Bagger knabbern Uranbergbau-Halde in Bad Schlema weg

Deutlich geschrumpft ist in den vergangenen Wochen die alte Uranbergbauhalde 65 im Herzen von Bad Schlema. Statt eines großen, grünen Hügels ist aus der Luft derzeit nur noch ein kleine Aufschüttung mit braunem Plateau zu erkennen. Seit Sommer dieses Jahres lässt der Bergbausanierer Wismut die 500.000 Kubikmeter große Aufschüttung abtragen. Dafür graben sich Baggern im Kreis von oben nach unten vor. Mit Lastwagen wird das schwach radioaktiv belastete Material dann zur Halde 371 nach Hartenstein transportiert. Abgetragen wird die alte Halde, weil Böschungen abzurutschen drohen. Ein Gefahrenpotenzial geht auch vom radioaktiven Edelgas Radon aus, das austreten kann. Mitte 2020, hieß es zuletzt, könnten die Arbeiten enden. Die Kosten für das Mammutprojekt schätzt die Wismut auf rund 6,7 Millionen Euro netto. (juef)

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