Geister des Gestern: Wie Antikommunismus die Mitte zerfrisst

Warum tut sich das konservative Bürgertum so schwer, Gemeinsamkeit von linkem und christlichem Menschenbild zu erkennen? Im Weg stehen ein tief sitzender Antikommunismus - und vielfältige Verweigerung von Aufarbeitung.

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31Kommentare
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  • 3
    0
    Nixnuzz
    17.02.2020

    @vonVorn: "Gewese um NPD und Co." Als diese Parteien ihre Zeit und "Führer" hatten, mussten die auf die papierenen Medien oder Veranstaltungen zurückgreifen, um ihre Thesen unters Volk zu bringen. Heute im Zeitalter der "social media" reicht doch ein geschriebener Fingerschnipp in einem oder 2 Kanälen aus, um Altparteien oder Grundmeinungen damit ins Schleudern zu bringen. Die nachfolgenden TV-Ausstrahlungen mit ihren Wiederholungen untermauern dann diese Thesen oder Pateiprogramme. Die inhumane Gefährlichkeit nachfolgender Gruppierungen finden wir dann nicht nur in den Berichten der ÖRTV sondern ehrlicherseits auch bei den privaten Kanälen. Ein mehrfaches dessen selbstverständlich im Internet - passend aufbereitet nach Sendungsverlangen und Meinungsbildend.

  • 11
    3
    balifan2
    14.02.2020

    Ihr Kommentar "Geister des Gestern" trifft mit der nüchternen Betrachtung unserer allgemeinen "Demokratiediskussion" genau ins Schwarze.
    Ich bin zu 100 % Ihrer Ansicht.
    ????????????
    Regina Schröder, Annaberg-Buchholz

  • 13
    6
    mops0106
    13.02.2020

    @ChWtr:
    Wenn ich Ihre Beiträge zu unterschiedlichen Themen so lese, regen Sie sich meist nur über uns Jammer-Ossis auf.
    "Was laufen hier nur für Menschen rum? Ich kann mich nicht des Eindrucks erwehren, dass gerade diejenigen, die hier immer die künstlich Empörten spielen, sehr wahrscheinlich die größten und ausgiebigsten ND Leser waren und sind (...)".

    Das Anprangern der zunehmenden Altersarmut - verursacht durch z.B. Niedriglöhne und Tarifflucht -, Sinken der Nettolöhne seit Anfang der 2000er, ständig steigende Abgaben/ Steuern, die seit 10 Jahren andauernde Enteignung der Sparer, die desaströse Migrationspolitik und die dadurch entstandenen großen Probleme, Wachsen der Kriegsgefahr sowie die immer größere Einschränkung des Meinungskorridors ist kein Jammern.
    Wer vor diesen Realitäten die Augen verschließt, ist meiner Meinung nach entweder sehr naiv oder profitiert auf die eine oder andere Art davon?

  • 6
    4
    mops0106
    13.02.2020

    @Ha24Lu01:
    Ich stimme Ihrem Beitrag zu mit der Erweiterung, dass das dann auch für die Mitglieder/ Wähler der AfD gelten muss. Das wäre mehr Demokratie.

  • 1
    0
    BuboBubo
    13.02.2020

    @misfpsim:
    Sie wissen um den Unterschied zwischen einem Zitat und den eigenen Gedanken dazu?
    Bitte lesen Sie meinen Beitrag noch einmal genau durch. Es wird Ihnen dabei auffallen, dass es mir hier um die Verurteilung tendenziösen Denkens und nicht um dessen Huldigung ging.
    Von diesem Punkt abgesehen, stimme ich Ihrer Meinungsäußerung jedoch zu.

  • 1
    5
    Freigeist14
    13.02.2020

    Olaf@ ich glaube kaum ,daß sich die Protagonisten des Neuen Forums 1989 im Selbstverständnis als "Bürgerliche Mitte " verstanden haben . Später wurde der "Demokratische Aufbruch " von eher Konservativen gekapert und führten die Gruppe in die "Allianz für Deutschland" . Der große Durchbruch des "Bürgerlichen Denkens" kam erst mit der Infiltration aus der BRD nach dem 9.November 1989.

  • 9
    11
    ChWtr
    13.02.2020

    Sehr richtig, @misfpsim.

    Der Kontext wird in vielen Diskussionen und das zu unterschiedlichsten Themen verschoben und absichtlich negiert.

    Damit ist eine ehrlich geführte Debatte unmöglich - egal ob es unsere Vergangenheit oder Gegenwart betrifft.

    Heute jährt sich zum wiederholten Male ein unrühmliches Jubiläum. Ich werde dort sein und wieder Gänsehaut bekommen. Statt jedoch glücklich zu sein - auch für die Gnade der späten Geburt, für die wir nichts können - wird stattdessen Gemosert und über alles Mögliche Gejammert. Manchmal frage ich mich, ob es den Begriff Dankbarkeit für manche Menschen überhaupt noch gibt.

    Tim Hofmann versuchte, einen klasse Beitrag zu formulieren und hat in seiner Betrachtung verschiedenste gesellschaftl. Bereiche abgedeckt. Es ist ihm ausgezeichnet gelungen, ohne dass er gleich wieder diffamiert werden muss. Was laufen hier nur für Menschen rum? Ich kann mich nicht des Eindrucks erwehren, dass gerade diejenigen, die hier immer die künstlich Empörten spielen, sehr wahrscheinlich die größten und ausgiebigsten ND Leser waren und sind (...)

  • 28
    12
    misfpsim
    13.02.2020

    Die letzten Kommentare zeigen, wie Gespalten unsere Gesellschaft aktuell ist. Herr Hofmann setzt sich mit humanistischen Grundwerten auseinander und sucht sie in den großen Strömungen der Geschichte. Und schon kommen einige Kommentatoren „um die Ecke“ und argumentieren die bekannten Denkverbote:
    ralf66 behauptet, dass „kommunistische Führer fast immer terroristische-kriegerische Maßnahmen anwenden“ und verkennt offenbar dabei, was Terror und Krieg wirklich bedeuten. Es werden Begriffe im falschen Kontext verwendet (!):
    Terrorismus wird definiert als: Terrorismus ist nach der Definition der Verfassungsschutzbehörden der nachhaltig geführte Kampf für politische Ziele, die mit Hilfe von Anschlägen auf Leib, Leben und Eigentum anderer Menschen durchgesetzt werden sollen, insbesondere durch schwere Straftaten, wie sie in § 129a Abs. 1 StGB genannt sind, oder durch andere Straftaten, die zur Vorbereitung solcher Straftaten dienen.
    OlafF spricht von „Ergebnissen der Fehlversuche“ und meint damit natürlich nur die Kommunistischen/Sozialistischen; unterdrückt dabei, dass es auch positive Ergebnisse gab, die nach 1989 einfach - mit der üblichen Siegermentalität - in den Mülleimer der Geschichte entsorgt wurden.
    BuboBubo meint, dass auch heute noch (nur) die Kommunisten Andersdenkende in Lager stecken würden - wenn sie dürften. Ein vollkommen tendenziöser Fokus auf alles was „links“ ist. Man sehe, was gerade mit Juliane Assange geschieht. Mit welchen humanistischen Werten wäre das aus Sicht der westlichen Repräsentativ-Demokratien denn tatsächlich vereinbar?
    2PLUTO6 kramt den Begriff der „Bevormundung in der DDR“ wieder hervor. Wir haben es doch aktuell mit einer viel infantileren Bevormundung zu tun; schaut man sich bspw. ausbreitende Altersarmut und Enteignung von Sparvermögen an.

    Mit derartigen Denkverboten kommen wir nicht weiter, das hat Tim Hofmann sehr gut erkannt und möchte wenigstens eine faire Debatte darüber anregen.

  • 7
    13
    Freigeist14
    12.02.2020

    Eine Sternstunde im TV : Bodo Ramelow zerpflückt die Vorurteile und Phrasen einer Frau Maischberger !

  • 5
    11
    Freigeist14
    12.02.2020

    Maleo@ ....wie immer . Dieser Artikel hätte auch heute im ND stehen können . Klare Analysen und keine Anbetung des Zeitgeistes .

  • 15
    1
    OlafF
    12.02.2020

    Tim Hofmann kann seine Ansichten hier verbreiten, weil die bürgerliche Mitte 1989 für die Werte des freien Journalimus eingetreten ist und sie nicht in die Rolle des Sixtus Beckmesser gerutscht war. Akzeptieren wir sie, als die andere Meinung und als provokanten Anstoß. Die normale Folge eines breiten Liberalismus. Aber das muss Demokratie aushalten können, genauso wie einen Herrn Höcke.

  • 12
    12
    Malleo
    12.02.2020

    Hätte auch im ND 1989 stehen können..
    Der Autor schreibt den Kommunismus nach oben, ohne ihn leibhaftig zu kennen.

  • 13
    4
    vonVorn
    12.02.2020

    Kleiner Tip an den Autor, wenn man in einer Demokratie vorschreiben will was man zu denken hat, legt man schon den Keim einer Diktatur. Ich schlage mal einen Besuch im "gelben Elend" in Bautzen vor, alle Diktaturen die das Gefängniss genutzt haben, haben die Gefangenen umgebracht und fertiggemacht und da war es egal ob die Diktaturen links oder rechts waren. Um mal Martin Niemöller abgewandelt zu zitieren, "auch die Linken haben viele geholt und keinen zum protestieren übriggelassen" .
    Für mich wird der wichtigste Punkt bei diesem Thema wieder ausgelassen, die Verantwortung der Regierenden in einer Demokratie. Als die Demokratie in diesem Lande noch halbwegs funktionierte war es kein Problem das Republikaner und NPD gewählt wurden, man hat keine allzu grosses Gewese gemacht und die sind von allein verschwunden. Warum geht das jetzt nicht mehr, weil die jetzige Regierung keine Demokratie vorlebt?

  • 13
    6
    ChWtr
    12.02.2020

    Der Artikel zeigt, wie schnell und leichtfertig man im Umgang mit gesellschaftlichen Umbrüchen handelt resp. urteilt. An den Beispielen Bonhoeffer und der "tragischen Figur" Niemöller sieht man, wie erbarmungslos das dritte Reich gewesen ist. Letzterer hat überlebt. Überliefert ist, dass er nach dem Krieg folgenden Satz dem dritten Vers (siehe Zitat im letzten Absatz) hinzufügte: „Als sie die Juden holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Jude.“

    Im Übrigen, sehr gut geschrieben, Tim Hofmann.

  • 9
    5
    Haju
    12.02.2020

    Bekannte linke Nabelschau mit der gönnerhaften Verlockung: "Du willst es doch auch - mach doch bei uns mit!". Bei den Kirchen ist das aber etwas ganz anderes und "Nabelschau" kann man das schon gar nicht nennen.
    Tatsächlich bedeutet "Mitte" aber auch, daß es eine sehr breite Mitte sein muß und die ging früher mal schon bei der CDU von Norbert Blüm bis Alfred Dregger mit gemeinsamer politischer Heimat in einer dann zu Recht so genannten "Volkspartei".
    Und während in den christlichen Kirchen Jahrhunderte lang darüber gestritten wurde, ob man allein mit seinem Glauben vor Gott gerechtfertigt ist oder nicht, verschärft sich dagegen bei den linken eher noch der Glaubens-Grundsatz: Man ist mit seiner bloßen, richtigen Gesinnung im Unterschied zu allen anderen schon gerechtfertigt! Wer allerdings abweicht, fliegt raus - das fehlt der CDU noch, wie aktuell sogar innerhalb der CDU bedauert wird.

  • 15
    12
    OlafF
    12.02.2020

    Das es dem konservative Bürgertum so schwer fällt , Gemeinsamkeit von linkem und christlichem Menschenbild zu erkennen und ein tief sitzender Antikommunismus Im Weg stände - und eine vielfältige Verweigerung von Aufarbeitung passiere halte ich für eine Fehleinschätzung. Humanismus ist das historische Ziel, aber das Weg und das Ergebnis sind völlig verschieden.
    Der Artikel ist sehr provokativ, aber wie viele linksliberal orientierte Aussagen, bieten sie keine Perspektive. Gegner neuer Sozialismus-Experimente als Antikommunisten zu stigmatisieren und die Ergebnisse solcher Fehlversuche wegzulassen und schon bei den Neurechten zu landen entlarvt die Absichten solch eines linksorientierten Haltungsjournalismus.

  • 11
    9
    BuboBubo
    12.02.2020

    @Tunguska:
    > Die Kirche würde heutzutage auch Hexen verbrennen. Wenn sie noch dürfte.
    > Kommunisten würden Andersdenkende in Lager stecken. Wenn sie noch dürften.

    Selbst wenn man solchen unzulässigen Pauschalisierungen zustimmen wollte, dürfte man den Satz
    "Faschisten würden (Beliebiges einsetzen) vergasen. Wenn sie noch dürften." nicht einfach weglassen.

    Dass Sie dieses dritte Angebot nicht prüfen konnten, ist allein der Gnade Ihrer späten Geburt zuzuschreiben.

    Es ist keineswegs unzumutbar, auch im Osten nicht, sich mit dem kompletten Spektrum sozialwissenschaftlicher Ansätze zu befassen - und nicht nur mit dem Gedankengut, welches in der eigenen Filterblase herumschwirrt.
    Dazu ist der Artikel von Tim Hoffmann eine dankenswerte Anregung.

  • 15
    8
    2PLUTO6
    12.02.2020

    Hallo, weil die so genannte bürgerliche Mitte, die " Schnauze" voll hatte von 40 Jahre Sozialismus und Bevormundung In der DDR!
    Außerdem sind trotz Sozialismus, viele, vor allem im Erzgebirge noch konservativ, und zu Anstand, Zurückhaltung, Höflichkeit und Ehrlichkeit erzogen wir den!

  • 10
    15
    Tunguska
    12.02.2020

    Ich fasse den Artikel mal zusammen:
    "Der Ramelow ist schon in Ordnung, wählbar, der Mann."
    Es ist m.M.n kein Zufall, das Obiges genau jetzt erscheint...
    Zum Inhalt.
    Mutig. Die Grenzen zwischen einer Religion und einer Ideologie sind sicher fließend, aber historisch belegbar ist folgendes:
    Solange Religion oder Ideologie an der Macht sind, legen sie fest.
    Die Kirche würde heutzutage auch Hexen verbrennen. Wenn sie noch dürfte.
    Kommunisten würden Andersdenkende in Lager stecken. Wenn sie noch dürften.
    Sind sie nicht an der Macht, müssen sie, wie alle anderen, ein Angebot unterbreiten.
    Ich habe beide Angebote geprüft und beide verworfen.
    Das eine, geboren 1967, mußte ich.
    Das andere war nicht interessant genug.

    Dem bürgerlichen Leser jetzt anzudienen, grade im Osten, sich doch noch mal mit Kommunismus/Sozialismus zu befassen und als das kleinere Übel im Gegensatz zu (Beliebiges einsetzen) erachten, ist eine Zumutung.

  • 16
    13
    ralf66
    12.02.2020

    Interessanter Artikel durchaus, ich kenne nur Kommunismus in Verbindung mit gut angedachten Thesen, umgesetzt wurde davon zwar in manchen Staaten im Volk einiges was auch gut war aber gerade die Führungsriege in kommunistischen Staaten hielten sich nicht an den allgemeinen Lehren des Kommunismus, sie lebten meist korrupt in einer eigenen Scheinwelt, lebten ihr Leben wie die Kaiser und Großbürgerlichen und machten sich nichts daraus Wein zu predigen und das Volk durfte Wasser saufen. Zur Umsetzung und weiteren Durchführung Ihres Kommunismus wandten die kommunistischen Führer und deren Gefolgschaft fast alle und immer terroristische - kriegerische Maßnahmen an, Gegner des Kommunismus wurden fast immer mit harten Strafen bis zur Todesstrafe belegt. Wer mir heute weiß machen will wie hier in seinem Artikel Herr Hofmann, dass der Antikommunismus die politische Mitte zerfrisst dem nehme ich das nicht ab. Die politische Mitte die CDU/CSU, FDP meinetwegen auch noch wenige Teile der SPD frisst sich selber auf indem sie von ihren politischen Grundsätzen abgerückt sind, ihre Glaubwürdigkeit im Volk verloren haben, andere Parteien wie die AfD sind aus dieser Tatsache heraus entstanden, die Linken treten an der Oberfläche gemäßigt auf siehe Ramelow, ihnen nehme ich diese Ruhe im Inneren nicht ab, der Kontakt zu Antifa und anderen Gruppierungen zeigt deutlich die Richtung, ich traue den Linken zu, es wieder gesellschaftlich und politisch dort hin zu führen wo es 1989/90 aufgehört hat.

  • 21
    3
    Hirtensang
    12.02.2020

    Diesen Artikel sollte sich jeder politische Eiferer, ganz gleich ob von "Links", " Rechts" oder vom "Zentrum" (Begriff "Zentrum" bewusst wegen der unseligen Vergangenheit gewählt!) hinter den Spiegel stecken. Ideologisches Eifertum hindert, das eigene Tun, dessen Wahrheitsgehalt und dessen Ziele zu hinterfragen. Der Autor ruft alle Bürger zum humanistischen Denken auf!

  • 5
    0
    vomdorf
    12.02.2020

    @Stonep....er meint wahrscheinlich, dass bestimmte Substantive in allen vier Fällen vorkommen, oder er wollte nur mal gescheit rüberkommen. :-))))))))

  • 13
    6
    Echo1
    12.02.2020

    Das sollte Pflichtartikel für Wanderwitz und
    alle CDU-Mitglieder werden.
    @Franzudo Sie sind ganz schön getroffen
    worden durch den Artikel. Sie schäumen.
    Trotzdem bitte nachdenken und setzen lassen.

  • 1
    3
    Stonep
    12.02.2020

    Was bitte möchten die Schreiber vor mir mit „durchdekliniert“ bzw. „dekliniert“ zum Ausdruck bringen?

  • 22
    9
    Ha24Lu01
    12.02.2020

    Dieser Beitrag spricht mir aus dem Herzen. Ein super Artikel, der alles anspricht , was in dieser für mich so schlimmen Zeit alles sagt. Wie kann es sein, dass die die Menschen, nur weil sie in der LINKEN sind ausgegrenzt werden. Es ist an der Zeit, dass dass Politik für unsere Menschen nur dann funktioniert, wenn auch die Meinung Anderer zählt. Menschenwürde eben, leider wird daran zu wenig gedacht.

  • 20
    10
    djahre
    12.02.2020

    Sehr geehrter Herr Hofmann,

    ein sehr gelungener Artikel, der das Thema sehr fundiert, klug und eloquent durchdekliniert.

    Vielen Dank!

  • 16
    10
    Freigeist14
    12.02.2020

    Franzudo@ ,in Ihrer Filterblase können weiter absurde und infame Vergleiche wabern . Offensichtlich ein schwacher Versuch ,den ausgewogenen Beitrag von Herrn Hofmann verächtlich zu machen .

  • 22
    14
    Hankman
    12.02.2020

    Danke, sehr interessanter Text mit vielen klugen Gedanken. Leider werden jene, die wirklich mal eine Selbstreflexion nötig hätten, die freundliche Aufforderung dazu ignorieren. Wie immer. Viele Konservative sind sich selbst genug, haben sich in ihren althergebrachten Überzeugungen eingerichtet und stellen sie niemals in Frage. Und so sind sie auf ihre ganz eigene Art auch Extremisten ...

  • 15
    19
    franzudo2013
    11.02.2020

    Etwas, was Deutschland mit seiner Vergangenheit gut zu Gesicht stehen würde, was gelebter Antifaschismus wäre, wäre ein gutes partnerschaftliches oder sogar freundschaftliches Verhältnis zu seinen Nachbarn.
    Bitte dekliniert mal durch, wie man sich gegenüber Polen, Tschechien, Österreich, der Schweiz, gegenüber Frankreich, Belgien, den Niederlanden und Dänemark verhält.
    Alle haben berechtigterweise Angst vor einer deutschen Hybris, vor einem Moralismus, vor einer Realitätsverweigerung, wie sie dieser Text der FP ausdrückt.
    Ramelow ist nicht das Maß der Dinge. Kommunismus ist das letzte, was Europa braucht.

  • 18
    14
    Distelblüte
    11.02.2020

    Was ist eine Position der Mitte wert, wenn sie keine ethischen Grundwerte vertritt? Gut herausgearbeitet.
    Auf die Kommentare freu ich mich schon.

  • 29
    34
    franzudo2013
    11.02.2020

    Literarisch sehr hochwertig. Fein ziseliert. Inhaltlich eine glatte sechs.
    In der Nahaufnahme, die Steine auf Polizisten in Leipzig gehören genauso zum Linken Bodo Ramelow wie seine joviale Art als Landesvater.
    Im Weitwinkel, linksextrem steht für die Tradition des Gulag, des Buchenwald- Speziallagers, für Kambodscha, China - der große Sprung, Holodomor, etc. . Die Hufeisentheorie auf einen Chemnitzer Professor zu kaprizieren ist gewagt, es ist keine Theorie, es ist am Handeln zu erkennen. Die Methoden sind dieselben. Nationalsozialismus und Internationalsozialismus.
    Es steht doch Bodo Ramelow frei, zur SPD zu wechseln. Warum tut er das nicht ? Weil er das trojanische Pferd der Kommunisten ist und sein will.



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