Niners wollen Negativserie beenden

Basketball: Chemnitzer streben ersten Sieg bei den Gladiators in Trier an

Die Basketballer der Niners haben an diesem Wochenende das bisher schwerste Spiel der noch jungen Saison vor der Brust. Am Sonntag sind sie ab 17 Uhr in Trier zu Gast. In der nahezu 6000 Zuschauer fassenden Arena treffen mit den Gästen aus Chemnitz und den Gastgebern zwei Teams aufeinander, die ihre ersten drei Spiele gewinnen konnten. Chemnitz siegte daheim gegen Heidelberg und den FC Schalke sowie auswärts in Hagen. Trier konnte in Rostock und Kirchheim sowie daheim gegen Ehingen gewinnen.

"Das wird eine sehr spannende Partie zwischen zwei Teams, die sich aus zahlreichen Duellen in jüngerer Vergangenheit gut kennen und die sich beide unbedingt für die Playoffs qualifizieren möchten", blickt Niners-Cheftrainer Rodrigo Pastore voraus. Das Duell zwischen Trier und Chemnitz findet bereits zum zwölften Mal statt, die Bilanz spricht bei sechs Siegen und fünf Niederlagen hauchdünn für Chemnitz.

Allerdings konnte sich bislang stets die Heimmannschaft durchsetzen. In der Arena Trier sind die Chemnitzer also noch sieglos. "Doch jede Serie reißt einmal, und wir waren schon letzte Saison beim 74:81 nah dran", ist Pastore davon überzeugt, dass sein Team die Qualität hat, erstmals etwas Zählbares mitzubringen.

Hierfür müssen die Niners jedoch am obersten Limit agieren und konstanter auftreten als beim jüngsten Sieg gegen Schalke. "Da haben wir vorn zu viel liegen gelassen und hinten bisweilen die Ordnung verloren", weiß Pastore, wo es sich zu verbessern gilt. Ebenso feilen die Chemnitzer Korbjäger im tagtäglichen Training weiter am Teamplay, was aktuell eine ihrer großen Stärken ist. Schließlich konnte sich in allen bisherigen Pro-A-Partien jeder eingesetzte Spieler in die Punkteliste eintragen. "Diese Ausgeglichenheit wollen wir auch in Trier nutzen", sagt Pastore.

"Die Leistungsträger der Trierer spielen jetzt schon das dritte Jahr in Trier zusammen, was sich auch auf dem Feld widerspiegelt", warnt der Chemnitzer Trainer. "Die Gladiators sind unter dem Korb sehr stark besetzt und haben zugleich einige gefährliche Schützen auf den Guardpositionen. Das ist eine gute Mischung, aber auch wir haben gezeigt, dass mit uns dieses Jahr zu rechnen ist", unterstreicht Pastore.

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