Brand fordert sechs Verletzte

In einem leer stehendem Zimmer im Asylbewerberheim in Alberoda ist ein Feuer ausgebrochen. 30Menschen mussten evakuiert werden. Nach der Ursache wird gesucht.

Aue-Bad Schlema.

Schlema Großeinsatz für die Rettungskräfte am Mittwoch in Aue-Bad Schlema. Sirenen heulten durchs Erzgebirge. Doch es war nicht der Starkregen, der gerade über der Region niederging. Der Notruf kam gegen 16.45 Uhr aus dem Asylbewerberwohnheim am Siedlerweg im Ortsteil Alberoda. Dort war in einem Zimmer ein Feuer ausgebrochen. Aufgrund der starken Rauchentwicklung mussten aus der Einrichtung für Asylbewerber insgesamt rund 30 Menschen gerettet werden. Dies geschah auch teils über ein Dach mit Leitern.Sechs Menschen - eine 32-jährige Frau und fünf Männer im Alter zwischen 19 und 51 Jahren - mussten wegen des Verdachts auf eine Rauchvergiftung vor Ort behandelt werden.

Neben den Feuerwehren aus Aue, Alberoda und Lößnitz waren noch die Johanniter-Unfallhilfe, das Deutsche Rote Kreuz sowie die Polizei im Einsatz. Die Brandursache ist noch nicht klar; Am Donnerstag sollen dazu weitere Untersuchungen erfolgen. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung. Ein 19-Jähriger, der das betroffene Zimmer bewohnte und zu den Verletzten gehörte, wurde vorübergehend festgenommen, wie die Polizei am Donnerstag meldete. Zur Schadenshöhe wurden noch keine Angaben gemacht. Das  Zimmer ist derzeit nicht mehr bewohnbar.


Bereits vor zwei Jahren hatte es in dem Asylbewerberwohnheim gebrannt. Auch damals war das Feuer in einem Zimmer ausgebrochen. Der Sachschaden wurde damals auf etwa 30.000 Euro geschätzt. (mit nikm)

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