Jazztage Görlitz: Musik an ungewöhnlichen Orten

Seit 24 Jahren gibt es die Jazztage Görlitz: Ab 17. Mai geht es wieder los. Zehn internationale Bands sind bei sechs Konzerten an «Unerhörten Orten» zu hören.

Görlitz (dpa/sn) - Jazz an ungewöhnlichen Orten: Unter diesem Motto stehen die Görlitzer Jazztage. «Unsere Konzerte gibt es in Kellergewölben, einem alten Hörsaal, Renaissance- oder Fabrikhallen und auch mal unter der Autobahnbrücke», sagt Organisator Friedemann Dreßler. Mit seinen Mitstreitern lockt er vom 17. bis 25. Mai zehn internationale Bands zu sechs Konzerten an «Unerhörte Orte» entlang der Neiße.

Die Jazztage Görlitz seien ein Fest der Grenzüberschreitungen, so Dreßler. «Wir präsentieren die Stars von morgen, servieren Jazz mit Geschmacksverstärkern. Hier ein Schuss Funk, dort eine Melange mit Klassik. Er kann auch Spuren von Afrobeat, Reggae oder Pop enthalten.»

Die diesjährige Auflage beginnt mit dem Auftritt des «Black Project» aus Mannheim in einer Fabriketage der Görlitzer Weststadt. Ein Höhepunkt sind die großen Jazznächte im Tivoli. Pro Abend würden drei Bands auf der Bühne stehen, unter anderem «Three Fall & Melane», so Dreßler. Den Festivalabschluss gestalten die israelische Sängerin Michal Shapira mit einer Hommage an Amy Winehouse sowie ein Sextett um den kolumbianischen Perkussionisten Samuel Torres.

Im nächsten Jahr feiert das östlichste deutsche Jazzfest in den ersten beiden Juniwochen seinen Geburtstag. Organisiert wird die Veranstaltungsreihe vom Verein «kulturzuschlag».

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