Freistaat gibt Sturmhilfe

Viele Schäden sind von vornherein ausgeschlossen

Thalheim/Dresden.

Nico Dittmann, Bürgermeister von Thalheim, hat sich von einer Initiative, die er mit einigen Amtskollegen gestartet hatte, mehr erwartet. Der bei der Staatsregierung in Dresden angeregte Hilfsfonds für Sturmschäden kommt zwar, allerdings deutlich bürokratischer als erhofft. Zudem sei das Volumen unbekannt. Das teilte Dittmann auf Anfrage der "Freien Presse" mit. "Es wird einen Sonderfonds geben, allerdings sind viele Schäden davon ausgeschlossen", sagt Dittmann. Das gelte etwa für Waldschäden und auch für die Abrechnung der Einsätze der Feuerwehr und des Bauhofes. Geltend gemacht werden können hingegen nicht versicherte Schäden an der Infrastruktur. Dittmann beziffert die Schäden in Thalheim auf rund 900.000 Euro; bis zu 300.000 Euro davon könnten förderfähig sein. "Um an Förderung zu kommen, müssendie Schadenssumme gemeldet und ein Antrag gestellt werden", erklärt Dittmann. Das werde er tun. (bjost)

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