Gericht stuft Bushido-Album als jugendgefährdend ein

Köln (dpa) - Das Verwaltungsgericht Köln hat die Indizierung eines Bushido-Albums durch die Bundesprüfstelle als gerechtfertigt eingestuft. Die Bonner Behörde hatte das 2014 erschienene Album «Sonny Black» auf die Liste der jugendgefährdenden Medien gesetzt.

Die Prüfstelle stufte die Liedtexte als verrohend, gewaltverherrlichend und diskriminierend ein. Dagegen klagte der Rapper. Das Verwaltungsgericht wies die Klage am Freitag jedoch ab. Bushido, der nicht selbst im Gericht erschien, kann gegen die Entscheidung Berufung beim Oberverwaltungsgericht Münster einlegen.

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1Kommentare
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    Freigeist14
    02.09.2016

    Auf den Index zu kommen und als "gefährdend"eingestuft zu werden ist für infantile Möchtegern-Gangsta-Rapper Kalkül.Man will ja was gelten in der Szene.
    Der einzig wahre Rapper,der der Szene den Spiegel vorhält ,ist "Polizistensohn"und" blasser dünner Junge",alias Jan Böhmermann.



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