Plan: Ampeln für Fußgänger an der B169 in Stollberg

Situation in den Ortsteilen Mitteldorf und Gablenz soll verbessert werden

Stollberg.

Die Bundesstraße 169 trennt den Ortsteil Mitteldorf von der Stollberger Kernstadt. Sie ist ein wichtiger Zubringer für die Autobahn - jedoch, Fußgänger haben es sehr schwer, sicher die Fahrbahn zu überqueren. Der Mitteldorfer Ortschaftsrat fordert schon seit etwa zwanzig Jahren eine Verbesserung.

Jetzt zeichnet sich eine Lösung ab. "Wir sind nah dran, dort eine Ampelregelung zu bekommen", sagt Stollbergs Oberbürgermeister Marcel Schmidt auf Anfrage von "Freie Presse". So habe das Landesamt für Straßenbau und Verkehr (Lasuv) signalisiert, dieser Lösung - und einem entsprechenden Fördermittelantrag seitens der Stadt - zuzustimmen. Über Kosten und Zeitrahmen konnte Schmidt noch keine konkreten Angaben machen. Möglich sei das Jahr 2021, derzeit sei das Budget für Straßenbauförderung überzeichnet.

Die Stadt musste alle anderen Lösungen an der Stelle wieder verwerfen. So sei etwa ein Durchgang unter die B169 nach ersten Vorplanungen mit grob kalkulierten Kosten von 700.000 Euro schlicht zu teuer.

Laut Schmidt soll aber nicht nur Mitteldorf, sondern auch der Ortsteil Gablenz eine Ampelregelung bekommen. Dort zieht sich die B169 direkt durch das Dorf. Besonders im oberen Teil sind Ärger - und Angst - groß. Dann wird die Straße wegen des Berges gen Aue zweispurig. Und obgleich das Ortsausgangsschild noch weit weg ist, treten viele schon aufs Gaspedal. "Das ist ein Problem. Wir im Ortschaftsrat haben schon oft darauf hingewiesen, aber bislang ist nichts passiert", sagt etwa Udo Weidauer in einem früheren Bericht von "Freie Presse". Gerade die Kinder der Familien, die um die Siedlerstraße herum wohnen, müssten jeden Morgen auf die andere Seite der B169. Denn der Bus bringt sie dann zur Grundschule nach Beutha.

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