Neuwahl verschiebt sich ins nächste Jahr

Stollberg.

Der Co-Vorsitzende der Grünen Uwe Kaettniß muss seine Partei im Erzgebirgskreis für eine längere Zeit als alleiniger Chef führen. Wie er am Mittwoch auf Nachfrage mitteilte, sei zunächst geplant gewesen, bereits bei der nächsten Mitgliederversammlung im November eine Nachfolgerin für die jüngst zurückgetretene Co-Vorsitzende Susanne Ramisch zu wählen. "Wegen der Corona-Lage kann diese Veranstaltung voraussichtlich nicht stattfinden", so Kaettniß, der den Rücktritt seiner sehr engagierten Kollegin sehr bedauert habe. Wie der Lauter-Bernsbacher mitteilte, soll die Wahl nun erst im Januar durchgeführt werden. "Für diesen Zeitpunkt ist ohnehin die reguläre Neuwahl des Vorstandes vorgesehen", erklärte er. Bis dahin teile sich der Vorstand in die anstehenden Aufgaben. Ramisch war wegen großer Unterschiede zwischen grüner Landes- und Bundespolitik und Politik der Grünen im Erzgebirgskreis zurückgetreten. Die Doppelspitze der Bündnisgrünen im Kreis war erst im Januar mit großem Zuspruch gewählt worden. Aktuell zählt der Kreisverband 70 Mitglieder. (alu)

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