Chemnitzer Duo im Gleichschritt

In der Fußball-Landesklasse setzen Germania und der VfB ihre Siegesserien fort. Ein andere Elf kommt unter die Räder.

Mit dem sechsten Sieg in Folge konnte der TSV Germania in der Fußball-Landesklasse den dritten Tabellenrang verteidigen. Dank eines 3:1 (1:0) über Schneeberg bleiben die Altchemnitzer in der Erfolgsspur. Michael Schwenke traf doppelt. Das dritte Tor steuerte Martin Straube bei. "Das war ein hochverdienter Sieg. Das Ergebnis ist eher noch zu knapp ausgefallen, weil wir unsere Konter etwas kläglich vergeben haben", fand Trainer Mike Lahl.

Der VfB Fortuna bleibt Germania auf den Fersen und setzt mit dem 4:0 (2:0)-Heimerfolg gegen Oberlungwitz seine beeindruckende Serie fort: elf Spiele ohne Niederlage und 576 Minuten ohne Gegentor. Florian Rüger per Elfmeter sowie Max Müller, Ronny Weigel und Moritz Günther trafen. "Wir haben verdient gewonnen, weil wir den Kontrahenten im Griff hatten", so Coach Rocco Dittrich. Während man vor der Pause kaum Chancen vergab, verpasste es Fortuna nach dem Wechsel, noch mehr Tore zu erzielen.

Der BSC Rapid brachte aus Lichtenstein ein 1:1 (0:0) mit. Erik Schwinge hatte die Kappler in Führung geschossen, die die Gastgeber aber noch ausgleichen konnten. "Letztendlich lag es an unserer Chancenverwertung. Vor allem in der zweiten Halbzeit hatten wir klare Gelegenheiten", schätzte Kapitän Marcel Richter ein. Zudem sei seiner Mannschaft beim Stand von 1:1 ein eindeutiger Elfmeter verweigert worden.

Die Hoffnung, nach dem ersten Saisonsieg gleich nochmal nachzulegen, erfüllte sich für Grün-Weiß Klaffenbach nicht. Im Duell der Neulinge unterlag man daheim Mühltroff 0:1 (0:0). "Ich bin bedient. In einem Spiel, in dem es um was geht, bekommen wir die PS nicht auf die Straße. Mühltroff wollte es heute einfach mehr", so Trainer Mario Emmerling-Schott. Für Grün-Weiß war es bereits die letzte Begegnung des Jahres, da die Partie in Schneeberg schon stattfand (2:4 aus Klaffenbacher Sicht).

Unter die Räder kam der TSV Ifa in Oelsnitz. Am Ende stand ein 6:1 (2:1) für die Vogtländer zu Buche. Dabei hatte es für die Gäste gut angefangen. Aber der Treffer von Fred Möckel in der zweiten Minute blieb das einzige Erfolgserlebnis. Noch vor der Pause drehte Oelsnitz die Partie. "Wir haben eine gute erste Halbzeit gespielt. Nach dem 1:3 sind wir aber mental eingebrochen" schätzte Coach Ingmar Waida ein.

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