Hohndorfer Spielplatz profitiert von Förderung

Insgesamt 14 Kleinprojekte erhalten Zuschuss aus Regionalbudget

Lugau.

14 Kleinprojekte profitieren in der Förderregion "Tor zum Erzgebirge - Vision 2020" in diesem Jahr von einer Förderung durch das Dorfentwicklungsprogramm Leader. Damit sei das sogenannte Regionalbudget von 150.000 Euro, aus dem Vereine, Unternehmen und Kommunen eine Förderung bis maximal 20.000 Euro Gesamtkosten erhalten können, ausgeschöpft, heißt es aus dem Regionalmanagement.

Christian Scheller vom Regionalmanagement berichtet, dass mit dem Geld unter anderem eine Vereinskegelbahn saniert, Instrumente für die musikalische Ausbildung in einem Jugendblasorchester gekauft, eine Matschstrecke im Neukirchener Freibad errichtet und der Eisenbahnspielplatz in Hohndorf erneuert werden können. Für letzteren sei im September der Baustart geplant, sagt Hohndorfs Bürgermeister Matthias Groschwitz (parteilos). Das 20.000 Euro teure Gesamtprojekt beinhalte neben der Erneuerung des Spielgerätes den Austausch des Sandes sowie das Aufstellen von Bänken. Die bürokratischen Hürden für Antragsteller seien gering, denn beim Regionalbudget fungiere die Lokale Aktionsgruppe, Träger der Leader-Region, als selbstständige Bewilligungsbehörde. Das bedeutet, Anträge für Kleinprojekte müssen nach erfolgter Auswahl durch den Koordinierungskreis nicht zusätzlich im Landratsamt Erzgebirgskreis zur Bewilligung eingereicht werden, so Scheller. 2020 soll es eine Neuauflage des Kleinprojektefonds geben.


Zur Leader-Region "Tor zum Erzgebirge" gehören die ländlichen Gebiete von Lugau, Oelsnitz und Stollberg sowie die Dörfer Hohndorf, Niederwürschnitz, Jahnsdorf, Niederdorf und Neukirchen. Sitz des Regionalmanagements ist in Lugau.

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