Neue Heizung für alte Sporthalle in Raschau

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Geplanter Mietkauf der Anlage scheitert am Kleingedruckten - Andere Lösung ermöglicht späteres Umsetzen

Raschau-Markersbach.

Es war eine schwierige Abwägung, die der Entscheidung für den Kauf einer neuen Heizungsanlage für die alte Sporthalle in Raschau vorausging. Denn zunächst hatte sich Bürgermeister Frank Tröger (Freie Wähler) durchaus für den Mietkauf einer solcher Anlage erwärmen können. Doch nachdem die konkreten Angebote auf dem Tisch lagen, ließen die im Kleingedruckten aufgelisteten "Begleitklauseln" Zweifel aufkommen. "Was zunächst gut klang, wurde damit relativiert, und erschien uns nun nicht mehr die ideale Lösung zu sein", sagt der Ortschef. In das alte Gebäude zu investieren, obwohl im Hinterkopf immer noch der Plan für den Bau einer Mehrzweckhalle existiert, will gut überlegt sein. "Nun werden wir eine Heizungsanlage kaufen und installieren lassen, die man später auch in ein anderes Objekt umsetzen kann", erklärt Tröger. Fakt ist: Die Raschauer Halle ist kalt, wird aber von vielen Sportlern rege genutzt. Zwar muss auch der Schornstein im Zuge des Einbaus saniert werden, aber die Gesamtkosten von gut 26.300 Euro seien vertretbar. Zumal heute noch keiner sagen kann, wann der Traum für eine neue Halle wahr wird. Da muss die Gemeinde auf neue Förderprogramme hoffen. (matu)

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