Hohndorf holt Helmnot-Theater auf seine Lamm-Terrassen

Nicht nur beim Dorffest, auch beim traditionellen Oldtimertreffen am Sonntag gibt es eine Premiere: Zur Eröffnung hallen erstmals Böllerschüsse des Hohndorfer Schützenvereins.

Hohndorf.

Das Dorffest hat in Hohndorf eine lange Tradition, und auch das Oldtimertreffen als Ergänzung findet schon zum achten Mal statt. Bei beiden Veranstaltungen wird auch in diesem Jahr an Bewährtem festgehalten - aber die Besucher erwarten auch Premieren.

So freut sich Bürgermeister Matthias Groschwitz insbesondere darüber, dass es gelungen ist, das Helmnot-Theater fürs Fest zu gewinnen. Das ist zwar gleich im unweit gelegenen Lichtenstein beheimatet, hat sich aber auch über Deutschlands Grenzen hinaus einen Namen gemacht und ist gar nicht so häufig in der hiesigen Region zu sehen. Nach Hohndorf kommen die Lichtensteiner mit ihren "Wind-Riders" - Tänzerinnen, die auf extra dafür entwickelten Windmaschinen mit vertikal aufsteigenden Tüchern fantastische Himmelsbilder kreieren.


Zu den schon traditionellen Veranstaltungshöhepunkten in der 28-jährigen Dorffestgeschichte gehören das Hähnewettkrähen am Sonntagmorgen und die Ermittlung des Schützenkönigs.

Seit acht Jahren gehört auch das Oldtimertreffen fest zum Programm. Zum ersten Oldtimertreffen kamen 75 Fahrzeuge, die Zahl der Teilnehmer erhöhte sich dann von Jahr zu Jahr. 2018 wurde schließlich mit 315 Fahrzeugen der Rekord aufgestellt. Der Sportplatz reichte nicht aus, weshalb auf ein umliegendes Feld und eine Wiese ausgewichen werden musste.

Ab 10 Uhr werden am Sonntag die ersten Fahrzeuge auf dem Sportplatz hinterm "Weißen Lamm" erwartet, bevor um 13 Uhr mit der Rundfahrt der Höhepunkt des Treffens folgt. Auch diese wartet mit einer Premiere auf: Zum Start werden Kanonenböller übers Gelände hallen. Das war bislang nur zur eigentlichen Festeröffnung am Samstag Tradition. "Die Oldtimer auf vier Rädern fahren über Rödlitz, Heinrichsort, Oelsnitz, Niederwürschnitz nach Lugau und wieder zurück nach Oelsnitz und schließlich Hohndorf", sagt Ronald Heinrich, einer der etwa zehn Organisatoren des Oldtimertreffens. Die Zweiräder werden die 27 Kilometer lange Strecke entgegengesetzt fahren. Nach der Rundfahrt werden alle gebeten, ihre Fahrzeuge nochmals für die Besucher auf dem Sportplatz zur Schau zu stellen.

Teilnehmen könne jeder, der ein Zwei-, Drei- oder Vierrad besitzt, das älter als 30 Jahre ist. Die Ausnahme bilden allerdings Lkws, denn dafür würde der Platz nicht ausreichen. Der Eintritt ist für Besucher und Aussteller frei, allerdings wird um eine Spende für einen wohltätigen Zweck in der Gemeinde gebeten.


Das Dorffest lockt mit Armbrust, Oldtimern und Musik

Am Samstag um 14 Uhr beginnt das Fest auf den Hohndorfer Lamm-Terrassen mit Blasmusik vom Lichtensteiner Musikverein.

Die offizielle Eröffnung leiten um 15 Uhr Kanonenböller des Hohndorfer Schützenvereins ein, dieser führt anschließend auch das Armbrustschießen mit Preisvergabe durch.

Ab 16 Uhr führt die Kita "Rappelkiste" auf der Bühne ein Programm auf.

Die "Wind-Riders" des Helmnot-Theaters sind 17 und 22.30 Uhr zu sehen, ab 20 Uhr kann im Festzelt getanzt werden.

Das Sonntagsprogramm beginnt um 7.30 Uhr mit dem Hähne-Wettkrähen.

10 Uhr werden die Oldtimer erwartet, etwa 13 Uhr startet der Korso.

10.30 Uhr beginnt ein Ökumenischer Gottesdienst im "Weißen Lamm", inklusive Beitrag der Kita "Saatkorn".

13 bis 17 Uhr wird der Schützenkönig im Armbrustschießen ermittelt.

14 Uhr erklingt im Festzelt Dixielandmusik mit der Gruppe Spreading Joy, 15.30Uhr folgt die Chorgemeinschaft Harmonie und ab 17.30 Uhr rocken The Boogie Legs Stollberg die Bühne.

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