Handwerk belohnt sich spät

In der Fußball- Landesklasse hat die Rabensteiner Elf klar gewonnen. Ein anderes Team kassierte ein halbes Dutzend Gegentore.

Wenn man mit 4:0 (1:0) gewinnt, fällt es anschließend nicht schwer, ein paar Kleinigkeiten im Spiel der eigenen Mannschaft zu kritisieren. So meinte André Stöhr, Trainer des Fußball-Landesklassenteams von Handwerk Rabenstein, nach dem gestrigen Erfolg über Gelenau: "Wir haben uns zu spät belohnt." Seine Elf brachte bei widrigem Wetter trotz klarer Überlegenheit erst kurz vor der Pause Zählbares zustande. Marcel Lachmann köpfte einen Standard zur Führung ein. In Hälfte zwei trafen Tobby Schmidt sowie die Einwechsler Patrick Ströhle und Thanh Giang Nguyen.

Der FSV Burkhardtsdorf führte gegen den VfB Fortuna Chemnitz durch Kapitän Sascha Sonnabend zweimal, zog am Ende jedoch mit 2:4 (1:0) den Kürzeren. Coach Mirko Krebs resümierte: "Ein cleverer Gegner hat kleine Fehler von uns eiskalt bestraft." Trotz des letzten Platzes und elf Punkten Rückstand zum rettende Ufer hakt man in Burkhardtsdorf die Saison nicht ab. Krebs: "Wir haben immer noch Hoffnung."

Die Gäste vom VfB hatten auf dem Hartplatz und bei teilweise starkem Regen Anlaufprobleme. "In der zweite Hälfte sind wir immer besser ins Spiel gekommen", berichtete Trainer Mario Lüdemann. In die Karten spielte den Chemnitzern, dass sie mit Wiederanpfiff durch Chris Schneider trafen. Auch nach dem neuerlichen Rückstand kämpfte sich der VfB Fortuna zurück und drehte durch Norman Weckert, erneut Schneider und Ronny Weigel die Partie.

Der TSV Ifa hat beim 3:6 (1:3) in Stollberg - auch wenn es das Ergebnis vermuten lässt - kein Eishockeymatch bestritten. "Die Gastgeber waren nicht so stark. Wir haben es ihnen einfach zu leicht gemacht", monierte Trainer René Wagner. Ifa schlug aus der frühen Führung durch Moritz Limmer (4.) kein Kapital. Im Gegenteil: Fehler begünstigten die Stollberger Treffer. Danilo Hänel per Strafstoß und Philipp Renatus betrieben nur noch Ergebniskosmetik. "Wir würden die Klasse gern halten, schauen jetzt aber nur noch von Woche zu Woche", sagte Wagner.

Erneut musste der SV Hartmannsdorf für seine Heimpartie wegen des unbespielbaren Platzes ausweichen, diesmal an die Chemnitzer Beyerstraße. Gegen Hainsberg gab es ein 2:2 (2:1). "Die Punkte- teilung geht in Ordnung", meinte Trainer Alexander Theuer. Dass das 1:0 durch Mirzet Botonjic schnell ausgeglichen wurde, schmeckte ihm gar nicht. Eric Fischer legte aber gleich nach. "Nach der Pause mussten wir den Dreier eintüten, bekamen aber stattdessen das 2:2", berichtete der Coach. Beide Teams spielten danach auf Sieg, trafen aber nicht mehr.

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