Innenstadt-Manager zieht ins Süße Eck

Am 6. November wird das Eckladenlokal am Roßmarkt von Stefan Herold eröffnet. Dort möchte er vor allem eins sein: ansprechbar für die Bürger.

Stollberg.

Zwei Sonnenstühle mit dem STL-Design und ein entsprechender Schriftzug auf der Schaufensterscheibe zeugen davon, dass neues Leben ins ehemalige Süße Eck am Roßmarkt kommt. Am 6. November wird Stollbergs Innenstadtmanager Stefan Herold dort sein neues Domizil beziehen. Dort möchte er sichtbar und vor allem auch ansprechbar für die Bürger sein. "Ich habe schon beim Einräumen gemerkt, dass der Standort funktioniert. Hier kommen viele Menschen vorbei", sagt Herold.

Zudem seien die Erfahrungen mit solchen Büros in anderen Orten, beispielsweise in Mittweida, gut. Herold wird zu festen Zeiten im Büro erreichbar sein. Er wird dann ein offenes Ohr für Anregungen oder Kritik haben. "Schon jetzt fragen im Bürgerservice Menschen nach mir, die Hinweise loswerden möchten. Solche Kontakte werden künftig leichter möglich sein", sagt Herold. Wann er in seinem neuen Büro ansprechbar sein wird, ist noch nicht entschieden. "Sicher werde ich am Markttag vormittags hier sein und auch mal nach 18 Uhr, um für die Händler ansprechbar zu sein", erklärt Herold. "Ansonsten werde ich viel unterwegs sein."

Darüber hinaus möchte der Innenstadtmanager im Eck Arbeitskreise zu verschiedenen Themen etablieren. Einen für die Händler der Herrenstraße gibt es bereits, einer für die der Ernst-Thälmann-Straße soll folgen. "Das sind ausdrücklich Kreise, die ergänzend zum Gewerbeverein tätig sein sollen", sagt Herold. Schließlich seien viele Händler nicht im Verein aktiv.

Auch Merchandise-Artikel, wie die Sonnenstühle, Turnbeutel und perspektivisch Kappen, möchte Herold in seinem Büro verkaufen. "Der Erlös soll in den Innenstadtfond fließen, den wir zur Belebung der City einsetzen", sagt er. Beispielsweise können davon Bänke und Blumenkübel finanziert werden, die die Aufenthaltsqualität in der Innenstadt erhöhen sollen. Diese Idee ist übrigens beim Arbeitskreis Herrenstraße entstanden.

Es sei auch denkbar, Fanartikel vom FC Stollberg dort zu verkaufen oder Broschüren auszulegen. "Ich verstehe das Büro auch als eine kleine Touristen-Information", betont Herold, der sein Aufgabenfeld auch in Teilen im Tourismusbereich sieht. "Ich möchte mich bemühen, dass Stollberg als touristisch interessanter Ort in den einschlägigen Publikationen sichtbar wird." Er hält die Große Kreisstadt ohnehin für touristisch potenter als viele glauben: "Wir sind der ideale Standort, um von hier aus die Region zu erkunden." Und selbst habe Stollberg auch einiges zu bieten.

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