Räte lehnen Containerdorf nach hitziger Bürgerdebatte ab

Im übervollen Jahnsdorfer Gemeindesaal wurde Klartext geredet - manchmal unter der Gürtellinie. Vor allem meldeten sich die Kritiker der Unterbringung lautstark zu Wort. Doch die finale Entscheidung steht den Lokalpolitikern erst noch bevor.

Mit wenigen Klicks weiterlesen

Standard

Unsere Empfehlung zum Kennenlernen

  • Unbegrenzt Artikel lesen
    (inkl. FP+ Artikel)
  • Erster Monat 1,00 €
    (danach 7,99 €/Monat)
  • Monatlich kündbar

Premium


  • Unbegrenzt Artikel lesen
    (inkl. FP+ Artikel)
  • Erster Monat 1,00 €
    (danach 18,00 €/Monat)
  • Monatlich kündbar
  • Inklusive E-Paper

Sie sind bereits registriert? 

70Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 3
    0
    erzg047
    08.09.2015

    >>> Vielleicht sollte man für eine gewisse Zeit den Spitzensteuersatz für Gutverdienende zur Finanzierung der Flüchtlinge erhöhen. Denn von dieser Bevölkerungsgruppe kommt ja das lauteste Zuwanderungsgeschrei. Mal sehen wie lange dann die Unterstützung für Flüchtlinge noch vorhanden ist.

  • 7
    6
    f1234
    08.09.2015

    @aardvark: Das ist nicht die Frage, wie ich darüber denke. Diese Menschen sind Bürger dieses Landes. Mit allen Rechten und Pflichten. Und diese Menschen haben - gemeinsam mit vielen anderen - eine Regierung mit mehr oder weniger dem Auftrag gewählt, die Bürger dieses Landes sozial abzusichern.

    Wir reden hier aber von Millionen Menschen, deren Herkunft und Status völlig ungeklärt ist und die von unseren willkommensbesoffenen Politikern eingeladen werden, sich an den von den Steuerzahlern dieses Landes gedeckten Tisch unseres Sozialstaates zu setzen. Und ja, da habe ich schon ein Problem. Denn ich glaube nicht, dass die Mehrheit der Wähler den Politikern den Auftrag gegeben haben, die soziale Absicherung auf die Menschen der ganzen Welt auszuweiten.

    @Saftpresse: Ich habe mit keinem Wort gesagt oder auch nur gedacht, dass "Asylbewerber etwas anders sein könnten als Sozialschmarotzer, Diebe und Halunken." Da unterscheide ich mich von Ihnen, der unterstellt, dass jeder, der diese Masseneinwanderung auch nur ein klein wenig kritisch sieht, ein Nazi ist oder mindestens den Boden für die Machtübernahme der Abermillionen NPD-Anhänger in diesem Land bereitet.

    Sie scheinen nicht zu merken, wie lächerlich Sie sich mit Ihrem hysterischen Gekeife und dem Umsichschlagen mit der Nazikeule machen. Sorry, aber Sie kann man doch nicht mehr ernst nehmen....

  • 5
    1
    dreiermama
    08.09.2015

    @erhard34: Eigentlich diskutieren wir am Thema vorbei. Doch wenn ich aus meiner Lebenswirklichkeit berichte, können Sie mir glauben oder es einfach lassen. Ich jedenfalls kann Beruf, Familie, Haus und Garten auch ohne Oma und Opa unter einen Hut bringen.

  • 5
    3
    gelöschter Nutzer
    08.09.2015

    @f1234: "Und naiv oder blöd oder beides zusammen ist es, zu glauben, dass ALLE Menschen die hierher kommen, irgendwann in diese Gesellschaft integriert sind und dann endlich in ihrem Beruf als Herzchirurg arbeiten können."

    Bei solchen Zitaten frage ich mich immer, wie Sie über die 7 Millionen Deutschen denken, die derzeit auf Transferleistungen angeweisen sind, also am sozialen Tropf hängen. Da sind eine ganze Menge dabei, sie nicht sozial integriert sind und viele von denen kann man auch gar nicht mehr in die Arbeitswelt integrieren. Was denken Sie über die?

  • 5
    6
    gelöschter Nutzer
    08.09.2015

    @f1234: Ob sie naiv und oder blöd sind masse ich mir nicht an zu beurteilen. Eines sind sie auf jeden Fall, fremdenfeindlich.
    Sie geben Prognosen über die Zukunft der Flüchtlinge ab die auf reinen Vermutungen und auf vorurteilen basieren. Auch wenn sie sehr darauf bedacht sind nicht ins Vokabular von Nazis abzugleiten, ihr Standpunkt ist klar rechts. Wer so vorurteilsbeladen ist wie sie kann sich natürlich nicht vorstellen, dass Asylbewerber etwas anders sein könnten als Sozialschmarotzer, Diebe und Halunken. Diese Herangehensweise wäre ein Totschlagargument für jegliche Integrationsbemühungen. Beleidigend, diskriminierend und abwertend kommt es alle mal daher
    Fangen sie an diese Menschen als Menschen wahr zu nehmen und nicht als Bettler und Hausierer, dann klapt`s vielleicht auch noch ihrer persönlichen Integration.

  • 1
    2
    Erhard34
    08.09.2015

    @dreiermama: Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist schlichtweg nicht gegeben. Überspitzt: Schon nach erfolgreicher Zeugung sollte man einen Kindergartenplatz beantragen und Daumen drücken, ist halt nicht wie bei Flüchtlingen. Bezahlen und hoffen, daß es einen in der Nähe gibt. Für die Krippenzeit haben Sie dann sicherlich die Omas und Opas, wenn diese nicht mehr arbeiten sollten. Selber müssen beide arbeiten um das kleine Häuschen abzuzahlen. Aber in dieser Lage sind Sie offenbar nicht.

  • 6
    3
    f1234
    08.09.2015

    @dreiermama: Ich maße mir nicht an, die Ankommenden als potenzielle Gefahr für mich zu sehen. Allerdings bin ich auch nicht blöd und naiv. Und naiv oder blöd oder beides zusammen ist es, zu glauben, dass ALLE Menschen die hierher kommen, irgendwann in diese Gesellschaft integriert sind und dann endlich in ihrem Beruf als Herzchirurg arbeiten können. Denn wie gut das schon in der Vergangenheit funktioniert hat, sehen wir heute bereits in Duisburg-Marxloh oder Berlin-Neukölln.

    "...Können wir den Menschen nicht erst einmal eine Chance geben sich zu beweisen und ihnen nicht gleich mit allen möglichen Vorurteilen entgegentreten?..."

    Ein wunderschöner Gedanke!

    Wir lassen mal eben ein paar Millionen, die weder einen Pass noch irgendwelche Qualifikationsunterlagen besitzen, in dieses Land und schauen, was passiert. Wir bieten das Lernen von Lesen und Schreiben für die 20-25% der jungen Männer an, die noch nicht die Gelegenheit hatten, dies zu lernen, an. Wir organisieren Deutschkurse, bauen neue Wohnungen, die wir ihnen umsonst geben und drücken jedem noch ein Taschengeld in die Hand. Bezahlen muss das natürlich alles der Steuerzahler, der jeden Morgen um sechs seinen Hintern aus dem Bett hebt. Die drei Millionen Deutschen, die schon heute keine Arbeit haben, sind von dieser Pflicht befreit.
    Und dann, nach vielen, vielen Jahren stellen wir plötzlich fest, dass von den Millionen Menschen doch nur wenige Prozente Herzchirurgen, Atomphysiker oder einfach nur Klempner und Elektriker sind. Und das die Arbeitsplätze in Deutschland nicht in wundersamer Weise ein paar Millionen mehr geworden sind. Dann müssen wir natürlich den anderen 90-95% sagen, dass es leider doch nichts mit einem tollem, selbstbestimmten Leben in Deutschland wird.

    "Du hattest Deine Chance....aber leider..."

    Das werden die Millionen jungen Männer natürlich einsehen. Die werden ihre Koffer packen und sich in den nächsten Flieger ins Heimatland setzen. Allerdings werden sie kein Ticket bekommen. Denn welcher Staat dieser Erde ist so blöd (ok, einen gibt´s), Leute einreisen zu lassen, die nicht einmal einen Pass haben?
    Aber das macht ja nichts. Die Menschen werden dann eben mit dem nächsten Zug zurück nach Österreich oder Ungarn fahren , um dort ihr Glück zu versuchen. Und die Ungarn oder Österreicher werden jubelnd an den einfahrenden Zügen stehen und sich freuen, auch mal jedem eine Chance geben zu dürfen.

    Doch, ja! So wird es kommen....

  • 3
    2
    fp2012
    08.09.2015

    @dreiermama 10.03Uhr:
    Eine Sternstunde im FP-Forum. Ganz feiner Beitrag! Kann leider nur einen Daumen hoch vergeben.
    Es gibt doch noch (wirklich) helle Sachsen, die ihre Menschlichkeit nicht vollends über Bord geworfen haben. Danke.

  • 6
    3
    dreiermama
    08.09.2015

    Ich habe eine Frage an alle: Wie können wir uns anmaßen, die Ankommenden nicht in erster Linie als Menschen anzuerkennen, sondern sofort als potenzielle Gefahr für Leib und Leben und Eigentum. Ich wohne in der Nähe der Chemnitzer Erstaufnahmeeinrichtung. Meine Familie wurde noch nie belästigt, blöd angemacht oä. Können wir den Menschen nicht erst einmal eine Chance geben sich zu beweisen und ihnen nicht gleich mit allen möglichen Vorurteilen entgegentreten? Ich bin nicht so blauäugig, dass ich nicht auch weiß, dass hier Wirtschaftsflüchtlinge ankommen, die hier keinen Anspruch auf Asyl haben. Aber ich persönlich kann mir nicht anmaßen zu entscheiden, wer aus welchen Gründen auch immer hier ist und bleiben darf.
    @Erhardt34: Ob sich die verschiedenen Rassen miteinander vermischen, dass lassen sie mal lieber die Menschen selbst entscheiden. Ein weltoffener Blick würde Ihrer engstirnigen Denkweise nicht schaden.

  • 3
    1
    dreiermama
    08.09.2015

    @Erhardt34: Welche Anreize brauchen Sie denn um Kinder zu zeugen? Den Familien in Dtl. ging es doch noch nie besser. Die finanzielle Unterstützung durch Kindergeld, Erziehungsgeld ist weitaus besser als in anderen europ. Ländern. Die meisten Deutschen sind einfach zu egoistisch, um sich Kinder anzuschaffen. Und kommen Sie mir nicht mit der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Wer Kinder will, kriegt dass auch unter einen Hut! Ich weiß, wovon ich spreche.

  • 1
    2
    fp2012
    08.09.2015

    @fingerindiewunde:
    Wie helle die Sachsen sind, sieht man insbesondere hier:
    http://www.freiepresse.de/LOKALES/VOGTLAND/PLAUEN/Auseinandersetzung-eskaliert-42-Jaehriger-bedroht-Aegypter-mit-Axt-artikel9295719.php

    Oh. Jetzt verallgemeinere ich. Ist sicherlich nur eine Ausnahme.

  • 0
    1
    Pedroleum
    08.09.2015

    @Erhard34, Zitat: „Sie haben leider nichts verstanden. Jetzt kommen Sie schon mit einem inflationären Begriff daher.
    Wer allen Ernstes den Bevölkerungsschwund mit Ausländern auffüllen will, dem ist net mehr zu helfen. Warum wurden in den letzten 20 Jahren jungen Familien kaum wirkliche Anreize für ein zweites oder drittes Kind geschaffen? Ein Volk benötigt 2,1 Kinder pro Familie im Schnitt.“

    Sie haben leider nichts vorgebracht, was meine Interpretation Ihres Kommentars widerlegt. Vielmehr haben Sie meine Interpretation bestätigt, indem Sie suggerieren, den Verfechtern eines Ausgleichs des Bevölkerungsrückgangs durch Zuwanderer sei „net mehr zu helfen“. Begründet haben Sie das aber nicht.

    Aber nennen Sie mir bitte ein größeres wohlhabendes Industrieland, das in puncto Bevölkerungspolitik die von Ihnen genannte Geburtenzahl erreicht. Selbst Frankreich, das in diesem Punkt einige Jahre erfolgreich war, verzeichnete 2010 eine Total Fertility Rate von 2,01 (vgl. http://www.berlin-institut.org/online-handbuchdemografie/bevoelkerungsdynamik/faktoren/fertilitaet.html).

  • 1
    3
    Erhard34
    08.09.2015

    @Pedroleum: Sie haben leider nichts verstanden. Jetzt kommen Sie schon mit einem inflationären Begriff daher.
    Wer allen Ernstes den Bevölkerungsschwund mit Ausländern auffüllen will, dem ist net mehr zu helfen. Warum wurden in den letzten 20 Jahren jungen Familien kaum wirkliche Anreize für ein zweites oder drittes Kind geschaffen? Ein Volk benötigt 2,1 Kinder pro Familie im Schnitt.

  • 2
    1
    gesundermenschenverstand2015
    08.09.2015

    Gerade hab ich mal bissl gerechnet. Am Wochenende kamen in München 17000 „Flüchtlinge“ an. Heute –Montag - kamen lt. Medien wieder ca. 10000 „Flüchtlinge“ in München an. Fast alle „Flüchtlinge“ wollen nur nach „Germany“. Der „Nachschub“ ist in Griechenland/Serbien weiterhin permanent unterwegs ..
    >> Rechnung: Durchschnittlich 6000 „Flüchtlinge“ pro Tag neu in Deutschland (hab bissl nach unten gerundet .. wg. Winter ..) ergeben pro Jahr >> 2,19 Millionen!! Ich hab den Taschenrechner fast aus dem Fenster werfen wollen.
    Welcher Politiker, der unsere angeblich so große „Willkommenskultur“ so super, super toll nach außen propagiert, hat wohl jemals einen Taschenrechner dafür benutzt?
    Durch all diese „Willkommensbilder“ … und durch die vollkommen realitätsfremde Politik unserer Regierung werden Flüchtlinge, die unbedingt nur nach Deutschland wollen – direkt an die „Honigtöpfe“ .. geradezu täglich neu generiert… eingeladen .. motiviert .. und verarscht!
    Was für ein grenzenloser Schwachsinn! Im wahrsten Sinne des Wortes! Grenzenlos.
    Auf diese Weise entsteht ein Sog! Aus 2,19 Millionen vielleicht im nächsten Jahr 2016 werden danach … auch durch Familiennachzug .. ganz schnell mal 3-4 Millionen .. und so weiter ..
    In nur 8-10 Jahren ist unser Land durch hiermit jetzt geschätzte ca. 20 -30 Millionen neue Mitbürger .. größtenteils muslimischen Glaubens … ein vollkommen anderes Land.
    In diesem Land möchte ich nicht mehr leben. Freiheit, Demokratie, Menschenrechte … sind dann nicht mehr in der jetzt gelebten Realität vorhanden.
    Große Frage: Wie lässt sich dieser skizzierte .. z.Z. sehr realistisch klingende Prozess aufhalten und verhindern?

  • 2
    0
    fingerindiewunde
    07.09.2015

    @aardvark "nur in Sachsen nicht..." Sie vergessen sicherlich die Brände der Asylunterkünfte in Bayern, Thüringen, Niedersachsen ...
    Aber Sie haben natürlich recht, die Sachsen waren schon immer ein helles Völkchen, das sich nicht so leicht ein X für ein U vormachen lässt.

    Aber hier gab es eine Frage: Wieviele Asylanten nehmen Sie denn nun bei sich auf? Wenn alle, die in diesen Tagen so lauthals "Willkommen" schreien, insbesondere solche Typen wie Maffei, Lindenberg und Konsorten, und natürlich auch wirtschaftlich für diese aufgenommenen Flüchtlinge geradestehen (denn diese Schreihälse sind wirtschaftlich durchaus in der Lage das zu leisten) dann bräuchte ein Land wie Thüringen, dessen Ministerpräsident am Wochenende noch so vollmundig verkündet hat, dass die Flüchtlinge in Thüringen herzlich willkommen sind, nicht einen Nothaushalt für die nächsten zwei Jahre auflegen.
    Ausserdem würden vielleicht finanzielle Mittel für die sozial benachteiligten deutschen Familien übrig bleiben.

    Und noch was, der Zusammenhang zwischen Kinderbetreuung und Flüchtlingen halte ich nicht für "unter der Gürtellinie". Denn ich glaube, dass viele deutschen Familien auf die Betreuung ihrer Kinder angewiesen sind, um die Mittel erwirtschaften zu können, die unsere Politkasper mit vollen Händen ausgeben. Vielleicht sollte man für eine gewisse Zeit den Spitzensteuersatz für Gutverdienende zur Finanzierung der Flüchtlinge erhöhen. Denn von dieser Bevölkerungsgruppe kommt ja das lauteste Zuwanderungsgeschrei. Mal sehen wie lange dann die Unterstützung für Flüchtlinge noch vorhanden ist.

  • 2
    0
    Pedroleum
    07.09.2015

    @Erhard34, Zitat: „Kinder sichern unseren Fortbestand, man investiert ins Überleben“

    Sie plädieren allen Ernstes für Reinrasssigkeit?

  • 1
    3
    Erhard34
    07.09.2015

    Kinder sichern unseren Fortbestand, man investiert ins Überleben- für gutmenschelnde Nie Wieder Deutschland Schreihälse zu hoch!

  • 2
    1
    Pedroleum
    07.09.2015

    @ommi22, Zitat: „Oh Gott,wie kann man nur Kinderbetreuung mit Asylantenbetreuung vergleichen?
    Das ist tief unter der Gürtellinie.“

    Können Sie das begründen? Ich finde nicht, dass es unter der Gürtellinie ist.

  • 3
    1
    gelöschter Nutzer
    07.09.2015

    "Oh Gott,wie kann man nur Kinderbetreuung mit Asylantenbetreuung vergleichen?
    Das ist tief unter der Gürtellinie."

    Weil beides Aufgaben der öffentlichen Hand sind, ganz einfach.

  • 3
    3
    ommi22
    07.09.2015

    Oh Gott,wie kann man nur Kinderbetreuung mit Asylantenbetreuung vergleichen?
    Das ist tief unter der Gürtellinie.

  • 3
    3
    gelöschter Nutzer
    07.09.2015

    @Erhard34: "Erhard34: aarvark,wie viele Asylanten nehmen Sie bei sich auf?"

    Wenn sich jemand über die Kinderbetreuung in diesem Land beschwert, sagen Sie dann auch zu demjenigen "Betreu Sie doch zu Hause, wenn es Dir nicht passt!"

    Die Frage ist ziemlich dumm und populistisch noch dazu.

  • 2
    1
    Pedroleum
    07.09.2015

    @Erhard34: „aarvark,wie viele Asylanten nehmen Sie bei sich auf?“

    Was soll immerzu diese Frage? Es handelt sich um eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe.

    Abgesehen davon, unterstellen Sie mit Ihrer Frage, die Argumente der Asylbefürwörter seien nur diskutabel, wenn sie Asylbewerber oder -berechtigte bei sich zu Hause aufnehmen.

    Wie wäre es, wenn Sie stattdessen eigene Argumente in die Diskussion einbringen würden, anstatt mit derartigen Nebelkerzen von der Diskussion abzulenken. Oder wollen Sie behaupten, Sie würden Ihre Meinung ändern, wenn ein Asylbefürworter Flüchtlinge bei sich aufnimmt? Beispiele gibt es schließlich, z. B. der brandenburgische CDU-Politiker Martin Patzelt

    (vgl. http://www.welt.de/politik/deutschland/article143884918/CDU-Politiker-teilt-sein-Zuhause-mit-Fluechtlingen.html).

    Abgesehen davon ist es gar nicht so leicht, Flüchtlinge bei sich aufzunehmen. Da muss man erst einmal viele bürokratische Hürden überwinden, z. B. muss eine behördliche Erlaubnis vorliegen, die dem Asylbewerber oder -berechtigten gestattet, am Wohnort wohnen zu dürfen und eine private Unterkunft zu beziehen

    (vgl. http://www.taz.de/!5028077/).

  • 2
    5
    Erhard34
    07.09.2015

    aarvark,wie viele Asylanten nehmen Sie bei sich auf?

  • 4
    2
    gelöschter Nutzer
    07.09.2015

    @fingerindiewunde: " tragen definitiv nicht dazu bei, die Toleranz in der Bevölkerung zu erhöhen."

    Doch. Die Toleranz in der Bevölkerung ist groß, nur halt nicht in Sachsen. Haben Sie die Bilder gesehen von den Bahnhöfen in München, Dortmund, Berlin etc.pp? Von den vielen helfenden Menschen?

  • 4
    5
    fingerindiewunde
    07.09.2015

    Hier sehen alle Asylromantiker, wie Tillich oder Merkel oder die angeblich so zahlreichen Asyl(missbrauch)befürworter mal, was Demokratie wirklich ist. Jeder der oben Genannten gibt vor ein lupenreiner Demokrat zu sein und setzt sich mit diesem Glauben über alle demokratischen Regeln hinweg! Lügen, wie die Mengenlüge jetzt am Wochenende, Freitag waren es noch ca. 7000 Flüchtlinge gestern waren wir dann schon bei 17000, tragen definitiv nicht dazu bei, die Toleranz in der Bevölkerung zu erhöhen.

  • 1
    0
    gelöschter Nutzer
    05.09.2015

    "Lieber Mitbürger....: Das ist eine DENKE, die nicht in die Debatte gehört ..... Lieber Mitbürger, schämen Sie sich."

    'Denke' ist kein Wort! (Nicht als Substantiv) Das ist Journalistengebrabbel oder wie's Journalisten (genauso falsch) sagen würden; 'Neusprech'
    Jan Oechsner, schämen sie sich! Geben sie mehr 'Achte' auf die 'Schreibe' und fabrizieren sie keine 'Beleidige'.

  • 9
    3
    Erhard34
    05.09.2015

    Also wer die Aufnahme als Chance für die Wirtschaft sieht, dem ist nicht mehr zu helfen!
    Wer sich schon einmal als Quereinsteiger im Beruf versucht hat, oder einfach etwas mitdenkt, wird meine Meinung bestätigen. Abgesehen von einer ganz ganz anderen Mentalität und der Einstellung zur Arbeit, wird maximal der Billigstlohnsektor schlecht bedient werden!

  • 3
    3
    Pedroleum
    05.09.2015

    @f1234,

    1. Zitat: „Sie können da jetzt gerne das Haar in der Suppe suchen, aber wenn die EU seine Außengrenzen wirksam schützen würde, dann gäbe es in Europa keine Millionen Wirtschaftsflüchtlinge aus Nordafrika.“

    Ich suche nicht das Haar in der Suppe, sondern ich widerlege Ihre realitätsfernen Behauptungen.

    Insbesondere sollten Sie sich folgende Sätze aus dem 3. Text durchlesen, den ich unten angegeben habe: „Es sind die Grenzverteidiger selbst, die diesen Preis in die Höhe treiben. Je höher die Mauern aus Schiffen und elektronischen Zäunen um die Festung Europa, desto teurer wird der Service derer, die versprechen, sie zu überwinden. Und wenn es nicht wirklich zynisch wäre, könnte man meinen, auch dies sei Teil des Grenzschutzgeschäfts: Je teurer der Menschenhandel übers Mittelmeer, desto besser lässt sich schließlich verkaufen, dass man ihren Profiteuren das Handwerk legen muss. Mit wieder neuen Grenzanlagen, Personal und Material.“

    (vgl. http://www.tagesspiegel.de/meinung/an-europas-grenzen-die-abwehr-von-fluechtlingen-ist-ein-riesengeschaeft/11391936.html)

    2. Zitat: „Wenn unsere und die Politiker der Staaten der EU sich an die von Ihnen selbst aufgestellten GESETZE (Dublin II) halten würden, dann dürfte nicht ein einziger Flüchtling hier einen Aylantrag stellen. Es sei denn, er ist mit dem Flieger gekommen. Denn um Deutschland herum gibt es nur Staaten, die diesem Abkommen beigetreten sind. Und genau aus diesen Ländern kommen die Flüchtlinge nach Deutschland. Deshalb ist das, was momentan passiert, offener Rechtsbruch!“

    Soweit ich diesen Sachverhalt verstanden habe, folgt diese Entscheidung, so es sie in dieser Form gab, humanitären Beweggründen und der Einsicht, dass Dublin III gescheitert ist. Was wäre denn Ihrer Meinung nach die Alternative gewesen – die Leute zurückzuschicken in die überforderten EU-Mitglieder an den südlichen Grenzen der EU? Diese Idee ist in meinen Augen zynisch und ignorant.


    @f2012, Zitat: „Wir schaffen uns gerade selbst ab und es ist dummerweise nicht mehr aufzuhalten.“

    Wir schaffen uns nicht ab, sondern die Bevölkerung verändert sich – so wie sie sich schon immer verändert hat. Anstatt unsere Energie darauf zu verwenden, dies abzuwehren, sollten wir lieber zusehen, die Situation bestmöglichst zu meistern. Denn die Abwehr funktioniert offenbar nicht so, wie sich das manche erhoffen.

  • 2
    6
    fp2012
    04.09.2015

    @f1234:
    "Das dies eine (alternativlose) Tatsache ist, ist eine durch nichts belegte Behauptung. Wir könnten z.B. Schengen aussetzen und an unseren Grenzen kontrollieren, wer da so raus und rein geht. "
    Da bin ich doch bei Ihnen. Schengen muss ausgesetzt werden, solange diese Flüchtlingswelle in solchen Ausmaßen stattfindet und sich die anderen EU-Staaten vor Flüchtlichtlingsaufnahme drücken.

    "Denn im Gegensatz zu Ihrer Naivität (ich unterstelle zu Ihren Gunsten mal, dass es Naivität und nicht Böswilligkeit gegenüber diesem Land ist) werde ich skeptisch und misstrauisch, wenn jemand kommt und behauptet, aus Syrien geflüchtet zu sein und ALLE seine Dokumente verloren zu haben. Das widerspricht jeglicher Lebenserfahrung, denn ohne Legitimation steht man überall auf der Welt auf ganz dünnem Eis. Das dürften selbst diese hochgebildeten Flüchtlinge wissen."
    Selbst wenn der geneigte Wirtschaftsflüchtling aus Albanien vorgibt, alles verloren zu haben und vorgibt, aus Syrien zu kommen bzw. einen gefälschten syrischen Pass vorzeigt, dürfte es ein Leichtes sein, ihn zu überführen. Es leben mittlerweile genug Syrer in unserem Land, ein kurzes Gespräch und der ganze Schwindel fliegt auf. Ab ins Herkunftsland. Die Gesetze geben das her, man muss sie nur anwenden. Das dies nicht geschieht, wird zurecht kritisiert. Und wer betrügt, Fingerabdruck, Chance verpasst. Man muss es halt tun. Mit aller Konsequenz.

    "Ich bin mir nicht sicher, ob Sie sich das wirklich vorstellen können. Denn dazu müssten Sie überhaupt erst einmal wissen wie es in deutschen Firmen aussieht. Hier werden nämlich qualifizierte Arbeiter und Angestellte gebraucht. Und keine Hilfsarbeiter, Gänsehirten oder Manjokbauern."
    Waren Sie mal in den Betrieben? Da wird mittlerweile alles gesucht. Vom Herzchirurgen bis zum Handlanger. Will der Biodeutsche alles nicht mehr machen, bzw. er ist zu zu bequem, selbst für Nachwuchs zu sorgen. Nochmal, falls Sie es noch nicht mitbekommen haben. Wir schaffen uns gerade selbst ab und es ist dummerweise nicht mehr aufzuhalten. Es geht uns einfach zu gut, um uns selbst in ausreichendem Maße zu vermehren.
    Und wer soll Sie in 20 Jahren behandeln und Ihnen den Hintern putzen? Dann ist mehr als Halbdeutschland im Rentenalter.
    Was gerade vorwiegend aus Syrien flüchtet, ist die Ober- und die Mittelschicht. Oder woher haben diese Menschen die Kohle, um die Schleuser zu bezahlen?
    Abgesehen davon, dass wir denke ich die Pflicht haben, so viel Menschen aus Syrien zu helfen, können wir dies auch zu unser aller Vorteil nutzen.
    Einfach mal ein bisschen weiter denken. Ist so schwer nicht.

  • 8
    4
    f1234
    04.09.2015

    @Pedroleum: Sie können da jetzt gerne das Haar in der Suppe suchen, aber wenn die EU seine Außengrenzen wirksam schützen würde, dann gäbe es in Europa keine Millionen Wirtschaftsflüchtlinge aus Nordafrika. Und unabhängig davon darf ich von meiner Regierung verlangen, dass es wenigstens die Grenzen meines Landes vor ungebetenen Gästen schützt. Wenn dieser elementare Anspruch eines souveränen Staates aufgegeben wird, können wir dieses Land gleich abschaffen. Und in einer EU oder sonstwo auflösen. Was dann wieder der Traum unserer Linken und Grünen wäre.

    Eines ist ja wohl klar: Wenn unsere und die Politiker der Staaten der EU sich an die von Ihnen selbst aufgestellten GESETZE (Dublin II) halten würden, dann dürfte nicht ein einziger Flüchtling hier einen Aylantrag stellen. Es sei denn, er ist mit dem Flieger gekommen. Denn um Deutschland herum gibt es nur Staaten, die diesem Abkommen beigetreten sind. Und genau aus diesen Ländern kommen die Flüchtlinge nach Deutschland. Deshalb ist das, was momentan passiert, offener Rechtsbruch! Genauso wie die Eurorettung (No-Bail-Out-Klausel der Lissabonverträge).

  • 2
    4
    Pedroleum
    04.09.2015

    @f1234: Um noch einmal auf folgende Bemerkung zurückzukommen, die vollkommen an den Tatsachen vorbeigeht und sich sehr leicht widerlegen lässt:

    „Ich sehe keine Abschottung. Ganz im Gegenteil! Und auch turmhohe Zäune sehe ich nicht. Eigentlich sehe ich überhaupt keine Außengrenze der EU, die diesen Namen auch verdient. Die EU ist offen wie ein Scheunentor.“

    Darf ich Ihnen drei Lesetipps zum Thema „Abschottung der EU“ vorschlagen?

    1. Überblick: Eine bebilderte Übersicht über die Grenzanlagen finden Sie hier:
    http://www.stern.de/panorama/festung-europa--so-schottet-es-sich-ab-6380942.html#mg-1_1441375420777

    Die größten Grenzanlagen verlaufen demnach an der spanisch-marrokanischen, der griechisch-türkischen und der bulgarisch-türkischen Grenze sowie am Eurotunnel zwischen Frankreich und GB und demnächst wohl an der ungarisch-serbischen Grenze.

    2. Kostenaufstellung: Eine Übersicht über die Kosten der Grenzsicherung können Sie in der Süddeutschen nachlesen:
    http://www.sueddeutsche.de/politik/fluechtlingspolitik-so-viel-kostet-die-festung-europa-1.2516084

    Zitat: „1,6 Milliarden Euro entfallen auf Grenzschutzmaßnahmen.“

    3. Profiteure: Außerdem wird immer wieder über die Asylindustrie polemisiert (damit meine ich nicht Sie, sondern ein Schlagwort, das in dieser Debatte immer wieder mal auftaucht).

    Aber wussten Sie, dass es auch eine Abschottungsindustrie gibt? Nachzulesen in folgendem Kommentar – Zitat: „Obwohl die Abschottung technisch wie politisch nutzlos ist, wird weitergebaut - denn es geht um viel Geld.“
    http://www.tagesspiegel.de/meinung/an-europas-grenzen-die-abwehr-von-fluechtlingen-ist-ein-riesengeschaeft/11391936.html

  • 2
    3
    kartracer
    04.09.2015

    f1234, danke, deutlicher kann man es nicht
    beschreiben, wer gegenteiliges denkt ist ein armer Träumer!
    Aber auch Träumer werden irgendwann aus ihrer Welt, in
    den Realismus geholt, mit fatalen Folgen.
    Ich wünsche schon mal, viel Vergnügen!

  • 7
    2
    f1234
    04.09.2015

    @Saftpresse: "Also sind sie noch immer der Meinung das alle die hier her kommen zu blöd oder zu faul zum abreiten sind?..."

    Ich weiß jetzt nicht, wie Sie darauf kommen, aber ich habe derartiges weder gesagt noch impliziert.

    "...Das sich die Flüchtling nicht aufhalten lassen ist eine Tatsache der wir uns stellen müssen..."

    Das dies eine (alternativlose) Tatsache ist, ist eine durch nichts belegte Behauptung. Wir könnten z.B. Schengen aussetzen und an unseren Grenzen kontrollieren, wer da so raus und rein geht. Und Menschen, die ohne Pass oder sonst irgendwelche Identifikationsunterlagen kommen, einfach an der Grenze abweisen. Denn im Gegensatz zu Ihrer Naivität (ich unterstelle zu Ihren Gunsten mal, dass es Naivität und nicht Böswilligkeit gegenüber diesem Land ist) werde ich skeptisch und misstrauisch, wenn jemand kommt und behauptet, aus Syrien geflüchtet zu sein und ALLE seine Dokumente verloren zu haben. Das widerspricht jeglicher Lebenserfahrung, denn ohne Legitimation steht man überall auf der Welt auf ganz dünnem Eis. Das dürften selbst diese hochgebildeten Flüchtlinge wissen.

    Peter Carstens schrieb dazu in der FAS vom 23.8.: „Inzwischen sagen mehr als drei Viertel aller Antragsteller, sie hätten keine Pässe, Urkunden, nichts. Manchmal tauchen die dann doch wieder auf, etwa, wenn sie in Deutschland heiraten. Viele aber widerstehen allen Bemühungen, ihre Personalien und ihr Herkunftsland zu klären. Das ist strafbar....“

    Noch Fragen? Jeder Mensch mit einigermaßen gesundem Menschenverstand sieht hier Absicht und Methode dahinter. Es wird eindeutig versucht, mit falschen Angaben zur tatsächlichen Nationalität -indem man sich als kriegsverfolgter Syrer ausgibt, obwohl man vielleicht aus Pakistan stammt - ein Bleiberecht in Deutschland zu sichern.

    "...Ich kann mir aber vorstellen das man sie durch Aus- und Weiterbildung in die Lage versetzen kann zum Bruttosozialprodukt beizutragen..."

    Ich bin mir nicht sicher, ob Sie sich das wirklich vorstellen können. Denn dazu müssten Sie überhaupt erst einmal wissen wie es in deutschen Firmen aussieht. Hier werden nämlich qualifizierte Arbeiter und Angestellte gebraucht. Und keine Hilfsarbeiter, Gänsehirten oder Manjokbauern.
    Und wer glaubt, dass man 28-jährige junge Männer, die im ungünstigen Fall weder lesen noch schreiben können und kein Wort Deutsch sprechen, zu Elektroingenieuren, Heizungsbauern oder Steuerberatern ausbilden kann, der glaubt wahrscheinlich auch an den Weihnachtsmann. Oder - wie Sie - die Weltrevolution.

  • 1
    4
    Freigeist14
    04.09.2015

    (...)"Finanzielle Ausplünderung Deutschlands"..."Dumme Deutsche".....Jaja,jetzt sehe ich´s auch!

  • 0
    4
    Pedroleum
    04.09.2015

    @f1234:

    1. Zitat: „Und auch turmhohe Zäune sehe ich nicht. Eigentlich sehe ich überhaupt keine Außengrenze der EU, die diesen Namen auch verdient.“

    Kennen Sie nicht die Grenzzäune von Ceuta und Melilla?

    Siehe https://en.wikipedia.org/wiki/Melilla_border_fence
    und
    https://en.wikipedia.org/wiki/Ceuta_border_fence

    2. Die Gurkenkrümmung wurde übrigens 2009 abgeschafft (vgl. http://www.handelsblatt.com/politik/international/die-eu-gurkenverordnung-verspottet-und-doch-besser-als-ihr-ruf/8341428.html).

    3. Zitat: „Aber wenn es um wirkliche elementare Probleme wie abgestimmte Außenpolitik, die Flüchtlingsproblematik oder die unsägliche Eurorettung oder um das eigene Geld geht, ist jedes Mitglied plötzlich wieder Nationalstaat. Außer die dummen Deutschen natürlich...“

    Deutschland ist das Land, das von der EU in hohem Maße profitiert (vgl. http://www.welt.de/wirtschaft/article130625875/Kaum-einer-profitiert-so-von-der-EU-wie-Deutschland.html und
    http://www.zeit.de/wirtschaft/2015-08/griechenland-deutschland-spart-milliarden-studie).

  • 6
    4
    f1234
    04.09.2015

    @Pedroleum: "...Denn was ist die Alternative? Turmhohe Zäune und größere Meerespassagen funktionieren offenbar nicht als Abschottung..."

    Tja, das mit der Alternative ist wirklich schwierig. Allerdings: Ich sehe keine Abschottung. Ganz im Gegenteil! Und auch turmhohe Zäune sehe ich nicht. Eigentlich sehe ich überhaupt keine Außengrenze der EU, die diesen Namen auch verdient. Die EU ist offen wie ein Scheunentor.

    Und die einzigen, die sich jetzt endlich mal bemüht sehen, die EU-Außengrenze in ihrem Bereich vor illegalem Übertritt zu sichern, müssen sich genau dieses Handeln von der EU dann vorwerfen lassen.

    Unmenschlich! Gegen den europäischen Geist!

    Die selben Politiker, die sich dann, wenn es um eine Aufteilung der Flüchtlinge in Europa geht, einen schlanken Fuß machen.

    Da frage ich mich schon, was diese Verlogenheit soll. Diese Politiker sollten so ehrlich sein und eine feste kostenlose Fährverbindung nach Europa einrichten. Dann braucht es auch keine Grenze und keine Grenzsicherung mehr. Ihr Kinderlein kommet.....

    Ich gebe Ihnen mal meine Prognose: In ein paar Jahren spätestens haben wir wieder nationale Grenzen in Europa. Mit Schlagbaum und allem, was dazugehört.
    Warum? Weil diese ÉU ein Schönwetterverein ist. Gurkenkrümmung, Arbeitsstättenvorschriften und finanzielle Ausplünderung Deutschlands - dort ist man sich einig. Aber wenn es um wirkliche elementare Probleme wie abgestimmte Außenpolitik, die Flüchtlingsproblematik oder die unsägliche Eurorettung oder um das eigene Geld geht, ist jedes Mitglied plötzlich wieder Nationalstaat. Außer die dummen Deutschen natürlich...

  • 1
    6
    gelöschter Nutzer
    04.09.2015

    @f1234: Also sind sie noch immer der Meinung das alle die hier her kommen zu blöd oder zu faul zum abreiten sind?

    Sehen sie, dass unterscheidet meine Herangehensweise von der ihren.
    Das sich die Flüchtling nicht aufhalten lassen ist eine Tatsache der wir uns stellen müssen. Ich glaube auch nicht das 100% der Menschen die zu uns kommen all unseren Anforderungen auf anhieb entsprechen. Ich kann mir aber vorstellen das man sie durch Aus- und Weiterbildung in die Lage versetzen kann zum Bruttosozialprodukt beizutragen.
    Man muss dies längerfristig als Chance begreifen und nicht als Last. Das aber kann man natürlich nicht, wenn man wie sie angstbeladen auf rechten Klischees herum reitet.

  • 7
    2
    f1234
    04.09.2015

    @Saftpresse: Können Sie nicht lesen oder wollen Sie nicht? Oder hapert es nur mit dem Verstehen?

    Ich habe gar nichts unterstellt, sondern nur festgestellt, dass es Milliarden Menschen gibt, die im Vergleich zu uns nach Auffassung mancher hier würdelos leben.

    Aber Gegenfrage: Woher haben Sie die Weisheit, dass "viele" der Menschen aus Syrien - einem Land, in dem ca. 20-25% weder lesen noch schreiben können (von Eritrea und Mali wollen wir gar nicht reden) - eine gute Qualifizierung haben? Vor allem unter dem Aspekt, dass die meisten der Syrier (und aller anderen) hier ohne Pässe und Qualifikationsurkunden ankommen (MDR-Info berichtete gestern übrigens, dass der Zoll mehrere Pakete mit originalen und gefälschten syrischen Reisepässen abgefangen hat) und sich die Tatsache einer angeblichen Qualifikation nicht auf vorgelegte Unterlagen, sondern nur auf mündliche Angaben der Flüchtlinge gründet.

    Und wie viele sind "viele", die mit ihrer angeblichen Qualifikation unsere Steuer- und Sozialkassen demnächst füllen werden? 3%? 5%? 10%?

    Und wo kommen denn die Arbeitsplätze her? Vom Himmel? Oder vielleicht vom Staat? Schaffen Leute wie Sie diese, indem Sie die Ärmel hochkrempeln und vielleicht eine eigene Firma gründen?....Ok, war ein Scherz! Leute wie Sie haben ja keine Zeit für solchen Kleinkram. Ihnen geht es ja um die große gute Sache und dem nie aufhörenden Kampf gegen die Machtübernahme der Nazis in diesem Land. Da ist es natürlich nur recht und billig, dass andere dafür arbeiten, dass Sie die Zeit haben, hier hinter jedem Baum und Strauch einen Nazi oder Rassisten finden zu müssen...

  • 0
    4
    Pedroleum
    04.09.2015

    @f1234: Wenn Sie meine Antwort aufmerksam gelesen hätten, wäre Ihnen aufgefallen, dass Ihre Frage nicht eindeutig formuliert ist. Daher lässt sie sich auch nicht mit einem einfachen „ja“ oder „nein“ beantworten. Die beiden Interpretationen, die ich herauslese, habe ich beantwortet.

    Abgesehen davon suggeriert Ihre Frage „Wenn nötig, auch von der Arbeitsleistung der dortigen Menschen bezahlt?“ eine sehr kurzfristige und einseitige Perspektive.

    Denn was ist die Alternative? Turmhohe Zäune und größere Meerespassagen funktionieren offenbar nicht als Abschottung, obwohl auch diese Maßnahmen von „der Arbeitsleistung der [hies]igen Menschen bezahlt“ werden. Besonders deutlich wurde dies, als die italienische Sicherungsoperation „Mare Nostrum“ von der EU-basierten Operation „Triton“ abgelöst wurde. Der Versuch, Kosten bei der Grenzsicherung zu senken, ging nach hinten los.

    Das Phanomen, dass Menschen trotz dieser Barrieren ihr Leben riskieren, ist auch kein neues. Im Moment zeigt sich eben nur, dass der Migrationsdruck durch die Abschottung der EU-Staaten, die Lösung von Asylfragen auf nationaler Ebene, die durch die Dublin-III-Verordnung angestrebt wird, und durch die Proteste sogenannter „besorgter Bürger“ in der deutschen Provinz kaum gedämpft werden kann.

  • 2
    8
    gelöschter Nutzer
    04.09.2015

    "Haben ... alle diese Menschen ein Recht darauf, sich irgendein Land dieser Welt aussuchen zu können, in dem sie glauben, dass sie dort ein "würdevolles" Leben garantiert bekommen? Wenn nötig, auch von der Arbeitsleistung der dortigen Menschen bezahlt?"

    Damit unterstellen sie pauschal, dass eine groß Anzahl Menschen die vor Krieg und Terror fliehen oder politisch verfolgt werden, denn andere Flüchtlinge haben keinen Anspruch auf Asyl, Unisono zu uns kommen um unser Sozialsystem zu belasten.
    Woher haben sie diese Weisheit? Viele der Menschen, besonders aus Syrien, die eine gute Qualifizierung haben würden sicher lieber heute als morgen ihr eigenes Geld verdienen oder sich qualifizieren um im Arbeitsmarkt Fuß zu fassen.
    Ihre Unterstellung dient ausschließlich der Angstmacherei und ist vollkommen unbewiesen. Sie passt aber ausgezeichnet in die Agitationsschiene rechter Gruppierungen um Flüchtlinge zu diffamieren. Das ist nicht nur primitiv, sondern auch hetzerisch. Aber auch das sind wir von ihnen schon gewöhnt

  • 4
    2
    f1234
    04.09.2015

    @Pedroleum: Was eiern Sie denn rum? Ich hatte Sie nach Ihrer Meinung gefragt. Nicht danach, was diese Menschen tatsächlich machen.

    Wie gesagt, ein einfaches "ja" oder "nein" genügt.

  • 1
    3
    Pedroleum
    03.09.2015

    @f1234,
    Zitat: „Haben nach Ihrer Auffassung alle diese Menschen ein Recht darauf, sich irgendein Land dieser Welt aussuchen zu können, in dem sie glauben, dass sie dort ein ,würdevolles‘ Leben garantiert bekommen?“

    Meinen Sie im moralischen oder im juristischen Sinne? Im juristischen Sinne nicht. Im moralischen Sinne beantworten das seit eh und je die Menschen durch die sogenannte „Abstimmung mit den Füßen“.

  • 0
    3
    Pedroleum
    03.09.2015

    @f1234
    1. Zitat: „Finden Sie das nicht ein wenig anmaßend, für diese Menschen sprechen zu müssen? Halten Sie diese Menschen für dumme kleine Kinder oder naive Eingeborene, denen Leute wie Sie erklären müssen, was ein ,würdevolles‘ Leben ausmacht?“

    Wie kommen Sie darauf, dass ich anderen Leuten erkläre, was ein würdevolles Leben ausmacht? Ich hatte nach den Anreizen gefragt, die laut ruediger1683 „unsere willkommensbesoffenen Politiker [...] den Menschen [...] geben, die Risiken der Flucht auf sich zu nehmen“. Nach meiner Einschätzung entscheiden die Leute selbst nach einer besseren Zukunft zu suchen.

  • 5
    2
    f1234
    03.09.2015

    @Pedroleum: Milliarden Menschen auf der Welt leben in Umständen, die Sie als würdelos bezeichnen. Deren Lebenstandard Lichtjahre von dem unsrigen entfernt ist. Finden Sie das nicht ein wenig anmaßend, für diese Menschen sprechen zu müssen? Halten Sie diese Menschen für dumme kleine Kinder oder naive Eingeborene, denen Leute wie Sie erklären müssen, was ein "würdevolles" Leben ausmacht?

    Und selbst wenn Sie Recht haben sollten: Haben nach Ihrer Auffassung alle diese Menschen ein Recht darauf, sich irgendein Land dieser Welt aussuchen zu können, in dem sie glauben, dass sie dort ein "würdevolles" Leben garantiert bekommen? Wenn nötig, auch von der Arbeitsleistung der dortigen Menschen bezahlt?

    Ein einfaches "ja" oder "nein" reicht mir als Antwort.

  • 1
    4
    Pedroleum
    03.09.2015

    @ruediger1683,
    Zitat: „gibt es Rechtssicherheit und Würde in Ungarn, Frankreich und anderen EU - Ländern nicht? Wieso wollen fast alle nach Schweden oder Deutschland?“

    Was Ungarn anbelangt, so gab es Proteste in der Bevölkerung gegen die Politik Orbans, bei denen über mangelnde Rechtssicherheit geklagt wurde (vgl. http://www.tagesschau.de/ausland/merkel-in-ungarn-103.html).

    Frankreich hat erst im Juni das Asylrecht verschärft. Berichte über Flüchtlinge, die in Paris eine leerstehende Schule besetzten, um ein Dach über dem Kopf zu haben, dürften ebenfalls nicht gerade das Bild von der Rechtssicherheit für Flüchtlinge in Frankreich gestärkt haben (vgl. http://www.rp-online.de/politik/eu/grosszuegiges-schweden-abweisendes-ungarn-aid-1.5302559)

    Zitat: „Und wieso gibt es einen Zusammenhang zwischen dem Beginn der Flüchtlingswelle (in den Herkunftsländern) und dem Beschluss des Bundesverfassungsgerichtes zur Gewährung der HartzIV - Sätze für Flüchtlinge?“

    Was meinen Sie mit Zusammenhang? Meinen Sie eine wie auch immer sich darstellende Korrelation?

    Zitat: „Würden Sie Leib und Leben riskieren, den Tod ihrer Angehörigen in Kauf nehmen, allein für Rechtssicherheit und Würde, wenn materielle Gründe nicht vorlägen?“

    Gegenfrage: Würden Sie eine Zukunft für sich und Ihre Familie in einer würdelosen und rechtlich unsicheren Umgebung sehen?

  • 2
    1
    gelöschter Nutzer
    03.09.2015

    @ostbeast, den Verfassungsartikel, der allen Menschen aus aller Welt in Deutschland die Einreise und Versorgung garantiert, bitte ich zu nennen. Mir ist nur bekannt....politisch Verfolgte genießen Asyl...Freizügigkeit beinhaltet das Recht, dahin zu gehen, wohin man möchte, aber nicht, dass jeder die Versorgung durch den Staat in Anspruch nehmen kann. Andere Länder Australien, Neuseeland, GB, tlw. auch USA verwirklichen dieses Prinzip konsquent. Die Tatsache, dass Sie dies vermengen mit dem Einsperren ihrer Bürger der DDR - Kommunisten, beweist mir nur, dass Sie Grundlegendes nicht verstanden haben. Dies auch eingedenk der Tatsache, dass Ihnen grundlegende kulturelle Unterschiede zwischen archaisch geprägten afrikanischen oder muslimischen und modernen europäischen Gesellschaften offensichtlich fremd sind, Clanwesen vs. Familie, Gleichberechtigung, insbes. der Frau, staatliches Gewaltmonopol, Rechtsstaat anstatt Scharia usw. Mag sein, Sie sind rüber, heute wahrscheinlich tätig in einer linken, staatssubventionierten Geschwätzbude.

  • 3
    3
    AurichKarl
    03.09.2015

    @ruediger1683, Zitat: " ich mache mir berechtigte Sorgen, ob unsere freiheitliche Gesellschaft diesen Massenzustrom von Millionen kulturfremden Menschen aushält "
    Wo kommt diese Angst vor "kulturfremden Menschen" her? Ich lebe in einer süddeutschen Stadt, die etwa so groß wie Chemnitz ist. Hier leben inzwischen ca. 50 000 "Kulturfremde", uns nach 1989 dazugekommenen Ossis noch gar nicht mal mit gezählt. Zuerst waren es Italiener und Griechen, später Jugoslaven, Türken, Kurden, Russen, Polen und allerlei Nationalitäten aus der ehem. UdSSR. Jeder vierte Bewohner der Stadt ist "Kulturfremd", da gehören wir Ossis dazu, denn abendländische Kultur ist hier in engem Zusammenhang mit der katholischen Kiche zu sehen. Nach einem längerem Aufenthalt im größten Klinikum der Stadt, wird aber jedem Abendländer klar, welchen Beitrag die Kulturfremden leisten, damit die Stadtgesellschaft überhaupt funktioniert. Deutschland ist ohne die Zuzüge aus fremden Ländern nicht mehr lebensfähig. Die Angst vor den Kulturfremden resultiert aus mangelnden Kontakt zwischen Ureinwohnern und Zuzüglern. Sicher ist es gewöhnungsbedürftig, wenn zu einer Fußball-WM hier die Italiener mindestendens genausoviele Fans auf die Straße bringen wie die Deutschen, auf der anderen Seite kann man aber (wenn man dafür offen ist) jeden Tag mit einer anderen Nation in der Stadt feiern. Kulturfremd ist doch eigentlich nur ein Ausdruck der eingeschränkten eigenen Betrachtungsweise. Die Kultur ändert sich halt. Sie hat sich in vielen Teilen des Landes schon geändert. Der Wandel wird auch vor Meißen, Pirna, Heidenau und dem Erzgebirge letztlich nicht halt machen. Also doch lieber den kulturellen Wandel mit gestalten als ängstlich in der Ecke sitzen. Chemnitz besitzt eine Infastruktur für 300000 Einwohner. Zur Zeit leben noch ca. 240000 Einwohner in der Stadt. Davon beziehen viele schon Rente. Die Infrastruktur wird mit den weniger werdenden Steuern der noch in Arbeit befindlichen Einwohner nicht zu halten sein. Entweder die Stadt wird sukzesive zurückgebaut oder sie erhält neue Einwohner. Die Erzgebirgssparkasse hat eine Vielzahl von Niederlassungen in den Dörfern und Stästen geschlossen, es gibt immer weniger Einzelhandel, kaum noch irgendwo eine Post. Der Grund ist die schrumpfene Bevölkerung. Geht die Bevölkerungsanzahl unter eine kritische Masse, lohnt sich das Geschäft nicht mehr. Man könnte die Bevölkerung an bestimmten Orten konzentrieren und den Rest der Natur überlassen oder man sorgt für Zuzug. Wenn der eigene Nachwuchs fehlt oder nicht in der Region bleibt, dann müssen vielleicht Kulturfremde dafür sorgen, dass die restlichen Pfaffenhainer, Seifersdorfer und Leukersdorfer nicht nach Jahnsdorf umgesiedelt werden und auf den verlassenen Flächen sich der Miriquidi wieder breit macht.

  • 4
    0
    gelöschter Nutzer
    03.09.2015

    gibt es Rechtssicherheit und Würde in Ungarn, Frankreich und anderen EU - Ländern nicht? Wieso wollen fast alle nach Schweden oder Deutschland? Und wieso gibt es einen Zusammenhang zwischen dem Beginn der Flüchtlingswelle (in den Herkunftsländern) und dem Beschluss des Bundesverfassungsgerichtes zur Gewährung der HartzIV - Sätze für Flüchtlinge? Ein zigfaches der in den Herkunftsländern zu erzielenden Löhne. Würden Sie sich in dieser materiellen Lage nicht auf den Weg machen? Würden Sie Leib und Leben riskieren, den Tod ihrer Angehörigen in Kauf nehmen, allein für Rechtssicherheit und Würde, wenn materielle Gründe nicht vorlägen?

  • 1
    3
    TheBeastFromTheEast
    03.09.2015

    Tja, Rüdiger1683, Sie schreiben von "kultureller Übereinstimmung, Wertekanon" etc., die Ihrer Meinung nach die Deutschen 1989 verbunden hätten, haben aber selbst nach 25 Jahren die unserer Verfassung zugrundeliegenden Werte nicht verinnerlicht. "Wirtschaftsflüchtling" ist nur für diejenigen ein Schimpfwort, die Menschen das Recht absprechen, ihr wirtschaftliches Glück da zu suchen, wo es ihnen zu winken scheint. Und Freizügigkeit war eben genau das, womit meine Alters"genossen" in der DDR nicht aufwachsen durften - außer am FKK-Tümpel *lach*. Kultur ? der "Staatsfeind" Kästner wurde in der DDR nicht verkauft, statt Heinrich Böll gab´s "Wie der Stahl gehärtet wurde", Stones-Platten mußten geschmuggelt werden, und von den Sex Pistols oder Clash brauchen wir gar nicht reden. Gemeinsamkeiten ? Leute wie ich, der 1990 "rüber" kam, arbeiten seit 25 Jahren daran, die gegenseitigen Vorurteile aufzulösen. Das bedeutet im Wesentlichen, im Westen zu erklären, daß es hier auch vor 89 Messer und Gabel gab, und im Osten, den Menschen klar zu machen, daß nicht alles, was sie heute im Gegensatz zu früher äußern dürfen, deswegen auch noch richtig sein muß. Gemeinsamkeiten ? Vielleicht fahren wir das gleiche Auto-Modell ! Sprache ? Ich spreche drei Sprachen - habe ich deshalb mit allen deutsch-, englisch-, oder französisch sprechenden Menschen eine Gemeinsamkeit ? Das wäre - da es schätzungsweise die Hälfte der Weltbevölkerung beträfe - jedenfalls kein Alleinstellungsmerkmal. Doch: Sie haben ja Recht ! Es gibt eine Gemeinsamkeit - WIR SIND NÄMLICH ALLE MENSCHEN !

  • 1
    4
    Pedroleum
    03.09.2015

    @ruediger1683, Zitat: „Meine Vorwürfe gehen nicht an die Flüchtlinge, sondern an unsere willkommensbesoffenen Politiker, die den Menschen erst die Anreize geben, die Risiken der Flucht auf sich zu nehmen.“

    Welche Anreize sind das Ihrer Meinung nach? Rechtssicherheit und das Recht auf Würde?

  • 2
    1
    gelöschter Nutzer
    03.09.2015

    @Petroleum, gut, noch eine Replik. Flüchtlingen werfe ich überhaupt nichts vor. Ich würde an deren Stelle, hätte ich Mut genug, genauso handeln. Es tut mir bitter leid um jene, die auf schreckliche Weise ums Leben kommen, ich bin auch Vater, ich bin traurig, wenn ich von toten Kindern lese. Aber ich mache mir berechtigte Sorgen, ob unsere freiheitliche Gesellschaft diesen Massenzustrom von Millionen kulturfremden Menschen aushält und auch, ja, um meinen hart erarbeiteten, bescheidenen Wohlstand, um meine Sicherheit und um die meiner Familie. Meine Vorwürfe gehen nicht an die Flüchtlinge, sondern an unsere willkommensbesoffenen Politiker, die den Menschen erst die Anreize geben, die Risiken der Flucht auf sich zu nehmen. Und aus diesem Grund rechne ich diesen Politikern auch die Verantwortung für die vielen Toten, darunter Kinder, zu. Mir fehlen die Worte, meine Verachtung für diesen verlogenen, scheinheiligen Haufen, die sich drücken werden vor der Verantwortung zu ihrem Handeln zu stehen, auszudrücken.

  • 1
    3
    AurichKarl
    03.09.2015

    @Erhard34 Die Firma Geiger hat Ihren Hauptsitz in Oberstdorf. Ich glaube nicht das man da Ihre rassistischen Hoffnungen erfüllen würde. Der primitive Hass und die Angst vor Fremden scheinen eher in Sachsen zu hause zu sein. Wovor haben Sie eigentlich Angst? Wie kann Ihnen geholfen werden?

  • 1
    1
    Pedroleum
    03.09.2015

    @ruediger1683,
    Zitat: „kulturelle Übereinstimmung, Wertekanon, Ausbildung, Chancen auf dem Arbeitsmarkt, Arbeitsmoral, Lebensgewohnheiten, Anpassungsfähigkeit. Wie viele von denen landeten in den Sozialsystemen? Oder war es nicht so, dass die überwiegende Mehrheit als fleißig und gut ausgebildet in den Firmen hochwillkommen waren? Was gibt Ihnen das Recht, über diese Menschen, die sich aus eigener Kraft eine neue Existenz schufen, derart niederträchtig herzuziehen?“

    Ich habe den Kommentar von fp2012 anders verstanden als Sie: Es ging um die Gemeinsamkeiten zwischen den Flüchtlingen damals und heute. Und wenn Sie heute Flüchtlingen vorwerfen, Sie flüchteten nur aus wirtschaftlichen Gründen, gibt es da sicherlich Parallelen zu den Motiven vieler DDR-Flüchtlinge.

    Abgesehen davon folgten die Bürger in der BRD damals in puncto Unterbringung auch schon dem St-Florian-Prinzip, siehe folgendes Youtube-Video mit Aufnahmen aus der Berliner Abendschau von 1989:
    „Flüchtlinge willkommen? Ja, aber nicht vor meiner Haustür!“ unter https://www.youtube.com/watch?v=w6nBobnKTAE

  • 1
    2
    fp2012
    03.09.2015

    @ruediger:
    Nun, ich habe einen Unterschied vergessen, das gebe ich gerne zu. Wir trugen damals fast alle Vokuhila.
    Im Übrigen weise ich jegliche Zugehörigkeit zum linken Sektor weit von mir. Vorher nehmen Sie diese Vermutung? Weil ich nicht in die Hasstiraden auf alles, was fremd ist, mit einstimme?

  • 4
    4
    gelöschter Nutzer
    03.09.2015

    nun lieber fp 2012, könnte es noch weitere Unterschiede geben? kulturelle Übereinstimmung, Wertekanon, Ausbildung, Chancen auf dem Arbeitsmarkt, Arbeitsmoral, Lebensgewohnheiten, Anpassungsfähigkeit. Wie viele von denen landeten in den Sozialsystemen? Oder war es nicht so, dass die überwiegende Mehrheit als fleißig und gut ausgebildet in den Firmen hochwillkommen waren? Was gibt Ihnen das Recht, über diese Menschen, die sich aus eigener Kraft eine neue Existenz schufen, derart niederträchtig herzuziehen? Für Sie und andere Linke hier wie das Ostbiest, Matthes, Spinnerist oder aardvark (zu dt. Erdschwein) das alles Dinge, die Ihnen so fremd sind wie tibetanische Hochlanddialekte. Es war auch das letzte Mal, dass ich auf den Post eines Linkszombies antworte. Wünsche Ihnen noch böses Erwachen.

  • 2
    0
    Erhard34
    03.09.2015

    Herr Aurich, wie wäre es mal damit, die Firma Geiger anzuschreiben. Die haben bestimmt Kapazitäten bzgl. Unterbringung.

  • 5
    3
    AurichKarl
    03.09.2015

    Frau Böhm hat völlig recht, ein Containerdorf im Gewerbegebiet am Verkehrsflugplatz ist kein guter Ort für Kriegsflüchtlinge, zumal es ja bessere Möglichkeiten gibt. Die Schule im Jahnsdorfer Ortsteil Leukersdorf wird nur zum Teil genutzt, Platz für Flüchtlingsfamilien wäre vorhanden. Grundstück und Gebäude gehören der Gemeinde. Ein Nutzer des Gebäudes ist ein evangelisches Gymnasium. Im Leitbild dieser Bildungseinrichtung bekennen sich Lehrer un Schüler zu christlichen Werten und Toleranz. Eine Koexistenz von Flüchtlingsfamilien und Lehrern und Schülern, die sich ihrer sozialen und ethischen Verantwortung bewußt sind, ist sicher für die Integration der Flüchtlinge besser geeignet als ein Kontainerdorf zwischen Flugzeughallen. Die Jugendlichen, die an dieser Schule ausgebildet werden, haben es in der Hand, das traurige Bild das Sachsen derzeit abgibt, wieder ins rechte Licht zu rücken. Es würden sich zum Beispiel Patenschaften zwischen den christlichen Schülern und den Flüchtlingsfamilien anbieten. Für die Schüler wäre dies die Möglichkeit das Leitbild der Schule in der Praxis zu testen und die Flüchtlinge bekämen eine Vorstellung davon, was gegenseitige Achtung und Nächstenliebe für die Leukersdorfer Gymnasiasten bedeudet. Glücklicherweise ist der Jahnsdorfer Bürgermeister, Herr Michaelis, selbst Mitglied im Trägerverein dieser Schule. Man kann also davon ausgehen, dass auch Herr Michaelis zum Leitbild, den Zielen und den Werten der Schule steht. Da steht doch einer erfolgreichen Unterbringung und der Integration von Flüchtlingen in Teilen der Leukersdorfer Schule nichts mehr entgegen.

  • 3
    9
    TheBeastFromTheEast
    02.09.2015

    Juchhe, f1234 ist wieder da, und überrascht und wie weiland die "Hitler-Tagebücher" - von wegen "Geschichte neu schreiben" usw. "Deutsche sind von einem Teil ihres Landes in einen anderen geflüchtet." Klar, Grundlagenvertrag, Staatsgrenze, Ausreisegenehmigung, Strafbarkeit der "Republikflucht" - alles pille-palle ! War nicht so gemeint ! War alles schon immer wie heute, wo jeder nach Gutdünken von Sachsen aus sonstwohin - wenigstens - flüchten darf. Und klar: Natürlich waren die West-Sozialsysteme originär zuständig für 17 Mio. Neubürger, die Wessis - vom Hartzer bis zu FranJo - haben glänzend von den Ossis gelebt - und ne Führung durch die Frauenkirche kostet heute, weil die Pfaffen das Sagen haben. Ok, Beiträge aus der Anstalt eben ......
    Und Erhard34 ist auch schlau: Was der Landkreis in Übereinstimmung mit dem geltenden Baurecht bauen will, entscheiden "fast alle Bürger, die Räte und der Bürgermeister" irgend eines Dorfes ? Nö, ist nicht so. Über die Vermietung einer Wohnung entscheidet nicht das Mieterkollektiv, und der Eigentümer des Nachbargrundstücks kann im Rahmen der Gesetze machen, was er will. Wer darin eine Verletzung ihm zustehender, geschützter Rechte sieht, kann das Ganze vor Gericht diskutieren. Insoweit kann die Bürgerversammlung ein Stimmungsbild vermitteln. Und das ist deutlich mehr an Recht, als die DDR ihren Zipfelmützen zugestanden hat.
    Last, not least: f1234, haben Sie Ihre Klappe zu DDR-Zeiten auch so weit aufgerissen ? Da sehen Sie mal, wie gut es Ihnen heute geht: Damals durften Sie in die Gardine ...... obstruieren, heute schreiben Sie so öffentlich, daß jeder, den´s interessieren könnte, Sie lesen kann. Darf ich das einfach mal "Undank" nennen - nicht wegen Ihrer Ansichten, sondern wegen der abstrusen Argumentation ?

  • 3
    9
    fp2012
    02.09.2015

    @f1234:
    Kleine Nachhilfe hinsichtlich Geschichte und historischer Zusammenhänge:
    Der einzige Unterschied zwischen uns Ossis, die vor 26 Jahren in den Westen geflüchtet sind und den Balkanasylbewerbern von heute ist die Sprache.
    Es waren und sind allesamt Wirtschaftsflüchtlinge.

  • 9
    3
    Erhard34
    02.09.2015

    So funktioniert die BRD: Fast alle Bürger, die Räte und der Bürgermeister sagen NEIN. Das LRA läßt dann doch bauen. Noch Fragen?

  • 6
    5
    f1234
    02.09.2015

    @klausmatthes: Kleine Nachhilfe hinsichtlich Geschichte und historischer Zusammenhänge:

    Vor 25 Jahren sind Deutsche von einem Teil ihres Landes in einen anderen geflüchtet. Genauso wie vor 70 Jahren Schlesier oder Pommer. Und auch heute ziehen regelmäßig Deutsche von Sachsen nach Hessen oder Hamburg nach Bayern.

  • 4
    11
    klausmatthes
    02.09.2015

    Vor 25 Jahren gab es nur 100 km weiter ähnliche Debatten . Man hatte auch ANGST das 17 Millionen Zonies kommen würden , aber das waren ja alles Regimekritiker die um Leib und Leben fürchten mussten !!! Ob die Syrer oder Iraker oder... auch nur wegen paar billigen Bananen ihre Heimat verlassen wollen ?

  • 9
    0
    Denkerist
    02.09.2015

    "Ein Jahnsdorfer beschimpfte ihn als schwul, er solle gefälligst abhauen."

    Ich bin dem grenzenlosen Asyl für alle auch kritisch eingestellt. Aber solche Zeitgenossen machen alles lächerlich. Die meisten haben echte Bedenken!

  • 11
    5
    gelöschter Nutzer
    02.09.2015

    @f1234, danke

  • 24
    7
    f1234
    02.09.2015

    "...Viele arbeiten hart, und andere aus anderen Ländern bekommen Geld für umsonst. Aber ist das wirklich so viel Geld? Deshalb müssen wir mit den Flüchtlingen reden, bevor wir urteilen. Dann können wir mehr schätzen, wie gut es uns geht."

    Liebe Frau John,

    wieso "müssen" wir mit den Flüchtlingen reden? Was erwarten Sie? Dass das alles "edle Wilde" sind?

    Die 40% vom Balkan werden Ihnen wahrscheinlich nicht sagen, dass sie wegen der gegenleistungslosen Sozialleistungen hier sind. Sie werden Ihnen erzählen, dass sie politisch verfolgt sind. Worin diese Verfolgung bestehen soll, werden Sie nicht hinterfragen. Große traurige Kinderaugen in der achtköpfigen Familie reichen für Leute wie Sie sicher schon aus, ein Anrecht auf ein Leben in Deutschland mit allem, was das staatliche Füllhorn ausschütten kann, beanspruchen zu dürfen.

    Die anderen 60% werden Ihnen erzählen, dass sie aus Syrien oder Nordafrika vor Krieg und Verfolgung geflohen sind. Und dass sie größtenteils gut ausgebildete Facharbeiter und Ingenieure, wenn nicht sogar Herzchirurgen sind. Das kann so stimmen, muss aber nicht. Schließlich haben in der Regel 90% dieser Menschen auf ihrer Flucht sämtliche Ausweispapiere und Qualifikationsnachweise verloren und konnten meist nur ihr Smartphone noch retten.
    Für Menschen wie Sie reichen da sicher auch wieder die blumigen Erzählungen der Flüchtlinge aus, um für die Segnungen des deutschen Sozialstaates empfangsberechtigt zu sein.

    Natürlich nehme ich Ihnen Ihre Naivität nicht übel. Sie sind schließlich noch jung und das Geld kam für Sie bisher wohl nicht von eigener Arbeit, sondern wahrscheinlich von Papa. Und ich werde Ihnen Ihre Ansichten auch deswegen nicht vorwerfen, weil Sie - so legt es zumindest Ihr gewähltes Studium nahe - in Zukunft ihren Lebensunterhalt damit verdienen werden, dass möglichst viele Menschen in Deutschland in Abhängigkeit von staatlichen Leistungen ihr Dasein werden fristen müssen. Die müssen betreut werden, umgeschult werden und überhaupt immer schön an die Hand genommen werden. Und dort kommen dann Leute wie Sie ins Spiel. Dank Fördertöpfen und Sozialprogrammen gehören Sie weit abseits der realen Marktwirtschaft zu den Profiteuren einer ständig wachsenden Klientel an vom Staat Abhängigen.

    Eins noch: Ich weiß, dass es mir gut geht. Dafür arbeite ich - übrigens in der freien Wirtschaft - jeden Tag hart. Und ich führe 40 % meines Einkommens an Steuern und Sozialabgaben ab. Warum soll ich da jetzt ein schlechtes Gewissen haben? Sie sollten das haben - ich nicht!

    Viele Grüsse

  • 12
    8
    erzg047
    02.09.2015

    Es kann doch unserer aller Gauckler 300-500 Flüchtlinge bei sich im Schloß unterbringen. Er meint doch das wir noch sooooo viel tun müssen weil wir so ein reiches Land sind. Ich weiß allerdings nicht so recht wer damit gemeint ist.

  • 7
    1
    Tauchsieder
    02.09.2015

    Mit so etwas muss man rechnen wenn man eine Diskussion führt "Exilant", der Landtag macht es doch vor.

  • 8
    1
    Pixelghost
    02.09.2015

    "Denn die Debatte lief aus meiner Sicht falsch. Es wurde immer nur gegen das abgelegene Containerdorf und die Asylpolitik argumentiert..."

    Aus Sicht einer Sozial-Pädagogik-Studentin logisch.

  • 7
    16
    Exilant
    02.09.2015

    Das die "Diskussion" vor allem durch Vorurteile, Hetze und Unsachlichkeit geprägt war sollte auch erwähnt werden.

  • 18
    7
    Erhard34
    02.09.2015

    Anstatt einen Steuerzahler zu befragen, wird eine kleine niedliche Studentin zum Interview gebeten, die laut ihren Aussagen provozieren wollte- tolle Gesprächskultur!
    Der Gemeinderat, der mit seine Ausführungen am meisten Beifall erhielt, wird nicht erwähnt. Tolle Manipulation des Abends!