"Seid wachsam, traut keinem!"

Vier Millionen Menschen in Ostdeutschland verloren nach der Wende ihre Arbeit. Für manche ein Knick, für andere ein Schub, für Dritte ein Abgrund. Die offizielle Einheitseuphorie ging über die privaten Schicksale hinweg. Jetzt sollen sie endlich Gehör finden.

4Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 4
    3
    1953866
    18.12.2017

    "...zog neuerdings Pegida schweigend durch Dresden. Köpping sagt, sie sei fast jeden Montag dort gewesen, um vom Rand aus zuzusehen. Was trieb die Leute um? "Wenn wir ins Gespräch kamen, was nicht einfach war, habe ich immer wieder gehört: Integriert doch erst mal uns. Und stellen Sie uns mit dem Westen gleich!"
    Ist das DIE rechtsradikale, fremdenfeindliche Pegida? In den Medien(und in der Neujahrsansprache der Kanzlerin 2015) wurde uns da ein anderes Bild vermittelt."Folgen Sie denen nicht" sagte damals die Kanzlerin. Langsam dämmert es mir warum...

  • 4
    3
    gelöschter Nutzer
    18.12.2017

    Noergelchen@ Genauso war und ist es. Ich hoffe und wünsche mir, daß das Geschriebene von Vielen gelesen wird.
    Daumen-Runter Bewerter sind entweder Analphabeten, notorische Nörgler oder stammen nicht aus Sachsen.

  • 4
    1
    Freigeist14
    18.12.2017

    Das beste am Artikel war die Überschrift :"Geschichte schreiben Sieger -nicht Arbeitslose" . Die Treuhand war kein Unglück ,was über uns kam und von anonymen Apparatschiks gestaltet wurde.
    Nicht zufällig sind die Akten gesperrt um sämtlichen juristischen Verfolgungszwang in hochkriminellen Fallbeispielen mit Verjährung zu begegnen. Das selbst unmittelbar nach Plünderungen von Betrieben durch windige Zugereiste keine oder halbherzige Strafverfolgung durchgesetzt wurde war durch juristische Freibriefe u.a. verfasst durch Ex-Präsident Horst Köhler als Finanz-Staatssekretär, möglich.

  • 8
    3
    Noergelchen
    18.12.2017

    Die Sachsen waren immer ein fleißiges Volk, dem die Arbeit viel bedeutet. Umso schlimmer haben sie in der Nachwendezeit erlebt, wie ihre Betriebe von der Treuhandgesellschaft für ?einen Apfel und ein Ei? an westliche Investoren - oftmals mit zusätzlichen Millionengeschenken - verhökert und anschließend plattgemacht worden sind. Die Menschen, deren Proteste den Untergang der DDR besiegelt haben, standen plötzliche auf der Verliererseite. Heutzutage müssen die Sachsen erleben, wie die Protesthaltung vieler Menschen zu politischen Themen dazu führt, dass sie pauschal als Nazis, Pöbel oder Mischpoke verunglimpft werden und Sachsen ein schlechtes Image bekommen hat. Deshalb sind die Bücher, die sich mit der Lebensleistung der Menschen und den schweren Umbrüchen der Nachwendezeit beschäftigten, so besonders wichtig.



Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
Mehr erfahren Sie hier...