Kündigungen in Pöhla: Telekom-Manager versteht eigene Firma nicht

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Kündigungen seitens der Firma haben in Pöhla für Kopfschütteln gesorgt. Zudem gibt es ärgerliche Pannen. Jetzt hat sich eine Führungskraft des Unternehmens den Fragen von Anwohnern gestellt.

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66 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 4
    1
    mops0106
    19.08.2020

    Die Marktöffnung gibt es schon seit den 90-er Jahren. Guter Service muss bezahlt werden. Die Telekom sollte zwar ausbauen, was schon seit der Wende in riesigem Ausmaß gemacht wurde. Viele Menschen wurden innerhalb kurzer Zeit mit Telefon und später Internet versorgt. Die Telekom unterhielt viele persönliche Ansprechstellen für Kunden und auch die Callcenter waren gut besetzt. Aber zahlen wollten/ wollen viele Kunden nicht dafür. Sie gingen dorthin, wo der Anschluss billiger war. Oftmals wussten/ wissen diese Kunden nicht mal, dass sie Technik der Telekom nutzen. Da der Konzern natürlich Gewinn erwirtschaften will und Kunden fehlten, wurde am Personal, der teuersten Position gespart. Damit verschlechterte sich der Service. Dass Bauvorhaben, die unrentabel sind, nicht durchgeführt werden, ist das Problem des Marktes. In vielen Gebieten haben z.B. auch Wohnungsgenossenschaften langjährige Verträge mit Kabelanbietern geschlossen. Da investiert die Telekom dann natürlich auch nicht.

  • 5
    2
    jhfp18
    19.08.2020

    Die Telekom vergrault aber gerade die Kunden die fast 30 Jahre jeden Monat ihre Grundgebühr fleißig bezahlt haben, die "Tarif-Hopper" wissen wie schon lange wie es billiger geht, nämlich alle 2 Jahre wechseln und dann als Neukunde auch bei der Telekom weniger zahlen. Ich hab es leider mehrmals erlebt, dass langjährige Kunden zwar gekündigt wurden, aber wegen schleppenden Ausbau kein neuer Anschluss von der Telekom angeboten werden konnte, weil am dem Ort halt nur maximal 384 kBit anliegen und für eine sinnvolle IP-Telefonie mit der neuen Technik nicht reicht. Ich hab in einigen Fällen wirklich vernünftig mit der Beschwerdestelle der Telekom versucht eine Lösung zu finden, es war nicht möglich und somit nur ein Wechsel zu einem anderen Anbieter die letzte Lösung. Selbst bei der Portierung der Rufnummern werden dann seitens der Telekom noch Schwierigkeiten "herbeigezaubert". Wenn der Kundenservice stimmen würde, müsste die Telekom keine Angst vor der Marktöffnung haben.

  • 15
    4
    mops0106
    19.08.2020

    Beschweren Sie sich nicht bei der Telekom, sondern denen, die alles dem Markt öffnen wollten. Die Telekom hat in den letzten Jahren viel in Netze investiert, was man von vielen Anbietern nicht sagen kann.
    Auch wir Kunden sind Schuld: Wer alles billig möchte, kann auch im Service nichts Gutes erwarten. In den Kundencentern der Telekom wird seit langem gespart; vor allem am Personal. Wer bei der Telekom anruft, wird gerade spätabends/ am Wochenende zu Callcentern weitergeleitet, die (auch im Ausland) für die Telekom arbeiten.

  • 15
    3
    fnor
    19.08.2020

    Die Altverträge der Telekom basieren auf einem analogen Telefonanschluss. Dieser nimmt einen Teil der Bandbreite ein, die dann für DSL (Internet) nicht zur Verfügung steht. Durch diese Konstellation muss die Telekom doppelt Technik betreiben: für analog und digital. Das ist zu teuer da die Konkurrenz schon lange Telefon nur noch über Internet anbietet. Deswegen werden Altverträge gekündigt. Gleichzeitig wird den Kunden ein neuer Vertrag angeboten. Hatte man vorher bereits Internet dabei, kostet er genau so viel. Der Wechsel klappt meist problemlos. Einen reinen Telefonanachluss gibts wirklich nicht mehr, weil ja nur übers Internet telefoniert wird. Reines Telefon bieten aber auch Vodafone und ErzNet nicht an. Dort telefoniert man ebenso übers Internet. Vodafone hat eben nur Glück, das neue Netz der Stadt betreiben zu dürfen. Das finanziert der Steuerzahler und "schenkt" es Vodafone. Die Konkurrenten schauen blöd aus der Wäsche. Wenn man schon mit Steuergeld baut, sollte es öffentlicher Besitz bleiben, den dan alle Firmen zu gleichen Konditionen nutzen können. Solange das nicht so ist, bekommt Vodavone eben FTTH "geschenkt" und die Telekom muss FTTC selbst ausbauen und bezahlen.

  • 7
    8
    jhfp18
    19.08.2020

    Ich habe in den letzten 2 Jahren viele solcher Fälle erlebt, eine Katastrophe was sich so eine große Firma gegenüber langjährigen Kunden erlaubt. Eine Firma mit 15 Mitarbeitern hatte 4 Wochen keine Telefonnummer mehr. Beschwerdestelle der Telekom ist heillos unterbesetzt und hilft nicht wirklich weiter. Portieren sie die Telefonnummer zu einem reinen IP-Telefonie-Anbieter wie z.B. Placetel. Internet dann über Funk oder anderen Anbieter realisieren. Ich nutze bei mir ERZNET über Antennenkabel aus dem Jahr 1980 mit 100 Mbit im Download und knapp 50 Mbit im Upload, kaum Ausfälle auch bei den letzten Gewittern. Telefonnummern liegen unabhängig davon bei Placetel und funktionieren auch bei Gewitter übers Handy, Kosten gesamt im Monat knapp 50 €. Von der Telekom hab ich mich schon lange verabschiedet, viel zu groß und Servicewüste, viele Mitarbeiter im technischen Außendienst geben sich Mühe, haben aber innerlich schon gekündigt und sind frustriert, wenns von oben nicht stimmt haben die keine Chance.

  • 5
    9
    vogtvon
    19.08.2020

    Aber es gibt doch noch andere Anbieter, die sogar billiger sind.
    Es ist schlimm das die Telekom sein, altes, Monopol ausnutzt.
    Ich bin schon längere Zeit bei einem anderen Anbieter der schon mit der neuesten Technik arbeitet.