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Verfahrener Streit um die Zugbegleiter

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Die Lokführergewerkschaft GDL ruft zum längsten Streik in der Geschichte der Deutschen Bahn auf. Dabei sah der Konzern eine Einigung bereits in greifbare Nähe gerückt. Ein Chemnitzer Jurist erklärt, weshalb er die Entscheidung der GDL achvollziehen kann.


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33 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

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    gelöschter Nutzer
    06.11.2014

    @Antworter: Jep, natürlich sehe ich es rein persönlich und emotional, wie soll ich es denn sonst sehen, wenn meine Persönlichkeitsrechte angegriffen und mißachtet werden? Wenn ich mich nicht nur neu organisieren, sondern auf viele Dinge verzichten muss, nur damit ich sowohl jetzt auch dann in Kürze pekuniär die Zeche zahlen darf? Und glauben Sie mir, wenn ich könnte, hätte ich mich schon längst anderweitig "organisiert". Es ist schön für Sie, wenn es für Sie so locker mir nichts, dir nichts möglich ist, für mich ist es das nicht! Und mir geht es noch gut. Was machen Pendler, bei denen daheim Kinder hocken, die der Betreuung bedürfen? So etwas gibt es häufiger als man denkt, unterhalten Sie sich einfach mal mit anderen Pendlern! Es soll sogar Pendler geben, die körperlich beeinträchtigt sind und nicht einfach auf ein Auto umsteigen könnten, selbst wenn sie es wollten. Die viel gepriesenen Fernbusse mögen in manchen Regionen Sinn haben, auf meiner Strecke nicht, die fahren nämlich genau einmal am Tag hin und einmal zurück, da hätte ich eine Reisezeit von fast 6 Stunden und wäre genau 20 Minuten!!! auf Arbeit.
    Ja, ich bin sauer, sehr sogar und das Recht nehme ich mir raus! Und ja, ich habe keine Lust, mir juristische Spitzfindigkeiten anzuhören, von irgendwelchen Ihnen persönlich bekannten Professoren! Ja, ich will eine Lösung, jetzt sofort und umgehend! Dafür bezahle ich schließlich deren Löhne!!! Von mir aus kann jeder Arbeitnehmer bei denen einzeln sein Gehalt aushandeln, mir ist es Driss gleich, ob die alle gleich verdienen oder nicht. Ich will die Leistung, die ich mit meinem sauer verdienten Geld bezahle, pünktlich und ohne Einschränkung erhalten! Das wiederum ist MEIN Recht!!!

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    gelöschter Nutzer
    06.11.2014

    Bei allem Respekt wird einigen ihrer Argumente im Artikel zurecht und belegt widersprochen.
    Ich kenne Prof. Gramlich persönlich und weiß, dass er selbst Nutzer des Schienenverkehrs und durch den Streik stark beeinträchtigt ist. Im Gegensatz zum teilweise emotional unreflektierten Kommentar meines Vorredners gelingt ihm aber eine nüchterne Betrachtung des Sachverhalts.
    Offenbar verdecken persönliche Unannehmlichkeiten sehr leicht die Tatsache, dass die Vorschläge eines neues Tarifvertrages bisher eine massive Einschränkung von elementaren Grundrechten beinhalten!
    PS: Ich fahre selbst tagtäglich mit Bus und Bahn und muss für die nächsten Tage neu organisieren - nichtsdestotrotz sind die (Kern-)Forderungen der GDL absolut angebracht!

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    gelöschter Nutzer
    05.11.2014

    "Deshalb bleibt nur der Appell an beide Seiten, endlich ernsthaft daran zu arbeiten, den Streitpunkt vom Tisch zu bekommen. Bislang konnte davon keine Rede sein."

    Jep, weil die GDL nicht verhandeln wollte und sich seit August!!! noch keinen Millimeter bewegt hat.
    Aber wahrscheinlich geht Herrn Weselsky einer ab, wenn er sieht, wie wir Pendler am Rödeln sind, unseren Job nicht zu verlieren, der es solch unverschämten Menschen wie ihm erst ermöglichen, sich auf solche Positionen zurück zu ziehen! Es reicht! Nicht langsam, sondern jetzt! Es ist eine Unverschämtheit!
    Leider funktioniert Aussperrung bei der DB nicht.
    Ich wünsche allen Lokführern der GDL die Arbeitslosigkeit - mir droht sie nämlich auch, wenn ich nicht auf Arbeit komme, dank denen.
    Das Verständnis, das TU-Professoren, die notfalls mit dem Taxi fahren können oder Journalisten entgegenbringen, ist lachhaft. Weselsky nimmt ganz Deutschland in Geiselhaft! Das wenigstens ist nicht statthaft und widerspricht nicht nur dem Grundgesetz!