Oelsnitz setzt auf Farbe und Modernes

Concordiasiedlung bekommt eigenes Graffiti-Projekt

Oelsnitz.

Rund um die Concordiasiedlung in Oelsnitz ist derzeit einiges im Gange. Es gibt ein Schülerprojekt, ein städtebaulicher Ideenwettbewerb ist jüngst zu Ende gegangen und schon länger wird ein Streetart-Projekt geplant. Interessierte Bürger können sich zum Tag der Städtebauförderung am 16. Mai persönlich einen Eindruck von den Aktivitäten verschaffen. Dann werden diese präsentiert. Einer der weitgehend leerstehenden Häuserblocks wird sich dann in ungewohnter Farbenpracht präsentieren. Verschiedene Graffiti-Künstler werden die Fassade nach ihren Vorstellungen umgestalten.

Ursprünglich stand die Idee im Raum, sich bei dieser Umgestaltung der Erfahrungen der Ibug-Macher zu bedienen. Die Ibug ist ein etabliertes, großes Streetartfestival. Kontakte dorthin habe es gegeben, sagt Bürgermeister Bernd Birkigt. Trotz positiver Signale von dieser Seite habe sich die Stadt nun aber entschieden, das Projekt in Eigenregie zu stemmen. Drei Künstlergruppierungen konnten dafür gewonnen werden: Garlix-art aus Niederwürschnitz, Marts aus Neuwürschnitz und Rebel Art aus Chemnitz. "Letztere hat die anderen beiden ins Boot geholt", sagt Birkigt. Rebel Art ist in Chemnitz am Brühl beheimatet. Werke sind vielerorts im Stadtgebiet zu sehen. "Vielleicht stoßen noch ein paar polnische Künstler dazu", stellt Birkigt in Aussicht.

Gearbeitet werden soll laut Birkigt in den vier Wochen vor dem Präsentationstag. Das Werk versteht sich dann als Kunst auf Zeit. Das sei den Künstlern so vermittelt worden. Da eine Umgestaltung der ehemaligen Bergarbeitersiedlung zwar geplant, aber wohl erst mittelfristig umgesetzt werden wird, dürfte das Kunstwerk ein paar Jahre zu sehen sein. "Und wer weiß, vielleicht passt kann es ja sogar in unsere Planungen einfließen", sagt Birkigt. Auf die Gestaltung möchte er allerdings keinen Einfluss nehmen.


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1Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 1
    0
    FreierBürger
    22.02.2020

    Und wer nicht mehr weiter weiß, bildet einen Arbeitskreis! - Und läßt andere für sich denken, anstatt es selbst zu versuchen, was natürlich bedeutete, selbst VERANTWORTUNG für sein Tun zu übernehmen.