Großer Kampf des EHV Aue wird nicht belohnt

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Aue.

Handball-Zweitligist EHV Aue hat am Samstag im Heimspiel gegen den VfL Eintracht Hagen eine starke Leistung und Charakter gezeigt, dennoch hat es in der Erzgebirgshalle Lößnitz nicht zu einem Punkt gereicht. Die Erzgebirger verloren 31:32 (15:13) und bleiben damit auf einem Abstiegsplatz hängen.

Die Hausherren konnten in der Begegnung wieder auf den zuletzt verletzten Torhüter Erik Töpfer sowie Rückraumspieler Adrian Kammlodt zurückgreifen, beide Akteure wurden jedoch nur dosiert eingesetzt.

Der EHV startete optimal und führte nach 3 Minuten 3:0. Auch anschließend legten die Gastgeber immer wieder vor, doch Hagen hielt Tuchfühlung (7:9/15. Minute) und stellte sich zunehmend besser auf das Auer Spiel ein. Dennoch ging der EHV Aue Dank einer vorbildlichen kämpferischen Einstellung und einer eindrucksvollen Körpersprache mit einer 15:13 - Führung in die Kabine. Im zweiten Durchgang gestaltete sich das Geschehen ausgeglichen (20:20/38.). Mitte der zweiten Hälfte stand es 23.23, zehn Minuten vor Ultimo hatten beide Seiten jeweils 27 Treffer markiert. Aue blieb weiter emotional in der Spur und traf durch Nachwuchsspieler Elias Bombelka in der 53. Minute zum 29:27. In der 57. Minute stellte Kammlodt auf 31:29. Bitter: Durch zwei technische Fehler des EHV ging der VfL in der letzten Spielminute erstmals in Führung (32:31) und gaben den Vorteil nicht mehr ab.

"Kein Vorwurf an unsere Mannschaft, sie hat toll gekämpft. Aber die Niederlage ist sehr bitter und tut weh", sagte EHV-Manager Rüdiger Jurke. (kbe)

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