Tierheim-Team hat weitere Bauvorhaben fest im Blick

Viele Gäste, großes Interesse und eine ungebrochene Spendenbereitschaft - das ist das Fazit der Tierheimmitarbeiter nach ihrem zweitägigen Fest. Vor allem Dackel Seppel und Kater Karli dürfte das freuen.

Stollberg.

Gut 500 Besucher hat das gestern Abend zu Ende gegangene zweitägige Tierheimfest angelockt, schätzen Vereinsvorsitzende Susann Scheibner und ihr Team vom Stollberger Tierheim "Waldfrieden". "Es war perfekt", sagte sie am Abend. Der Großteil der Besucher sei gestern da gewesen.

Die Gäste hätten sich nicht nur für die Angebote und die Tiere interessiert, sondern seien auch spendenfreudig gewesen - sowohl für die heute anstehende Operation von Dackel Seppel, der einen Bandscheibenvorfall hat, als auch für die geplante Bein-OP von Kater Karli.

Etwa 20 Hunde, zwischen 70 und 80 Katzen sowie etliche Klein- und einige Wildtiere werden laut Scheibner aktuell im Tierheim "Waldfrieden" betreut. Diese Zahlen nannte Scheibner am Freitag beim Tierheim-Empfang. Dort bedankte sie sich auch, dass in der jüngeren Vergangenheit viele Kommunen das Angebot angenommen haben, sich im Tierheim umzuschauen und miteinander in Kontakt zu kommen. "Wer noch nicht da war, ist gern eingeladen", betonte sie.

Andreas Herold, der stellvertretende Vorsitzende des Tierschutzvereins, gab einen Rück- und Ausblick zu den baulichen Aktivitäten in der Einrichtung. Wie er sagte, habe man 2017 das Gänsegehege mithilfe von Spenden komplett erneuern können und auch "Ordnung im Hühnerbereich geschaffen". Größere und mit Fördermitteln unterstützte Bauvorhaben seien die Sanierung des Schornsteins und die Auswechslung der defekten Ölwanne gewesen. In Eigenleistung habe man zudem drei Hundezimmer gefliest, wofür das Material gesponsert wurde. Auch Geländer, Terrasse und Katzenzimmer konnten renoviert und das Dach des Haupthauses mithilfe einer Förderung durch den Freistaat repariert werden. 2017 habe man zudem eine Abwasser- und Pfingsten 2018 eine Trinkwasserhavarie managen müssen. Für 2019 kündigte Herold unter anderem die Sanierung weiterer Hundezimmer sowie die Erneuerung des Eigenheimdaches an. Der 2018 begonnene Zaunbau werde fortgesetzt und die maroden Tore müssten erneuert werden.

Wie Susann Scheibner erklärte, gebe es ab Oktober auch eine neue Mitarbeiterin, die vorübergehend die Hundeverantwortliche ersetzt. Diese erwartet ein Baby und darf darum aktuell nicht arbeiten. Es handle sich um eine im Umgang mit Hunden erfahrene Frau Anfang 60, die das mittlerweile recht junge Tierheimteam unterstützen wird. Mit Sylvia Thierfelder, die ihre Tierarzt-Praxis in Lößnitz hat, habe das Heim zudem eine neue Veterinärin an der Seite, die wegen der kurzen Anfahrt schnell zur Stelle sein kann.

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...