AfD will Atomkraft in Sachsen: Wie realistisch ist das?

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Die Fraktion nennt konkrete Standorte für Kernkraftwerke und heizt damit eine Debatte an, die längst beendet schien. Deutschlands letzter Kernenergie-Professor an der TU Dresden erklärt, wie realistisch das ist.


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66 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 16
    11
    Interessierte
    18.06.2021

    Chemnitz hat zumindest schon mal keinen Ozean um sich herum und Erdbebensicher ist es wohl auch ....

  • 17
    6
    OlafF
    18.06.2021

    Es war eine Naturkatastrohe. Sie ereignete sich am 11. März 2011 um 14:46:23 Uhr Ortszeit (06:46:23 Uhr MEZ). Das Epizentrum lag vor der Küste der Präfektur Miyagi etwa 370 Kilometer nordöstlich von Tokio und 130 km östlich von Sendai[5][6] und löste Tsunami-Flutwellen aus, die eine Fläche von über 500 km² der apanischen Pazifikküste überfluteten.[7][8] In Bezug auf die Ausdehnung der betroffenen Fläche handelt es sich um das größte bekannte Tsunami-Ereignis der japanischen Geschichte. Von den rund 600.000 durch den Tsunami betroffenen Einwohnern wurden etwa 3,5 % getötet.[7]

    [Wikipedia]

    Allerdings wird diese Tatsache wohlweislich bewusst nicht erwähnt, verkürzt auf die Reaktorabschaltung und deren Folgen....

  • 17
    18
    reichel
    18.06.2021

    @malleo: was war Fukushima denn?

  • 13
    19
    Progress
    18.06.2021

    Sachsen ist doch schon Favorit bei der Suche nach Endlagerstätten, es sei geologisch gut geeignet meint man in (wdt.) Expertenkreisen. Da brauchen wir doch nicht noch frisches Teufelzeug hier.

  • 27
    33
    Malleo
    18.06.2021

    Zaungast.
    Natürlich nicht, denn Strom kommt wie Sicherheit aus der Steckdose!
    Technologieoffenheit wird zumindest in diesem Land ad acta gelegt.
    Weltweit arbeitet man aber an SNR.Rolls Roys wird 2030 den ersten Reaktor in England in Betrieb nehmen.Wir kaufen dann Strom aus Frankreich oder Polen wenn, wie I/2021 die Kohleverstromung wieder hochgefahren wurde, weil Öko nicht auskömmlich lieferte.
    Wenn Fukoshima noch immer als Reaktorunfall verkauft wird, ist das auch eine Form von fake der ör.Es passt eben Horrorszenarien an die Wand zu malen.
    Und, bei den kleinen Reaktoren hält sich der atomare Abfall in Grenzen.
    In D verfolgt man die Strategie:
    Wir haben eine Lösung?
    Dann machen wir doch ein Problem daraus!!

  • 31
    20
    Zaungast
    18.06.2021

    Sehr schöne Idee.

    2020 wurden laut Statistischem Bundesamt 11% der Bruttostromerzeugung durch Kernenergie (6 AKW), 45% durch erneuerbare Energien und 16% durch Braunkohlekraftwerke geleistet. Die AfD will nun erneuerbare Energien und Braunkohle durch Atomkraft ersetzen. Dazu müssten mehr als 30 Kernkraftwerke des bisherigen Leistungsvermögens neu gebaut werden, gerne auch russischer Bauart. Da angeblich den Sachsen Atomkraftwerke besonders sympathisch sind, woanders aber eher Skepsis vorherrscht, wird wohl der größte Teil dieser Anlagen in Sachsen errichtet werden müssen. Dort hat man ja auch schon viel Erfahrung mit der Akzeptanz solcher Meiler. Zudem ist mit dem Schwarzen Schöps in Boxberg und der Pleiße bei Lippendorf literweise Kühlwasser vorhanden. Im Lausitzer Granit kann dann auch gleich der radioaktive Abfall vergraben werden, ohne dass man ihn allzu weit transportieren muss.

    Mal sehen, wie die Wähler in diesen Gegenden auf solche Pläne reagieren.