Anbindung ist durchaus Thema

Über 2019 hinaus soll der Gelenauer Ortsbus eine feste Größe bleiben. Kleine Änderungen sind allerdings denkbar.

Gelenau.

Weil der Konzessionsvertrag mit dem Regionalverkehr Erzgebirge zum Jahresende ausläuft, hat sich der Gelenauer Gemeinderat jetzt mit dem Thema beschäftigt. Die eigene Buslinie im Ort soll erhalten bleiben, darin ist sich das Gremium einig. "Die Laufzeit der neuen Verträge wird dann bis 2029 ausgelegt sein", sagte Bürgermeister Knut Schreiter (CDU).

Trotz des Grundsatzbeschlusses sorgt der Busverkehr im Ort für Diskussionsstoff. Schreiter betonte daher einmal mehr, dass er auf ein neues Fahrzeug hofft. Der alte Bus sei fast nur in der Werkstatt. Der Einsatz von Ersatzbussen wirkt sich auch auf die Kosten aus. 2018 beliefen sich diese auf 85.000 Euro. Dass diese Summe Gelenau aufbringen muss, ist ein weiterer Kritikpunkt. Die Finanzierung durch den Landkreis bleibt Schreiter zufolge derzeit "nur ein Wunsch".


Um den viel genutzten Ortsverkehr weiter zu können, ist dem Bürgermeister ein Kompromiss lieber als das Stellen von Forderungen. In diese Richtung zielte ein Antrag von Torsten Steidten (Die Linke). Sein Wunsch, die Taktung beizubehalten, fand im Rat zwar Zustimmung. Per Beschluss wollte er aber festlegen lassen, dass der Ortsverkehr keine Verbindungsfunktion zu anderen Orten haben soll. Dieser Formulierung widersprach Schreiter - und letztlich der Rest des Gemeinderates. Der Bürgermeister sieht den Ortsverkehr als "wesentlichen Zubringer für das Chemnitzer Modell". Gerade die Verbindung zwischen dem ehemaligen Bahnhof Gelenau und dem Bahnhof Dittersdorf könnte sich noch als wichtig erweisen.

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