Angeklagter will in nächste Instanz gehen

Gablenzbach: Fischsterben angeblich keine Absicht

Der Stollberger Gablenzbach-Fall, der jüngst vorm Amtsgericht verhandelt worden ist, wird höchstwahrscheinlich in zweiter Instanz noch das Landgericht beschäftigen. Rechtsanwalt Peter Knebel kündigte an, dass sein Mandant das Urteil wohl anfechten wolle. Laut dem ersten Urteil vom vergangenen Mittwoch soll der Abrissunternehmer 3000 Euro Geldstrafe zahlen. Zudem wurde ihm Vorsatz unterstellt, was Peter Knebel zurückweist. Sein Mandant habe die Fische nicht absichtlich vergiftet - schon gar nicht, um Kosten zu sparen.

Rückblick: Im Sommer 2017 wurde die alte Stollberger Zoppabrücke für einen Neubau abgerissen. Die Firma des Angeklagten ließ dabei den gesamten Beton-Bauschutt in den Gablenzbach fallen, vergiftete damit viele Fische. Er bestreitet nun den Vorwurf, dies billigend in Kauf genommen zu haben. Vielmehr habe der Generalunternehmer der gesamten Baumaßnahme versagt, das Wasser des Gablenzbaches etwa mit einer Verrohrung von dem Beton zu trennen. (joe)


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