Beierfelds Jugendwehr erhält eigenen Treff

Ein lang gehegter Plan wird dank Förderung in die Tat umgesetzt. Rund 130.000 Euro kostet das Ganze. Ein Unternehmer hilft beim Vorfinanzieren.

Beierfeld.

Den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Beierfeld und den Mitgliedern des Feuerwehrvereins im Ort brennt seit Langem etwas unter den Nägeln: Die Jugendfeuerwehr soll bessere Möglichkeiten erhalten. "Wir haben 22 Kinder und Jugendliche, mussten sogar einen Aufnahmestopp verhängen, weil es nicht mehr beherrschbar war", sagt Stadtteilwehrleiter Jörg Zimmermann. Die Ganztagsangebote an Grund- und Oberschule, die die Retter engagiert absichern, sorgen für zusätzliches Interesse an der Arbeit der Wehr. Als Jugendwarte fungieren Ulf Austel, Thomas Scherzer und Mandy Schmuck.

"Jetzt müssen wir aber auch mal die Bedingungen verbessern", findet Zimmermann. Pläne dafür gibt es schon lange. Mehr als fünf Jahre habe man nach einer Lösung gesucht und Ideen dafür entwickelt. Allerdings fehlte stets der finanzielle Spielraum. Dank einer Förderung ist der nun vorhanden. Zirka 130.000 Euro kostet der neue Jugendtreff, für den es jetzt den offiziellen ersten Spatenstich gab.


Um das Projekt direkt auf dem Gelände des Feuerwehrdepots umzusetzen, sind umfangreiche Erdarbeiten erforderlich. "Wir freuen uns sehr, dass ein Unternehmer aus Beierfeld, die Vorfinanzierung übernimmt", erklärt der Stadtteilwehrleiter. Sonst wäre das Ganze erneut gescheitert. 20 Prozent des Geldes sind Eigenmittel zum Beispiel von Sponsoren und vom Feuerwehrverein. "Wir werden drei Fertiggaragen stellen lassen und diese dann selbst ausbauen", so Zimmermann. Er macht kein Geheimnis daraus, dass dies die kostengünstigste Variante war. "In den Garagen soll die Tischtennisplatte stehen und von unseren Kindern genutzt werden können." Aus versicherungstechnischen Gründen und aus Sicherheitsgründen soll es perspektivisch die räumliche Trennung geben. "Es kann ja immer mal ein Einsatz sein. Wir wollen einfach unsere Kinder und Jugendlichen schützen."

Gleichzeitig entstehen Räume als Abstellflächen. "Da können wir beispielsweise unsere Biertischgarnituren, die wir etwa für unser Hoffest benötigen, einlagern", sagt Zimmermann.

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