Theater Chemnitz wegen veränderter Fassung des Musicals "Hair" in der Kritik

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Eine abgespeckte Version des Musicals bringt das Chemnitzer Theater in Erklärungsnot. Man hatte schwarze Rollen gestrichen und nur Weiße besetzt.


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22 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 0
    2
    994374
    10.07.2020

    "Black Lives Matter" lässt grüßen...
    Mal sehen, welche Sau demnächst durchs Dorf getrieben wird.

  • 8
    2
    gelöschter Nutzer
    05.07.2020

    Das Dilemma gibt es schon seit langem mit Porgy and Bess, wo die schwarzen Rollen, laut Gershwins Instruktionen, nur durch schwarze Darsteller gespielt werden dürfen. So ein Cast kann eben nicht in jedem Theater überall in der Welt ausgestellt werden. Hair spielt sich in einem deutlich multikulturellen Teil Amerikas ab, wo die Jungs ernsthaften Angst davon haben, an sinnlosen blutigen militärischen Konflikt teilnehmen zu müssen. Drogenkonsum war schick für die Massen, und jede damals bekannte STD war kurzfristig handelbar. Die Parallele zu heutigem Chemnitz finde ich sehr forciert.

    Dann ist es mir lieber, der Direktor ändert den Story maßgeblich unter einem anderem Titel, und setzt ein, welchen talentierten Schauspieler er will, oder sucht ein anderes Material, wo er Authentizität vermitteln kann.