Corona in Sachsen: Anzahl der Neuinfektionen erreicht neuen Höchstwert

Die Anzahl der Corona-Fälle in Sachsen seit Beginn der Pandemie stieg am Mittwoch auf 115.864. Eine Übersicht zeigt, wie hoch Neuinfektionen und Inzidenz in den einzelnen Gemeinden sind.

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88 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 19
    15
    defr0ke
    24.12.2020

    @censor
    Die Patienten landen trotzdem auf der ITS, unabhängig davon wie sie dann dort beatmet/behandelt werden. Die Intensivstationen sind also auch ohne ihre kruden Theorien voll.
    Die Viruswelle kann in den letzten Jahren gar nicht genauso gewesen sein, weil die Corona-Infizierten erst seit diesem Jahr erfasst werden.

    Wann begreifen Sie es endlich, dass die derzeitige Corona-Pandemie nicht mit anderen Viruserkrankungen in einem Topf gehauen werden kann?

    Komischerweise sind ausgerechnet dieses Jahr die ITS voll belegt mit Patienten die mehr als 15 Tage dort verbringen. Die letzten Jahre gab es nie Probleme mit ausgelasteten ITS durch Virus-Patienten.

    Den Fakt, dass dieses Jahr auch viel mehr Menschen sich gegen Grippe haben impfen lassen, ignorieren sie auch völlig. Dementsprechend weniger Grippe-Infizierte gibt es auch... Und jetzt erzählen Sie mir nicht, dass der Impfstoff gar nicht wirkt...

  • 13
    6
    defr0ke
    24.12.2020

    @NeuErzgebirger
    " Ich kenne noch Zeiten, da wurde auf den Tisch gehauen und die Sache in Angriff genommen. Aber heute muss ja alles erstmal ausdiskutiert werden, so sinnfrei es oftmals auch ist."

    Das ist aber genau das, was die Opposition vehement gefordert hat... Die Regierung hatte ohne große Debatten und Diskussionen gehandelt, doch dann kam die Opposition und hat sich beschwert, dass die bei den Regelungen aussen vor gelassen wird und der Regierung vorgeworfen, sie würde den Bundestag übergehen.

    Das liegt also nicht wirklich nur an der Regierung, wenn die anderen Parteien aus jeder Regelung erstmal eine große Diskussionsrunde machen wollen.

  • 19
    13
    Inke
    23.12.2020

    Censor ist und bleibt auf dem Holzweg. Wer gescheiterten Leuten wie Schiffmann nachplappert und unentwegt Vergleiche mit der Influenza bemüht, kann nach all den Erfahrungen der letzten Wochen nicht mehr ernst genommen werden.

  • 40
    13
    tbaukhage
    23.12.2020

    @vendor: Warum präsentierst Du schon wieder falsche Zahlen??? Die Anzahl der ITS-Betten lang über Jahre bei ca12.000 in Deutschland. Von Anfang April bis Ende Mai diesen Jahres wurde deren Anzal verzeieinhalbfacht auf ca. 33.000. Seit August sind die Krankenhäuser angehalten, nur die tatsächlich zu bewirtschaftenden Bettenanzahl ans DIVI zu melden. Deshalb sank die Anzahl auf derzeit ca. 28.000. Das ist immer noch mehr als das Doppelte der vor-Corona-Zeit!

  • 21
    47
    censor
    23.12.2020

    @NeuErzgebirger Wir haben also Regeln, die nicht wirken, und Institutionen, die nicht in der Lage sind, diese durchzusetzen.

    In den Vorjahren hatten wir, abgesehen von Empfehlungen auf freiwilliger Basis, keine Regeln, dazu ein Gesundheitssystem, das geringfügig besser aufgestellt war als dieses Jahr. (auch 2020 schlossen Kliniken in D wegen Unrentabilität) und unser aller Lauterbach meinte im Juni 2019, man müsse jedes 2. Klinikbett in D abschaffen. Auf solche "Berater" hört die Regierung immer noch!

    Hinzu kommen die Behandlungsmethoden von Covid19, wo seit Monaten die Beatmungstherapie im Kritikfeld steht.

    https://www.focus.de/gesundheit/news/bis-zu-50-prozent-sterben-daran-lungenarzt-fruehe-kuenstliche-beatmung-ist-groesster-fehler-im-kampf-gegen-corona_id_12787476.html

    Man sieht also, nicht die Regeln sind das Problem. Das Problem sind die, welche sie aufstellen und damit mehr Schaden erzeugen als die Krankheit selbst. Die Regeln lenken davon nur ab.

  • 29
    12
    NeuErzgebirger
    23.12.2020

    @censor
    Ich habe nicht nach DER starken Hand gerufen. Wenn die Regierenden erfolgversprechende Bestimmungen erlassen, müssen nicht gleich wieder so viele Schlupflöcher eingebaut werden, dass sich jegliche Vorhaben selber ausbremsen. Von nicht vorhandener Kontrolle ganz zu schweigen. Eine Situation wie diese erfordert Regeln. Die natürlich auch nur durchgesetzt werden können, wenn Gesundheitssysteme und Sicherheitskräfte nicht kaputt gespart werden, wie jetzt mehr als deutlich zu sehen ist.

  • 22
    58
    censor
    23.12.2020

    NeuErzgebirger - warum nach der starken Hand rufen, die "auf den Tisch haut"?

    Ich denke, es wäre auch der Umkehrschluss gerechtfertigt: Wenn man über die Feiertage lockert, kann´s so schlimm nicht sein.

    Auch, wenn ich manchen wieder auf den Schlips trete - die mediale Berichterstattung (im Auftrag der Regierung?) trägt viel dazu bei, die Sache zu überspitzen. Folgt man Zahlenvergleichen, ist die diesjährige Viruswelle nicht heftiger als andere Jahre. Sie wird nur mehr beleuchtet - und wir haben weniger Betten auf den ITS als 2019.

    https://www.initiative-qualitaetsmedizin.de/covid-19-pandemie

    Unser Hauptproblem scheint also ein organisatorisches zu sein: personeller Dauerengpass im Pflegebereich, schlechte Ausstattung der Gesundheitsämter, Ökonomisierung des Gesundheitswesens - die Regierung versagt hier seit Jahren - aber die Bevölkerung und Wirtschaft nimmt man dafür in Haftung,

  • 33
    19
    NeuErzgebirger
    23.12.2020

    „Sachsen lockert über die Feiertage die Coronaauflagen. Der Ministerpräsident mahnt dennoch zur Vorsicht.“
    Zitat aus der FP vom gleichen Tag. Die Situation wird von Tag zu Tag brenzlicher. Da erscheint es doch nur logisch, zu lockern.... Irgendwie läuft hier ein falscher Film ab. Bestimmungen wie ein löchriger Käse und unbeholfenes Erstaunen der Verantwortlichen, dass alles nach hinten losgeht. Langsam wundert es mich wirklich nicht mehr, warum immer mehr die Regierung nicht mehr ernst nehmen. Ich kenne noch Zeiten, da wurde auf den Tisch gehauen und die Sache in Angriff genommen. Aber heute muss ja alles erstmal ausdiskutiert werden, so sinnfrei es oftmals auch ist. Ja niemandem auf den Schlips treten. So lange, bis eh nichts mehr zu retten ist. Erstaunlicherweise wünschen sich alle, die ich kenne, ein konkretes Handeln. Ohne Wenn und Aber.