105.000 Euro gibt's für Feste

Die Bergstadt Zwönitz will 2020 das kulturelle Leben unterstützen. Über 60 Veranstaltungen sind geplant. Ein Höhepunkt wartet bereits im Februar.

Zwönitz.

Erst jüngst haben die Hutzentage gezeigt, was die Zwönitzer auf die Beine stellen können. Und der Stollenkönig und das Zwönitzer Rennwolfrennen am 4. Advent stehen in diesem Jahr in der Bergstadt noch aus. Damit es 2020 genauso erlebnisreich wird, hat der Stadtrat am Dienstagabend die Zustimmung zur Unterstützung von über 60 Veranstaltungen in Zwönitz und seinen Ortsteilen gegeben. Mit reichlich 105.000 Euro werden sie finanziell bezuschusst. Die Unterstützung erfolgt zudem auch materiell und personell durch die Kommune. "Die Leistungsgrenze ist erreicht", stellte Bürgermeister Wolfgang Triebert (CDU) vor den Stadträten angesichts der Vielzahl der Veranstaltungen in Zwönitz fest. Sicher werden es sogar noch mehr Termine werden, meinte er. Und sehr gern unterstütze man dieses abwechslungsreiche Kulturleben.

"Ich freue mich über die Leistungsfähigkeit unserer Bergstadt", sagte Wolfgang Triebert und dankte den vielen Ehrenamtlichen und den Vereinen, ohne die diese Vielfalt nicht möglich sei.

Der Erfolg gebe der Kommune Recht. "Wir hatten dieses Jahr sehr schöne Veranstaltungen und das Wetter hat hervorragend mitgespielt", sagte der Bürgermeister. Vor allem die neue Fete de la Musique am 21. Juni sei sehr gut bei den Bürgern angekommen. Deshalb werde es im kommenden Jahr eine Wiederholung geben, bei der es erneut in der Innenstadt viel Livemusik geben soll. Der Termin ist gleichfalls für den Sommeranfang am 21. Juni vorgesehen.

Der größte finanzielle Posten werden 2020 die Hutzentage am ersten Adventswochenende sein. Sie bezuschusst die Bergstadt mit 35.000 Euro. Eine Förderung von 30.000 Euro gibt es für das 24.Erntedankfest, das am 26. und 27. September stattfindet. Der erste große Höhepunkt im neuen Jahr wird traditionell Lichtmess am 2. Februar sein. An diesem Samstag werden tausende Zwönitzer auf dem Markt gemeinsam die Weihnachtszeit beenden. Schlag 18 Uhr ruft der Bürgermeister: "Licht aus!" Dann erlischt die Weihnachtsbeleuchtung der Stadt und auch die Pyramide wird angehalten.

0Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...