Sächsischer Preis geht nach Lichtenstein

Auch eine Schülerin aus Waldenburg ist ausgezeichnet worden

Lichtenstein/Waldenburg.

Beim Sächsischen Landespreis für Heimatforschung 2020 konnten dieses Jahr auch ein Lichtensteiner und eine Waldenburgerin punkten. Patrick Bochmann, Vorsitzender des Geschichtsvereins Lichtenstein, erhielt eine von fünf Ehrenurkunden für seine Biografie des Stadthistorikers Hugo Colditz (1857-1933). Der ehemalige Lichtensteiner Volksschullehrer gehört zu den wichtigsten Geschichtsschreibern der Region. "Zu seinen Lebzeiten veröffentlichte er allein fünf Monografien sowie mehr als 100 Aufsätze und Artikel zur Geschichte der Stadt Lichtenstein-Callnberg und der Schönburgischen Herrschaften", heißt es auf der Internetseite der Leader-Region Schönburger Land.

Einen der drei Schülerpreise und 500 Euro erhielt Maria Fleischer vom Europäischen Gymnasium Waldenburg für ihre Facharbeit "Langenchursdorf und die Stephan'sche Auswanderung". Darin geht es um die Auswanderung von etwa 700 sogenannten Altlutheranern aus Sachsen und den angrenzenden Thüringischen Herzogtümern nach Nordamerika.

Der Preis wird vom Sächsischen Kultusministerium in Kooperation mit dem Landesverein Sächsischer Heimatschutz ausgerichtet.

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