Das hilft bei Sehnenscheidenentzündung

Eine Sehnenscheidenentzündung ist sehr schmerzhaft. Wirksamstes Mittel zur Heilung ist Ruhe. Doch wie schafft man es, die betroffene Stelle so wenig wie möglich zu belasten?

Köln (dpa/tmn) - Meist trifft es die Hand, manchmal auch einen Arm oder Fuß: eine schmerzhafte Sehnenscheidenentzündung. Dabei entzünden sich mit Flüssigkeit gefüllte Bindegewebshüllen, durch die Sehnen an manchen Stellen am Körper verlaufen.

Die Schmerzen machen sich zunächst vor allem in Bewegung bemerkbar, berichtet das Portal gesundheitsinformation.de des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWIG).

Steckt eine Sehnenscheidenentzündung hinter den Beschwerden, hilft in erster Linie Ruhe. Der schmerzende Bereich kann zum Beispiel durch eine spezielle Schiene geschont werden. Auch nach Abklingen der Entzündung sei es sinnvoll, Überlastungen zu vermeiden. Entzündungshemmende Schmerzmittel und Physiotherapie sind eventuell ebenfalls hilfreich.

Sehnenscheidenentzündungen entstehen meist durch Überlastung - zum Beispiel durch langes Arbeiten am Computer oder Üben an einem Instrument. Am Fuß kann es zu einer Entzündung kommen, wenn jemand ohne vorheriges Training plötzlich weite Strecken läuft.

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