Umbau des Ratskellers verzögert sich

Termin Anfang 2021 kann nicht gehalten werden

Stollberg.

Die Wiedereröffnung des Stollberger Ratskellers verschiebt sich auf unbestimmte Zeit. Im August war Susann Diesch noch davon ausgegangen, dass es im Januar 2021 soweit sein könnte. Sie gehört zur Geschäftsführung der Chemnitzer Daudrich und Diesch GmbH, die in Stollberg investieren will. Aber noch immer seien nicht alle bürokratischen Hürden genommen. "In der aktuellen Situation bin ich deswegen allerdings nicht superböse", sagt sie mit Blick auf die derzeit herrschenden Corona-Regeln, die den Betrieb des Ratskellers enorm einschränken würden.

Laut Diesch wartet man im Stollberger Rathaus darauf, dass das Landratsamt den Umnutzungsantrag genehmigt. Erst dann könne die Stadtverwaltung damit anfangen, den Ratskeller zu sanieren, was circa zwei Monate dauern werde. Anschließend könnten die Barbetreiber als Mieter einziehen. "Mein Wunsch wäre, dass wir im Frühjahr öffnen können", sagt Diesch, wobei ihr völlig klar sei, dass Dauer und Intensität der Pandemie entscheidende und unberechenbare Faktoren bei der Planung sind. Nach Angaben von Diesch werden insgesamt 20.000 Euro investiert.

Die Cocktailbar, die den Namen Bar No. 10 tragen wird, sollte ursprünglich im Spätsommer eröffnen. Doch behördliche Vorgänge nahmen mehr Zeit in Anspruch als erwartet. So mussten etwa Brandschutz-Fragen geklärt werden. Seit 2009 steht der Stollberger Ratskeller leer. Seitdem wurde er nur noch als Lagerraum genutzt. (pc/joe)

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