Markus Haubold (li.) und Sebastian Drechsler von der Bahninitiative Chemnitz am Chemnitztalviadukt (linke Brücke). Um die Brücke herum sollen 1,6 Kilometer Strecke eingleisig bleiben. Das Bauwerk rechts ist die sogenannte Dywidagbrücke, sie wird seit der Streckenstilllegung 1999 nicht mehr genutzt.
Markus Haubold (li.) und Sebastian Drechsler von der Bahninitiative Chemnitz am Chemnitztalviadukt (linke Brücke). Um die Brücke herum sollen 1,6 Kilometer Strecke eingleisig bleiben. Das Bauwerk rechts ist die sogenannte Dywidagbrücke, sie wird seit der Streckenstilllegung 1999 nicht mehr genutzt. Bild: Andreas Seidel
Sachsen
Nicht auf Kante bauen: Weshalb ein Bündnis um 2,6 Kilometer Gleis auf der Bahnstrecke Chemnitz-Leipzig kämpft

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Die 81 Kilometer lange Verbindung zwischen den zwei Großstädten gilt als eine der wichtigsten Bahnlinien in Sachsen. Sie soll in den nächsten Jahren ausgebaut und elektrifiziert werden. Doch um zwei Brücken herum soll aus Kostengründen auf das zweite Gleis verzichtet werden. Die Mitstreiter der Bahninitiative Chemnitz halten das für falsch - auch mit Blick auf die Verkehrswende. Selbst in einem Gutachten des Freistaates finden sich Argumente für einen komplett zweigleisigen Ausbau.

Reichen 97 Prozent oder müssen es 100 Prozent sein? Was den zweigleisigen Ausbau der Bahnstrecke von Chemnitz nach Leipzig angeht, ist die Antwort zumindest für die Mitstreiter der Bahninitiative Chemnitz klar: Es sollten 100 Prozent sein. Die 81 Kilometer lange Strecke müsse vollständig mit einem zweiten Gleis versehen werden. "Muss denn...
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