Industriemuseum feiert sich und Stadt-Jubiläum

Zum 25-jährigen Bestehen erwartet das Haus am 12. November viele Besucher. Sein neuer Chef hat noch ein großes Ziel ins Auge gefasst.

Chemnitz.

Er ist ein halbes Jahr im Amt und kann schon ein silbernes Jubiläum feiern - Oliver Brehm, Leiter des Industriemuseums, hat gestern die Pläne für die Geburtstagsparty zum 25-jährigen Bestehen der Einrichtung am 12. November vorgestellt. "Wir öffnen unsere Türen und laden alle Chemnitzer und Gäste der Stadt zu einer erweiterten Museumsnacht ein", sagte er gestern.

1991 gegründet, besuchten bisher knapp 900.000 Besucher das Industriemuseum, erst in einem kleineren Gebäude an der Annaberger Straße, seit 2003 in der alten Gießerei an der Zwickauer Straße im Stadtzentrum. Durchschnittlich zählt das Haus rund 50.000 Gäste jährlich. Sprecherin Claudia Wasner geht davon aus, dass die "magische Millionengrenze in zwei Jahren geknackt wird" - zum 875-jährigen Stadtjubiläum. Daran will sich das Museum ebenso beteiligen wie an der Landesausstellung 2020. Doch Oliver Brehm hat noch eine ganz andere Herausforderung im Auge. "Ich stehe hinter der Idee der Kulturhauptstadt. Diesen Titel hat sich Chemnitz verdient."

Die Zukunft des Industriemuseums sieht er in der Gestaltung von Sonderschauen und der Verknüpfung von wissenschaftlicher Kompetenz mit museumspädagogischer Wissensvermittlung. Brehm will mit Authentizität punkten. "Wir haben die alte Gießerei und die Maschinen. Das ist unser Kapital."

Tag des offenen Museums 25 Jahre Industriemuseum am Samstag, 12. November von 10 bis 21 Uhr. Der Eintritt ist frei.

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