Hohndorf plant 1,6 Millionen Euro an Investitionen

Ganz vorn bei den kalkulierten Ausgaben steht das Feuerwehrwesen. Bis der Haushalt im Mai beschlossen wird, können die Räte aber noch nachjustieren.

Hohndorf.

Geht es nach den Vorstellungen der Verwaltung, wird die Gemeinde Hohndorf in diesem Jahr reichlich 1,6 Millionen Euro investieren. Diese Zahlen nannte Kämmerer Jan Heinzig auf der jüngsten Gemeinderatssitzung, wo er die durch die Verwaltung erstellte Investitionsübersicht für 2019 vorstellte. Heinzig geht aktuell davon aus, dass in der Gemeinde zum Jahresende knapp 400.000 Euro an liquiden Mitteln zu Buche stehen.

Bezüglich der größten Vorhaben nannte der Kämmerer zunächst das Feuerwehrwesen. Für die Anschaffung eines Gerätewagens Logistik samt Rettungsausrüstung rechnet Heinzig mit rund 145.000 Euro, für den Ersatz des alten Mannschaftstransportwagens stehen 50.000 Euro im Plan. Um die Löschwasserversorgung am Fleischerberg zu verbessern, will Hohndorf rund 140.000Euro einsetzen, wobei hier sowohl Zuschüsse über die Feuerwehrfachförderung beantragt als auch die entsprechende Pauschalförderung eingesetzt werden soll. Zudem gebe es die Überlegung, die mittlerweile zu kleine Doppelgarage an der Feuerwehr durch eine größere zu ersetzen - Kosten: 20.000Euro. Die Doppelgarage soll abgebaut und umgesetzt werden, möglicherweise zum Bauhof.

Torsten Kleditzsch

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155.000 Euro werden in die frühere "Pension Eisenbahn" fließen, sagte Heinzig. Dabei handelt es sich um Umbaukosten und den Bau einer neuen Treppe. Denn wie Bürgermeister Matthias Groschwitz (parteilos) sagte, gibt es Überlegungen, die Außentreppe am hinteren Gebäude ins Innere zu verlegen. Nach Abschluss aller Arbeiten zum Umbau der Pension in ein Wohnhaus inklusive Kauf des Gebäudes wird die Gemeinde 300.000 Euro in das Projekt gesteckt haben. Kämmerer Heinzig geht infolge der Mieteinnahmen aber mittelfristig von "einer rentablen Geschichte" aus. Mieter für alle Wohnungen ist bislang die Fliednerstiftung. Von ihrem Vorhaben, die früheren Gaststättenräume anzumieten, um hier ihren Pflegedienst unterzubringen, habe sie aber wieder Abstand genommen.

Weitere Vorhaben: der Ausbau des Schafgartenwegs für 205.000Euro - hier hofft man auf 155.000 Euro Zuschuss über das Dorfentwicklungsprogramm - sowie die Sanierung der Talstraße für 85.000 Euro. Insgesamt 36.000 Euro sollen in die Erneuerung von Spielplätzen fließen. Flankiert werden all diese Ausgaben mit knapp 850.000 Euro an Fördermittel und Erlösen aus Grundstücksverkäufen.

Etwa vier Wochen ist jetzt für die Räte Zeit, noch Einfluss auf den Entwurf des 2019er-Haushaltsplans zu nehmen, sagte Heinzig. Der Beschluss der Haushaltssatzung sei in der Ratssitzung am 17. Mai geplant.

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