Straße an der Tabakstanne bis Freitag gesperrt

Sturmtief Sabine: Einsätze der Feuerwehr - Bäume im Gleis nach Oelsnitz

Stollberg.

Die Feuerwehren in der Stollberger Region mussten in der Nacht zu Montag zum Teil mehrere Male ausrücken. Grund war das Sturmtief Sabine. Unter anderem waren die Wehren aus Neukirchen, Jahnsdorf und Stollberg im Einsatz.

"Wir sind insgesamt glimpflich davon gekommen", sagte am Montag Stollbergs Ortswehrleiter Ronny Mai. Seine Mannschaft rückte zweimal aus: gegen 22.17 Uhr zur Auer Straße/B 169 und kurz darauf zur Bundesstraße 180 zwischen Stollberg und Thalheim.

Der erste Einsatz ärgerte Ronny Mai ein wenig: "Da lag ein größerer Ast auf dem Fußweg. Es ist unschön, wenn man deswegen geweckt wird." Kurz drauf im Wald Richtung Tabakstanne lag dann aber ein Baum quer auf der Straße, den die Kameraden beiseite räumten. Weil das nicht der einzige Sturmschaden auf der Strecke war, entschied das Landratsamt am Montagmorgen, die Straße zu sperren. Bis voraussichtlich Freitag bleibt die B 180 zwischen Thalheim und Stollberg nun wegen der Beseitigung von Sturmschäden voll gesperrt, heißt es von der Behörde.

Zwei Bäume hatten auch den Mühlweg in Jahnsdorf blockiert, die Jahnsdorfer Feuerwehr musste deswegen gegen 5.20 Uhr ausrücken. Drei Einsätze vermeldete indes die Feuerwehr von Neukirchen: Unter anderem war die Straße zwischen Jahnsdorf und Leukersdorf wegen eines umgestürzten Baum blockiert, und an der Baustelle für das neue Pflegeheim war eine Baustellenabsicherung auf die Straße geflogen. Insgesamt meldete der Kreisfeuerwehrverband bis Montag, 9 Uhr rund 55 Einsätze im Landkreis, die auf das Orkantief zurückgingen.

Betroffen vom Sturm war auch der Bahnverkehr. Während die Linie C 11 zwischen Stollberg und Chemnitz ohne Einschränkungen befahren werden konnte, gab es auf der Linie 523 von Stollberg über St. Egidien nach Glauchau am frühen Montagmorgen Behinderungen. Bei einer Erkundungsfahrt war festgestellt worden, dass zwischen Oelsnitz und Stollberg ein Baum im Gleis lag, so Falk Ester, Sprecher des Verkehrsverbunds Mittelsachsen. Dieser Abschnitt wurde deshalb für zweieinhalb Stunden gesperrt. Ab 8 Uhr war die Strecke nach Glauchau wieder durchgängig befahrbar.

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