Diskussion über Bergbau und Heimatgefühl

Stiftung und Museum suchen am Donnerstag mit Gästen nach Antworten

Oelsnitz.

Die Fragen, wie die Tradition des Bergbaus heute noch die Erinnerungskultur im Erzgebirge prägt und wie diese fortgeführt werden kann, stehen im Zentrum einer Diskussionsveranstaltung am Donnerstag im Bergbaumuseum Oelsnitz. Organisiert wird der Abend mit der CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung.

Zu Gast sein werden Prof. Dr. Helmuth Albrecht von der TU Freiberg und Thies Schröder, dem Geschäftsführer von Ferropolis in Gräfenhainichen. Sie wollen mit den Gästen über die Auswirkungen des Wirtschaftswandels auf unser Heimatverständnis diskutieren. Die beiden suchen in ihren Vorträgen eine Antwort darauf, wie man sich in Zeiten der Globalisierung und dauerhaften Erreichbarkeit trotzdem ein Stück Heimat bewahren und wie eine mögliche Nachnutzung des Bergbaugebiets aussehen kann, heißt es in der Ankündigung. Helmuth Albrecht ist Inhaber des Lehrstuhls für Technikgeschichte und Industriearchäologie an der TU Bergakademie Freiberg und hat die Bewerbung des Erzgebirges für den Welterbetitel maßgeblich angeschoben.

Gerade mit Blick auf das Sächsische Jahr der Industriekultur 2020 lautet auch die Frage, welche neuen Chancen sich dem Erzgebirge als Industriestandort bieten. Antworten zu geben, dazu sind die Zuhörer ausdrücklich eingeladen.

Der Abend im Bergbaumuseum unter dem Titel "Bergbau und mehr? Heimat Erzgebirge zwischen Kontinuität und Wandel" beginnt am Donnerstag, um 18.30 Uhr. Eintritt ist frei. Wer dabei sein möchte, sollte sich per E-Mail anmelden unter kas-sachsen@kas.de.

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