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Bayer 04 Leverkusen
7. Spieltag
17.09.2022
Werder Bremen
1:1
90.
Das war es von unserer Seite aus, wir verabschieden uns und danken fürs fleißige Mitlesen! Bereits um 18.30 Uhr kommt es jedoch in der Bundesliga an diesem Samstag zum Top-Spiel zwischen der wiedererstarkten Gladbacher Borussia und Pokalsieger RB Leipzig. Klicken Sie auch da gerne wieder rein - bis bald, machen Sie's gut!
90.
Wehrhafte Werderaner belohnen sich spät mit einem Zähler in der BayArena. Nach dem Seitenwechsel war es zunächst die Werkself, die wieder der Begegnung ihren Stempel aufdrückte. Spielmacher Kerem Demirbay erlöste seine Farben mit einem tollen Schlenzer zum 1:0. Im Anschluss verpasste Bayer 04 es aber, eine Vorentscheidung herbeizuführen. So darf sich der Aufsteiger vom Osterdeich wegen eines Abstaubertores von Miloš Veljković aus der 82. Minute über den nächsten Punkt gegen den Abstieg freuen, B04-Schlussmann Lukáš Hrádecký machte keine astreine Figur dabei. Zu allem Überfluss aus Leverkusener Sicht prallte mit einem weiteren Azmoun-Kopfball kurz vor Spielende ein zweiter Abschluss der Rheinländer lediglich gegen die Latte. Die Seoane-Schützlinge verbessern sich dank dieses Remis, das sie frustrieren wird, zwischenzeitlich immerhin auf Platz 15. Der SV Werder hält sich als Zehnter vorerst im gesicherten Mittelfeld des BL-Klassements. Foto: Marius Becker, dpa

Nächste Spiele Bayer Leverkusen:
FC Bayern München (A), FC Schalke 04 (H), Eintracht Frankfurt (A)
Nächste Spiele Werder Bremen:
Bor. Mönchengladbach (H), 1899 Hoffenheim (A), 1. FSV Mainz 05 (H)   
90.
Dann ist Schluss! Leverkusen und Bremen trennen sich 1:1.

Tore: 1:0 Kerem Demirbay (57.), 1:1 Miloš Veljković (82.)  
90.
Mitchell Weiser wird ebenso noch auf den letzten Metern dieser Partie verwarnt. Der ehemalige Leverkusener schießt nach einem Schiri-Pfiff den Ball weg - und bekommt dafür an seiner alten Wirkungsstätte Gelb gezeigt.
Mitchell Weiser
90.
Jonathan Tah hatte im Vorfeld versucht, den rollenden Gegenstoß mittels eines klaren Fouls an Buchanan im Mitteldrittel zu stoppen. Dafür sieht er nachträglich Gelb.
Jonathan Tah
90.
Hui! Burke führt einen Bremer Konter an, tankt sich über halblinks durch. Von Kossounou verfolgt und nahe der Torauslinie bringt der Schotte gerade so noch einen Torabschluss zustande, sein Schuss aus schwierigem Winkel saust nur minimal am langen Pfosten vorbei. Viel fehlt da nicht.
90.
Knackige acht Minuten Nachspielzeit stehen uns bevor. Die Grün-Weißen drehen nochmal branchenüblich an der Uhr, Marvin Ducksch macht Platz für Niklas Stark.
Marvin Ducksch
Niklas Stark
90.
Azmoun und Füllkrug sind dabei heftig mit den Köpfen zusammengerasselt. Beide benötigen medizinische Hilfe, der Bremer Angreifer bekommt gegen seine Blutungen am Kopf sogar einen Turbanverband angelegt. Doch es geht für sie schnell weiter.
Niclas Füllkrug
89.
Dann scheitert Bayer 04 zum zweiten Mal am Aluminium: Nach Flanke von links wird Azmoun in der Mitte mit einer Ablage gefunden. Der Iraner setzt sich gegen den massigen Füllkrug durch, lässt mit seinem Kopfball aus kurzer Distanz aber wieder nur die Querstange erzittern. Leverkusen kommt dem späten 2:1 in dieser Situation sehr nah!
88.
Auch Amos Pieper bewirbt sich erfolgreich um einen Eintrag ins Notizbüchlein von Welz. Für sein taktisches Vergehen im Mitteldrittel sieht der Sommerzugang aus Bielefeld seinen fünften Gelben Karton in dieser Saison - und fehlt damit gesperrt in der kommenden Woche.
Amos Pieper
86.
Der CL-Teilnehmer aus Leverkusen wankt zunächst allerdings erst einmal in der Defensive. Füllkrug darf abdrücken, bleibt jedoch wieder an Hrádecký hängen.
84.
... und Callum Hudson-Odoi weicht für Sardar Azmoun.
Callum Hudson-Odoi
Sardar Azmoun
84.
Der eine Zähler ist den Rheinländern zu wenig, Seoane setzt den nächsten Impuls von außen: Mitchell Bakker ersetzt Piero Hincapié ...
Piero Hincapié
Mitchel Bakker
83.
Ausgeprägte Führungsschwäche? Mit dem SV Werder und Bayer 04 messen sich die BL-Teams mit den meisten verspielten Punkten im direkten Duell. Die Bremer verspielten seit Saisonbeginn bereits sieben Punkte nach eigenen Vorsprüngen, die Werkself fünf (wie der VfL Wolfsburg). 
82.
Stoßstürmer Füllkrug setzt sich im Nachgang eines Eckballs von rechts im Luftkampf gegen Tah durch. Seinen Kopfstoß aus vier Metern kann Hrádecký zwar mit einem Reflex noch vereiteln. Anschließend rutscht der Finne aber minimal weg, sodass Veljković aus einem Meter abstauben darf und seine Farben jubeln lässt.
82.
Tooooor! Werders Miloš Veljković gleicht aus - 1:1!
Miloš Veljković
80.
8:5 Torschüsse pro SVW weisen die Statistikbögen für den bisherigen zweiten Durchgang auf. Das Bemühen ist ihm keinesfalls abzusprechen.
79.
Frische Kräfte für den Maschinenraum der Hanseaten: Nicolai Rapp ersetzt den 22-jährigen Ilia Gruev im zentralen defensiven Mittelfeld. Ein 1:1-Wechsel.
Ilia Gruev
Nicolai Rapp
78.
Auch ruhende Bälle schaffen Leverkusener Entlastung. Kossounou kann die Hereingabe von rechts jedoch nicht sauber mit dem Schädel platzieren, keine Gefahr.
75.
So wie hier: Diaby lässt mal wieder aufhorchen, vernascht Friedl im Nachgang eines Befreiungsschlags per Solo auf der rechten Außenbahn. Von dort cruist der Franzose nach innen, legt sich die Kugel auf den starken Linken - und zwirbelt sie aus 15 Metern am Ende doch deutlich vorbei.
73.
So langsam biegen wir auf die Zielgerade unserer Partie ein. Dem Aufsteiger aus Norddeutschland steht ein Balanceakt bevor, die eigene Restverteidigung auf der Jagd nach dem 1:1 nicht zu sehr zu vernachlässigen.
71.
Dann wird Hložek perfekt in die Gasse geschickt, aus elf Metern und spitzem Winkel behält Werder-Torwart Pavlenka jedoch die Oberhand in diesem rein tschechischen Privatduell.
70.
... wie Oliver Burke anstelle von Anthony Jung.
Anthony Jung
Oliver Burke
70.
Werder Bremen erhöht das Risiko und stellt auf eine Viererkette um. Lee Buchanan betritt genauso für Christian Groß den Rasen ...
Christian Groß
Lee Buchanan
69.
Jetzt wechselt die Werkself zum zweiten Mal und schickt Adam Hložek für Jeremie Frimpong aufs Feld.
Jeremie Frimpong
Adam Hložek
69.
Bayer 04 hat die kurze Sturm- und Drangphase von Werder Bremen unbeschadet überstanden. Mit kontrolliertem Ballbesitz wollen die Hausherren momentan das Spiel wieder etwas beruhigen.
68.
Warten auf den Durchbruch: Besagter Marvin Ducksch gab in der laufenden BL-Saison vor diesem Spieltag mit 19 Versuchen ligaweit die meisten Torschüsse aller Spieler ab, ohne dabei einen einzigen Treffer zu erzielen! Zudem trugen auch seine zehn Vorlagen zu keinem Tor seiner Mannschaftskameraden bei. Der 28-Jährige weiß aber bekanntlich eigentlich, wie es besser geht. In der Vorsaison hatte er mit 20 Liga-Toren und zehn Assists noch riesigen Anteil am Aufstieg der Norddeutschen.
67.
Unterdessen probiert sich Ducksch aus der zweiten Reihe. Einen ruhenden Ball aus 28 Metern drischt der Angreifer mit mächtig Schmackes in Richtung Hrádecký. Der lässt sich allerdings nicht überrumpeln und entschärft diese Wuchtbrumme souverän im Mauereck.
65.
Gnadenlos gegen Liga-Neulinge: Bayer 04 Leverkusen verlor nur eins seiner letzten elf BL-Matches gegen Aufsteiger, holte daraus acht Siege und zwei Remis. In diesen elf Partien schoss B04 im Schnitt 2,8 Tore pro Spiel! Darunter fällt auch das furiose 7:1 gegen Greuther Fürth aus der Vorsaison - Bayers historisch geteilt höchstem Heimsieg im Oberhaus.
64.
Gegen aufgerückte Rivalen entstehen für Leverkusen im Gegenzug nun natürlich Räume zum Kontern. Im Zuge eines solchen Gegenstoßes soll Diaby über halbrechts vertikal eingesetzt werden, aber Pavlenka spielt umsichtig mit und grätscht die Kugel vor ihm aus der Gefahrenzone.
62.
Als Reaktion auf den Rückstand forcieren die Bremer sofort die eigenen Angriffsbemühungen und verschieben ihre Ketten in Gänze ein paar Meter weiter nach vorne.
61.
Mit dem 1:0 im Rücken stärkt Seoane umgehend die eigenen Abwehrkräfte: Charles Aránguiz ersetzt "Dosenöffner" Kerem Demirbay.
Kerem Demirbay
Charles Aránguiz
60.
Um ein Haar der Ausgleich: Ein Eckstoß der Hanseaten wird im Zentrum nach hinten weitergeleitet, wo Füllkrug das Kunstleder unbedrängt über sein Ziel hinwegköpft. Da lag das 1:1 in der Luft!
58.
Die Führung der Werkself geht angesichts der Spielanteile vollkommen in Ordnung. Bitter jedoch aus Bremer Sicht: Im Moment des Gegentreffers agierte der SV Werder in Unterzahl, weil sich der angeschlagene Weiser drei Minuten von den Klub-Physios behandeln lassen musste. 
57.
So ist es passiert: Erst stellt Friedl Frimpong rechts nahe der Eckfahne. Leverkusen bleibt aber dran, Kossounou passt direkt auf den Torschützen. Demirbay kommt aus der Tiefe des Raumes, erlaubt sich noch einen Kontakt - um den Ball dann aus 15 Metern in toller Flugbahn in die Bremer Maschen zu schicken. Ein klasse Schlenzer!
57.
Toooor! Kerem Demirbay gelingt das 1:0 für Bayer!
Kerem Demirbay
55.
Trügerische Sicherheit? Werder Bremen würde heute bei einem entsprechenden Resultat an den ersten vier Auswärtsspielen einer BL-Spielzeit ungeschlagen bleiben - wie zuvor letztmals 2020/2021. Damals musste man am Saisonende aber den bitteren Gang in die 2. Liga antreten.
54.
Dann legt Ducksch clever für Kollege Füllkrug ab. Der bricht in den Strafraum ein, verliert dabei aber merklich an Geschwindigkeit. Das nutzt Tapsoba - und spitzelt dem Werder-Stürmer im letzten Moment die Kugel vom Fuß. Da war potenziell mehr drin.
52.
Es bleibt dabei: Leverkusen belagert das Bremer Drittel, ohne aber dabei allzu häufig zwingend und gefährlich zu werden. Die drei Innenverteidiger der Gäste von der Weser verfolgen ihre Gegenspieler weit bis ins Mittelfeld. Ein Mitspieler muss die entstehende Lücke schließen, dieses Rezept geht bislang auf.
50.
Doch insgesamt betrachtet überlässt der SVW Bayer das Gros des Geschehens. Die Schützlinge von Ole Werner setzen auf konzentriertes Verteidigen gegen den Ball sowie ihr überfallartiges Umschaltspiel nach Balleroberungen, um hier und heute aus der BayArena nicht mit leeren Händen abzureisen.
48.
Am gegenüberliegenden Ende des Feldes mogelt sich Schmid an drei Leverkusenern vorbei und hat sogar das Auge von weit rechts draußen für seinen besser postierten Nebenmann. Im Zentrum wartet Gruev, der nach dem Zuspiel jedoch sofort einen Bewacher auf den Füßen stehen hat. So kommt sein Schuss nicht weit und zerschellt bereits nach wenigen Flugmetern an einem Bayer-Verteidiger.
47.
Dort reißt Bayer 04 umgehend das Kommando an sich. Gegen das 5-3-2 der Werderaner tun sich die Gastgeber aber nach wie vor über weite Strecken schwer. In dieser Szene erbringt Demirbay den Beweis, nach einer ausgedehnten Ballbesitzpassage wagt der den Steckpass in die Mitte. Allerdings ist Friedl hellwach und geht rechtzeitig dazwischen.
46.
Vorerst haben beide Cheftrainer noch auf personelle Änderungen verzichtet, die selben 22 Akteure wie zum Matchbeginn haben sich ergo wieder auf dem Grün eingefunden.
46.
Weiter geht's, rein in den zweiten Spielabschnitt.
45.
Unterhaltsame Nullnummer zur Pause in der BayArena. Beide Teams legten los wie die sprichwörtliche Feuerwehr und kreierten früh erste Torannäherungen. Doch für für die insgesamt dominanten Leverkusener vergab im Laufe der ersten Hälfte Frimpong per Nachschuss einen Hochkaräter und zuvor klatschte Andrichs Kopfball-Torpedo lediglich gegen die Latte. Die Bremer konzentrieren sich ihrerseits auf Umschaltaktionen aus einer sattelfesten Defensive heraus, Füllkrug scheiterte kurz vor dem Pausenpfiff mit der vielversprechendsten Möglichkeit im Eins-gegen-eins mit Hrádecký. Fußballerisch bekommen die Zuschauer im Rheinland beste Unterhaltung geboten - nur auf Zählbares hoffen wir nach Wiederbeginn! Foto: Marius Becker, dpa
45.
Die einminütige Nachspielzeit verrinnt ohne nennenswerte Ereignisse. Halbzeit - beim Stand von 0:0 geht es in die Katakomben.
44.
Angesichts des enormen Tempos und der Intensität stellt sich die Frage, ob beide Mannschaften auch im zweiten Durchgang nochmal derart viel Kraft investieren können.
42.
Abermals hat Bayer Leverkusen fix eine Antwort parat: Diaby dribbelt sich am Strafraum durch, schießt anschließend von halblinks aber Pavlenka an. Wieder nichts, die Werkself wartet nach wie vor auf den Durchbruch.
41.
Rasch meldet sich Werder zurück: Zunächst wird ein weiter Abschlag in den Lauf von Ducksch verlängert. Der Ex-Hannoveraner behauptet sich im Sprintduell mit Tah, sein Abschluss von links findet jedoch nicht seinen Weg ins Ziel. Nur Sekunden darauf hält Füllkrug von rechts drauf, scheitert aber an den Fäusten von Hrádecký im kurzen Eck. Auch die Grün-Weißen nun also mit einem echten Hochkaräter!
38.
Die Rheinländer schalten wenig später fantastisch um, der schnelle Diaby reißt reichlich Meter über links ab. Der Franzose nimmt sich auch den Abschluss, Pavlenka kann nur zur Seite abklatschen lassen. Da lauert Frimpong - und trifft aus sechs Metern per Nachschuss nicht ins offene Tor. Unglaublich, Bayer 04 vergibt in dieser Situation einen 100-Prozenter!
37.
In dieser Phase kommt der DFB-Pokal-Sieger von 1993 zunehmend stärker auf. Der SV Werder läuft Gefahr, hinten eingeschnürt zu werden. Entlastung wird zur Mangelware für den Tabellen-Neunten aus Bremen.
35.
Latte! Die nächste Bayer-Ecke segelt von rechts in den Bremer Strafraum. Am ersten Pfosten läuft Andrich ein - und hämmert die Pille mit der Stirn aus fünf Metern gegen die Querstange. Da bekam der Mittelfeld-Antreiber viel zu wenig Gegnerdruck. Werder im Glück, Leverkusen schreibt die beste Gelegenheit bislang an.
34.
Dann stibitzt der fleißige Schmid das Spielgerät im Mittelfeld und schleppt es über 30 Meter nach vorne. Am gegnerischen Sechzehner angekommen wagt er den Abschluss, wird jedoch abgeblockt.
32.
7:2 Schussversuche zugunsten Leverkusens haben die Statistiker bisher gezählt. Dass davon lediglich 2:2 Schüsse auch am Ende wirklich den Keeper des Kontrahenten zum Eingreifen zwangen, zeigt, dass es an der Zielgenauigkeit noch hapert.
30.
Der Respekt des Aufsteigers vom Osterdeich vor der spielerischen Klasse der Hausherren ist mit Händen zu greifen. Fehlervermeidung genießt oberste Priorität, nach vorne geht es nur situativ - dann aber zielstrebig: In dieser Szene schließt Füllkrug einen Alleingang ab, schießt aus 15 Metern aus halblinker Position letztlich flach aber einen guten Meter am rechten Torgestänge dabei.
28.
Aha, nach etwas Leerlauf mal wieder ein fußballerisches Glanzlicht: Andrich chippt den Ball gefühlvoll in den Bremer Sechzehner. Tapsoba pflückt ihn mit der Brust runter und hält dann per Dropkick drauf. Aus zehn Metern knallt der Verteidiger das Spielgerät allerdings in den Oberrang. Gute Chance - doch mangelhaft ausgeführt.
26.
Im Rahmen eines Gegenstoßes opfert sich Romano Schmid für seine Kameraden auf, er foult den enteilenden Hudson-Odoi klar und unterbindet einen laufenden Konter im Mitteldrittel. Auch er wird verwarnt.
Romano Schmid
24.
Kerem Demirbay foult abseits vom Geschehen. Schiri Welz schmeckt das gar nicht - er lässt erst weiterlaufen, um dann doch noch nachträglich die erste Gelbe Karte in diesem Match zu zücken.
Kerem Demirbay
23.
Binnen weniger Momente bekommt die Werkself nun zwei Eckstöße zugesprochen. Beide werden abgewehrt, allerdings probiert sich Hincapié im Anschluss artistisch: Dem Fallrückzieher des Ecuadorianers aus neun Metern Torentfernung fehlt es aber an Tempo und Präzision, Pavlenka pariert mühelos.
21.
Auf der linken Seite der Auswärtself unterläuft Jung ein leichter Ballverlust, der sprintstarke Frimpong macht sich aus dem Staub, um flugs Kapital daraus zu schlagen. Friedl heftet sich jedoch an seine Fersen, und stoppt ihn im Sechzehner gleichermaßen robust wie regelkonform.
20.
Plötzlich kann sich Werder aus dem Pressing rund um die Mittellinie befreien, Schmid wird auf dem rechten Flügel ins Rollen gebracht. Weit kommt er jedoch nicht, Bayer ist schnell wieder mit elf Akteuren hinterm Spielgerät versammelt. So müssen die Hanseaten abbrechen.
18.
Jetzt hebt Demirbay den nächsten Standard vors Bremer Tor. Aus dem rechten Halbfeld will er auf den langen Pfosten flanken, verzieht aber völlig. Leichtfertig hergeschenkt, Abstoß SV Werder.
16.
Aus dem laufenden Spiel heraus ergreifen die Hausherren vom Rhein allmählich deutlicher die Initiative. 56 Prozent Ballbesitz haben die Seoane-Schützlinge bis dato gesammelt.
15.
Demirbay ist es, der den ersten Eckstoß unserer Begegnung von links nach innen zirkelt. Mit viel Effet zwirbelt der Edeltechniker den Ball in die Gefahrenzone, doch die Werder-Abwehr steht blendend und klärt per Kopf schon auf Höhe des ersten Pfostens.
13.
Bayer 04 startete übrigens heuer erstmals mit drei Heimniederlagen in eine BL-Spielzeit und verlor damit bereits öfter zu Hause als in der gesamten Rückrunde der vergangenen Saison (als man lediglich zweimal vor heimischem Publikum den Kürzeren zog). Vier Heimpleiten am Stück setzte es für die Werkself zuletzt zum Jahreswechsel 2003/2004 unter Klaus Augenthaler.
11.
Mit Torraumszenen geizen die Rivalen also wahrlich nicht an diesem Nachmittag! Die Leverkusener laufen in Ballbesitz in einem 4-2-3-1 auf, Chelsea-Leihgabe Hudson-Odoi genießt auf der Zehnerposition fußballerische Narrenfreiheit. Ansehnliche Ansätze sind auf beiden Seite zu entdecken.
9.
Es geht munter hin und her: Nur kurz darauf schlängelt sich Schmid im Dribbling an mehreren Bewachern vorbei, bei Tah ist kurzzeitig Endstation. Aber die Grün-Weißen setzen in Person von Gruev nach, dessen Schuss aus dem Hinterhalt ringt Hrádecký im Gehäuse der Werkself jedoch nicht mehr als ein müdes Lächeln ab.
8.
Die Bremer bauen zunächst sehr kontrolliert von hinten auf, wollen Bayer so locken. Dann erobert Hincapié auf links das Kunstleder, passt zu Schick. Der Tscheche haut wuchtig vom Strafraumeingang drauf, zielt allerdings wiederum zu ungenau. Werder-Schlussmann Pavlenka packt sicher zu.
6.
Die Gäste aus dem Hohen Norden haben da selbstredend etwas dagegen. Im gewohnten 3-5-2 postiert sich der SVW auch in der Anfangsphase im Rheinland. Groß und Jungstar Gruev sollen darin im Zentrum für Stabilität und Struktur sorgen.
5.
Mit nur vier Punkten nach sechs Spieltagen legt Leverkusen derzeit die zweitschwächste BL-Saison seiner Vereinshistorie aufs Parkett! Einzig 1982/1983 hatte man nach sechs absolvierten Partien mit drei Zählern noch weniger Guthaben auf dem Konto als aktuell. Spätestens nach dem CL-Triumph unter der Woche gegen die Defensivkünstler von Atlético Madrid hofft man nun aber natürlich auf Besserung!
3.
Wir halten fest: Beide Teams starten energisch, suchen umgehend den Weg in die Offensive und konnten bereits jeweils eine Torannäherung verzeichnen. Uns kann das nur Recht sein!
2.
Auf der Gegenseite steckt Diaby punktgenau für Mittelstürmer Schick durch. Der lässt sich etwas nach außen abdrängen - und nagelt die Kugel aus 14 Metern links ins Außennetz.
1.
Ungemütliche 13 Grad Celsius zeigt das Quecksilber in der BayArena an, zumindest der Regen verschont Zuschauer und Spieler aktuell. Werder beginnt forsch, Füllkrug übergibt auf rechts an den durchlaufenden Schmid. Der Österreicher passt in die Mitte zu Ducksch, der mit einem Kontakt abzieht. Aber zu zentral, Hrádecký hält problemlos.
1.
Und da ertönt auch schon der Anpfiff, unsere Begegnung ist freigegeben.
Währenddessen begrüßt Schiedsrichter Tobias Welz bereits die Kapitäne beider Mannschaften zur Platzwahl. Lange müssen wir uns nun also nicht mehr gedulden!
Bayer 04 Leverkusen hat seinerseits folgende Anfangsformation nominiert: Lukáš Hrádecký - Odilon Kossounou, Jonathan Tah, Edmond Tapsoba, Piero Hincapié - Robert Andrich, Kerem Demirbay - Jeremie Frimpong, Callum Hudson-Odoi, Moussa Diaby - Patrik Schick
Wir dürfen demnach gespannt sein, wie sich die Gäste aus Bremen heute in Leverkusen präsentieren werden. Widmen wir uns damit dem handelnden Personal! Mit dieser Startelf geht es der SV Werder an: Jiří Pavlenka - Amos Pieper, Miloš Veljković, Marco Friedl - Mitchell Weiser, Romano Schmid, Christian Groß, Ilia Gruev, Anthony Jung - Niclas Füllkrug, Marvin Ducksch
Sieben seiner acht Zähler hat der Klub vom Osterdeich allerdings in der Fremde gesammelt. Auch vergangenen Freitag kam man im heimischen Stadion gegen den FC Augsburg nicht über ein enttäuschendes 0:1 hinaus, in dessen fulminanter Schlussphase Angreifer Marvin Ducksch sogar einen Strafstoß vergab. "Wieder kriegen wir zu Hause nicht das auf den Platz, was wir uns vornehmen", schimpfte Kapitän Marco Friedl nach Spielende. Coach Ole Werner wollte jedoch keinen Heimfluch gelten lassen und kommentierte kühl: "Man muss schon festhalten, dass uns in den Heimspielen Kleinigkeiten fehlen, die uns auswärts zugefallen sind." Er denke allerdings nicht, "dass man das erklären kann oder sich große Gedanken machen muss."
Dieser emotionale Schub könnte den gebeutelten Bayer-Profis gerade recht kommen, da mit dem SV Werder an diesem Nachmittag ein selbstbewusster Gegner in der Arena erwartet wird. Der Aufsteiger von der Weser reist nämlich als solider Tabellenneunter (mit acht Punkten auf dem Konto) an und konnte seine Tauglichkeit in Deutschlands Fußball-Beletage bereits mehrfach nachweisen. Zwei 2:2 zu Saisonstart in Wolfsburg und gegen Stuttgart legten das Fundament und gaben Sicherheit, anschließend konnten in Dortmund (3:2) und Bochum (2:0) mit den ersten BL-Dreiern in dieser Spielzeit die Früchte der eigenen Arbeit eingefahren werden. Beim wilden 3:4 dazwischen gegen Europa-League-Sieger Eintracht Frankfurt unterstrichen die Grün-Weißen einmal mehr den Unterhaltungswert ihrer Auftritte.
So hofft man zumindest im Lager des Bundesliga-Dritten der Vorsaison! In einem intensiven Kräftemessen konnten die abgezockten Fahrensmänner von Atlético Madrid mit 2:0 niedergerungen werden. Über weite Strecken der Partie hielt Leverkusen dabei auch physisch dagegen, bevor Robert Andrich und Moussa Diaby in der Schlussphase zwei der wenigen eigenen Torchancen nutzten.  "Wir haben es überragend gemacht. Ich bin extrem stolz auf die Mannschaft", schwärmte Abwehrspieler Jonathan Tah nach Abpfiff: "Das gibt sehr viel Energie!"
Erste Forderungen nach einer Entlassung von Cheftrainer Gerardo Seoane wurden laut. Der Schweizer kündigte daraufhin an, die Basics wieder stärken und Grundtugenden wie Einsatz und Wille fördern zu wollen, statt hochkomplexe Spielzüge und Laufwege einzustudieren - mit Erfolg. Vergangenen Samstag erkämpfte sich Bayer am Ende ein Unentschieden im Berliner Olympiastadion, Mittelstürmer Patrik Schick konnte gegen die Hertha den späten 2:2-Ausgleich erzielen und belohnte damit sich und seine Kollegen für einen engagierten Auftritt. Am Dienstag folgte schließlich endgültig der Befreiungsschlag in der Champions League.
Doch der Reihe nach: Im Rahmen eines Katastrophenstarts in die neue Spielzeit inklusive verdienter Erstrunden-Blamage im DFB-Pokal beim Drittligisten aus Elversberg (3:4) stolperten die Leverkusener zunächst auch im nationalen Ligabetrieb und gaben die ersten drei Partien bei einem Torverhältnis von 1:6 Treffern allesamt  verloren. Ende August ließ ein 3:0-Erfolg beim FSV Mainz 05 erstmals kurzzeitig auf Besserung hoffen, der Bann schien gebrochen. Trotz ansprechender Leistung mussten sich die Rheinländer in der Woche darauf trotzdem dem Sport-Club Freiburg mit 2:3 geschlagen geben. Die knappe nachfolgende 0:1-Auftaktpleite in der Königsklasse beim FC Brügge ließ dann endgültig die Alarmglocken schrillen.
Dabei treffen ein aktueller Champions-League-Teilnehmer und ein Erstliga-Aufsteiger aufeinander - jedoch unter vertauschten Vorzeichen. Denn die Werkself sucht noch immer nach ihrem Rhythmus, konnte in der noch jungen Saison 2022/2023 fußballerisch nur selten überzeugen. Lediglich ein mickriger Sieg und ein Remis stehen daher schon vier Pleiten in der Liga-Bilanz gegenüber, mit vier Zählern ist man bis auf den vorletzten Platz im BL-Klassement abgerutscht. Seit Saisonbeginn brauten sich lange dunkle Wolken überm Bayer-Kreuz zusammen, aber eine Trendwende scheint in Sicht.
Hallo und herzlich willkommen in der Bundesliga: Bayer 04 Leverkusen empfängt die Mannschaft vom SV Werder Bremen!
Spielplan

Hinrunde


Rückrunde


Relegation

Tabelle
Pl. Verein Sp. Pkt. Diff.
1 Bayern 18 37 36
2 Union Berlin 18 36 9
3 RB Leipzig 18 35 15
4 Dortmund 18 34 8
5 Freiburg 18 34 4
6 Frankfurt 18 32 11
7 Wolfsburg 18 29 14
8 M'gladbach 18 25 5
9 Leverkusen 18 24 0
10 Bremen 18 24 -8
11 Mainz 05 18 23 -3
12 Köln 18 22 -2
13 Hoffenheim 18 19 -5
14 Augsburg 18 18 -10
15 Stuttgart 18 16 -10
16 Bochum 18 16 -25
17 Hertha BSC 18 14 -12
18 Schalke 04 18 10 -27