Flutkatastrophe: Sachsen hilft in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz

Erste Hilfsgüter auf dem Weg, DRK ruft zu Spenden auf

Dresden/Freiberg.

Ministerpräsident Kretschmer kündigt Hilfen für die vom Hochwasser betroffenen Bundesländer an. Auch Chemnitz und Mittelsachsen bieten Unterstützung an.

Dresden. Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer hat angekündigt, Hilfen für die vom Hochwasser betroffenen Bundesländer Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz bereitzustellen. 2002 habe Sachsen aus ganz Deutschland Hilfe erfahren und 2021 wolle Sachsen helfen.

Die Liga der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege in Sachsen und der Freistaat haben am Freitag ein gemeinsames Spendenkonto für die Betroffenen des Hochwassers eingerichtet. Das Deutsche Rote Kreuz bittet um Geldspenden, Sachspenden könnten nicht koordiniert werden.

Die Stadt Chemnitz hat am Freitag ihrer Partnerstadt Düsseldorf Unterstützung angeboten. "Die Chemnitzer Feuerwehr hat ihre Bereitschaft erklärt, den betroffenen Gemeinden im Westen Deutschlands sowie auch der Partnerstadt Düsseldorf zu helfen", so Oberbürgermeister Sven Schulze (SPD).

Auch der Landkreis Mittelsachsen hat den vom Hochwasser betroffenen Regionen am Freitag seine Hilfe angeboten. Koordiniert über den Freistaat, werden demnach Technik und Einsatzkräfte vorbereitet, die in die betroffenen Gebiete geschickt werden können. "Wenn es notwendig ist und wir angefordert werden, wird Mittelsachsen seinen Beitrag leisten", so Landrat Matthias Damm. "Unsere Hilfseinheiten sind informiert und stehen bereit." Der Landkreis stehe mit den Bürgermeistern in Kontakt. (nki/fp/sane)

Spendenkonto: "Sachsen hilft!"

Institut: Bank für Sozialwirtschaft
IBAN: DE30 8502 0500 0003 5760 13
BIC: BFSWDE33DRE

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