Sparkasse verschärft Maßnahmen

Mitarbeiter stehen nur noch in zehn Filialen bereit

Annaberg-Buchholz.

Um der Corona-Krise Rechnung zu tragen, setzt die Erzgebirgssparkasse ab dem heutigen Montag deutlich schärfere Maßnahmen um, als sie das ursprünglich geplant hatte. Statt nur in 14 kleineren Filialen auf den Kundenservice durch Mitarbeiter zu verzichten, geschieht dies laut dem Kreditinstitut nun in 44. Demnach stehen Mitarbeiter vorerst bis zum 20. April nur noch in zehn Hauptfilialen bereit.

Zu den gewohnten Öffnungszeiten seien dies Annaberg-Buchholz (Große Kirchgasse), Zschopau, Marienberg (Hanischallee), Olbernhau, Aue (Altmarkt), Schwarzenberg (Grünhainer Straße), Schneeberg (Fürstenplatz), Stollberg, Zwönitz und Lugau. Die Erzgebirgssparkasse tue dies zum Schutz ihrer Kunden und ihrer Mitarbeiter, erklärt André Leonhardt aus dem Bereich Vorstandsstab. Zugleich gelte es, die Allgemeinverfügung zum Vollzug des Infektionsschutzgesetzes umzusetzen. "Wir bitten daher unsere Kunden, Besuche in diesen Filialen auf absolut dringende Angelegenheiten zu beschränken." Das Benutzen der Schließfächer in Filialen ohne Mitarbeiterservice sei nur nach telefonischer Voranmeldung möglich. Alle SB-Bereiche und SB-Standorte bleiben rund um die Uhr geöffnet. Zudem sei der Service der Erzgebirgssparkasse via Internet sowie telefonisch nutzbar. (kjr)


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