Rückhaltebecken: Auwälder entstehen

Neuwürschnitz.

Rund um das Hochwasserrückhaltebecken in Neuwürschnitz werden in den kommenden Wochen Bäume gefällt. Das hat die Landestalsperrenverwaltung (LTV) angekündigt. Laut einer Sprecherin werden zuerst Gehölze im Becken entfernt, die einem Einstau bei Hochwasser nicht standhalten würden. Das seien vorwiegend Fichten. "Die Fällungen sollen spätestens am 8. März abgeschlossen sein. Um die Vögel bei der Brut nicht zu stören, finden sie innerhalb der Vegetationsruhe statt." Im Anschluss beginnt die Ersatzpflanzung, die voraussichtlich bis zum Herbst dauert. "Dabei werden verschiedene Bereiche am Becken in Auwälder umgewandelt, andere werden mit standortgerechten Schwarzerlen und Stieleichen aufgeforstet. Zudem wird der bisher als Acker genutzte Einstaubereich des Beckens in extensiv genutztes Grünland umgewandelt", so die Sprecherin. Insgesamt kostet den Freistaat diese Maßnahme rund 460.000 Euro. Das Hochwasserrückhaltebecken nahe der A 72 war im Sommer 2017 eingeweiht worden und verwandelt sich zum See, wenn der Beuthenbach, der durch den Damm hindurchfließt, zu viel Wasser führt. (kan)

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