Hamburger SV
5. Spieltag
19.04.2022
SC Freiburg
1:3
90.
Damit verabschieden wir uns für heute Abend und verweisen auf den morgigen Tag. Dort gibt es erneut ein spannendes Pokal-Halbfinale zwischen RB Leipzig und Union Berlin. Ab 20.30 Uhr sind wir für Sie mit dem Live-Ticker dabei. Noch einen schönen Dienstagabend!
90.
Der SC Freiburg steht zum ersten Mal im DFB-Pokalfinale. Durch einen verdienten 3:1-Erfolg beim Zweitligisten aus Hamburg schaffen die Mannen aus dem Breisgau Historisches und buchen das Ticket nach Berlin. Der HSV hat sich wenig vorzuwerfen, doch trotz einer couragierten Leistung sollte es am Ende nicht sein. Die Abgezocktheit und Cleverness des SC hat am Ende den Unterschied ausgemacht. Am morgigen Mittwochabend wird zwischen Union Berlin und RB Leipzig der Finalgegener der Freiburger ermittelt. Der HSV verabschiedet sich nach mehreren tollen Spielen aus dem DFB-Pokal. Foto: Christian Charisius, dpa
90.
Das Spiel ist aus! Der SC Freiburg gewinnt mit 3:1 beim Hamburger SV und steht im Pokalfinale!

Tore: 0:1 Nils Petersen (11.), 0:2 Nicolas Höfler (17.), 0:3 Vincenzo Grifo (35./Elfmeter), 1:3 Robert Glatzel (88.)
90.
Haberer nochmal mit der dicken Gelegenheit auf das 1:4. Höler setzt sich stark durch auf der linken Seite und hat dann das Auge für den im Rückraum stehenden Haberer. Dieser allerdings mit einem zu zentralen Abschluss in die Hände von Heuer Fernandes.
90.
Noah Weißhaupt nochmal mit der Gelben Karte aufgrund von Zeitspiel an der Eckfahne.
90.
Noch ein Wechsel soll etwas Zeit von der Uhr nehmen für die Gäste: Jonathan Schmid geht und Kiliann Sildillia kommt für die letzten Minuten auf den Platz.
90.
Moritz Heyer sieht nochmal die Gelbe Karte.
90.
Es gibt vier Minuten Nachspielzeit.
90.
Demirovic auf der Gegenseite mit dem Pfostentreffer aus der Distanz. Puh- jetzt überschlagen sich nochmal die Ereignisse.
88.
Da ist der verdiente Treffer für die Hamburger! Einen klasse Angriff über die linke Seite veredelt Glatzel freistehend vor dem Tor, mit einem tollen Kopfball gegen die Laufrichtung des Keepers. Zuvor hatte Muheim eine starke Flanke geliefert. Geht hier doch noch was in dieser Begegnung?
88.
Robert Glatzel mit dem Anschlusstreffer für den HSV! Nur noch 1:3!
86.
Kittel nochmal mit dem Versuch aus der Distanz. Doch der Abschluss aus halblinker Position geht knapp am Pfosten vorbei.
85.
Viele Wechsel zum Ende dieses Spiels: Einer der besten im Dress der Rothosen Anssi Suhonen verlässt das Feld und dafür läuft Giorgi Chakvetadze auf den Platz.
82.
.. und auf der Position des Linksverteidigers gibt es einen Eins-zu-Eins-Tausch. Josha Vagnoman geht runter und Miro Muheim ersetzt ihn.
82.
Auch Tim Walter tauscht nochmal doppelt: Der auffällige Bakery Jatta hat Schluss für heute. Für ihn kommt Faride Alidou auf den Rasen...
82.
Die Kräfte beim HSV gehen so langsam zu Ende. Die Gastgeber werfen weiterhin alles nach vorne, aber die letzte Durchschlagskraft und Überzeugung ist nicht mehr zu spüren.
79.
... außerdem hat Jeong Woo-Yeong nun Feierabend. Dafür darf Janik Haberer noch zehn Minuten mitwirken.
79.
Nochmal ein Doppelwechsel beim SC: Vincenzo Grifo geht vom Feld und wird durch Noah Weißhaupt ersetzt...
77.
Eine bezeichnende Aktion für das eben geschilderte. Suhonen mit dem klasse Antritt in den Strafraum. Aus spitzem Winkel an der rechten Seite des Strafraums versucht es der Youngster mit dem Abschluss, doch Höfler wirft sich spektakulär in den Schuss und klärt zur Ecke. 
74.
Und die nächste Verwarnung, nachdem Mikkel Kaufmann den Fuß gegen Schlotterbeck drüber gehalten hat.
74.
Eine Viertelstunde vor dem Ende verdichten sich die Anzeichen immer mehr auf einen Finaleinzug des SC Freiburg. Der Bundesligist macht im eigenen Spiel nach vorne nur noch das nötigste, aber steht weiterhin sehr kompakt in der Defensive. Der HSV beißt sich die Zähne aus, aber rennt weiterhin an.
74.
Reine Kopfsache, so ein DFB-Pokal-Halbfinale. Der SC Freiburg, hier mit Philipp Lienhart (l), behält gegen den HSV den besseren Durchblick. Foto: Marcus Brandt, dpa
72.
Nach einer kurzen Behandlungspause kannes für Jatta doch weitergehen. Der Flügelspieler war bei dem Foul übel mit dem rechten Knöchel umgeknickt. Doch zum Glück geht es für ihn vorerst weiter.
71.
Nico Schlotterbeck mit einem klaren taktischen Foul an Jatta.
69.
Erster Wechsel bei den Hausherren und es wird offensiver: Mittelfeldspieler Ludovit Reis macht Platz für den Stürmer Mikkel Kaufmann.
68.
Da war die eben angesprochene fehlende Großchance für den HSV! Dieses Mal geht es über die linke Seite und Reis, der eine Flanke in den Sechzehner schlägt. Dort legt Glatzel clever mit der Brust auf Kittel ab. In dessen Schuss werfen sich Höfler und Schlotterbeck im Verbund und bekommen somit noch rechtzeitig ein Bein in den Abschluss. Damit wird der Ball aus aussichtsreicher Position verlangsamt, sodass Flekken letztlich zupacken kann. Da war mehr drin.
66.
Viele kleine Foulspiele unterbrechen in dieser Phase den Spielfluss. Die Gastgeber machen weiterhin Druck, allerdings ohne sich wirkliche Großchancen zu erspielen. Wenn dann geht etwas über Jatta auf der rechten Außenbahn, der mit seinem Tempo viele Flanken gefährlich vor das Tor schlägt. Doch die Gäste bieten kaum Fehler in ihrer Defensive an.
64.
... außerdem muss Roland Sallai den Rasen verlassen und dafür ist nun Lucas Höler mit von der Partie.
64.
Doppelwechsel bei den Gästen: Der Torschütze zum 1:0, Nils Petersen, hat Feierabend und wird durch Ermedin Demirovic ersetzt...
63.
Nicolas Höfler senst Reis an der linken Außenlinie um und sieht dafür zu Recht den Gelben Karton.
61.
Eine Stunde gespielt im Volkspark und niemand kann den Hamburgern vorwerfen, dass sie hier nicht alles versuchen würden. Viele Flanken aus dem Halbfeld segeln in den Strafraum der Gäste. Aber der HSV kann sich weiterhin nicht belohnen. Gute Defensivarbeit des SC.
56.
Christian Günter mit der ersten Gelben Karte für die Gäste, nach einem Foul an Glatzel auf der linken Seite.
56.
Nils Petersen, das alte Schlitzohr! Höfler blockt einen versuchten langen Pass von Heyer. Der Abpraller landet im Lauf von Petersen, der seinen Körper wuchtig in den Zweikampf mit Schonlau drückt und somit den Laufweg kreuzt. Heuer Fernandes steht noch etwas weit vor seinem Kasten, sodass der SC-Stürmer es mit dem gefühlvollen Heber versucht, aber der HSV-Schlussmann ist rechtzeitig zurück auf der Linie und fängt die Kugel.
54.
Sallai mit einer guten Gelegenheit! Schlotterbeck gewinnt erneut den Kopfball auf Höhe der Mittellinie. Die Kugel landet bei Yeong, der sofort in den Lauf von Sallai weiterleitet. Der Ungar schließt aus spitzem Winkel rechts im Strafraum ab, doch der Ball streift nur das Außennetz.
50.
Jetzt einmal eine gute Freistoßposition für den HSV von der linken Seite. Kittel bringt den Ball gefährlich auf den zweiten Pfosten. Dort läuft Jatta ein und köpft den Ball in Richtung Tor. Doch Flekken steht auf seinem Posten und klärt die Aktion mit beiden Füßen. Gute Chance für die Hausherren!
48.
Ludovit Reis sieht die nächste Gelbe Karte nach dem er in Höhe der Mittellinie den Ball an die Hand bekommt. Brisant, da er der letzte Mann war nach einem Konter der Gäste und damit zwar unabsichtlich, aber dennoch einen vielversprechenden Konter des SC unterbrochen hat. Trotzdem ist "nur" die Gelbe Karte vollkommen in Ordnung. Weiterhin eine gute Leistung vom Unparteiischen Deniz Aytekin.
46.
Im Hamburger-Fanblock hinter dem Tor brennt es lichterloh vor lauter Pyrotechnik. Der Rauch zieht durch das Stadion und legt die Arena in einen leichten Nebel. Jetzt aber wieder voller Fokus auf den Fußball. Beide Teams gehen ohne personelle Veränderungen in den zweiten Abschnitt.
46.
Die Teams sind zurück auf dem Rasen. Die zweite Halbzeit läuft!
45.
Freiburg nach turbulenter erster Hälfte mit einem Bein im Pokalfinale. Es war über weite Strecken kein unbedingter Klassenunterschied zwischen beiden Vereinen zu bemerken, aber trotzdem gehen die Gäste mit einer vielversprechenden Führung in die Halbzeit. Durch gnadenlose Effizienz sowie etwas Glück bei zwei Gelegenheiten der Gastgeber führen die Mannen von Christian Streich verdient und haben somit die Tür zum Finale mehr als nur einen Spalt geöffnet. Die Hamburger brauchen ein kleines Fußball-Wunder, um in der zweiten Halbzeit nochmal zurückzukommen. Doch wenn ein Fußball-Wunder, dann doch heute vor so einer Kulisse. Wir sind gespannt und melden uns gleich mit den zweiten 45 Minuten zurück! Foto: Marcus Brandt, dpa
45.
Es ist Halbzeit! Der SC Freiburg führt zur Pause mit 3:0 beim Hamburger SV!
45.
Jetzt einmal hat sich der HSV wie beim Handball rund um den Strafraum der Gäste versammelt und sucht nach der Lücke. Am Ende steht eine viel zu flache Flanke vom Linksverteidiger Vagnoman, die Flekken im Kasten der Gäste locker aufsammelt. Das ist zu wenig aktuell von den Gastgebern, um noch den Anschlusstreffer zu erzielen.
45.
Es gibt zwei Minuten Nachspielzeit.
44.
Die Gäste machen es aber auch wirklich clever im Spiel mit dem Ball. Die Breisgauer beruhigen das Spiel geschickt und lassen den Gegner viel laufen.
42.
Die Mannen von Tim Walter machen eigentlich nicht viel falsch, aber liegen mit drei Treffern im Rückstand. Der SC spielt seine herausragende Qualität vor dem Tor eiskalt aus und liegt somit mehr als nur vielversprechend in Führung. Das Spiel beruhigt sich aktuell etwas. Die Hamburger sind bemüht kein weiteren Gegentreffer vor der Pause zu kassieren.
40.
Regulär noch fünf Minuten im ersten Durchgang. Gelingt den Gastgebern der noch so wichtige Anschlusstreffer vor der Pause?
38.
Der Ball liegt im Netz vom SC Freiburg, aber das Tor zählt nicht! Anssi Suhonen steht beim Pass wenige Zentimeter im Abseits und somit geht auch diese Entscheidung der Unpaarteiischen in Ordnung. Es läuft wirklich alles gegen die Gastgeber!
37.
Jonas Meffert sieht die erste Gelbe Karte nach einem taktischen Foul im Mittelfeld.
35.
Jetzt kommt wirklich alles zusammen aus Sicht des HSV. Eine unglückliche Aktion von Moritz Heyer beschert den Gästen den strittigen Elfmeter. Schlotterbeck war mit nach vorne marschiert, ist allerdings im Strafraum ausgerutscht. Beim Versuch wieder hochzukommen und den Ball zu spielen, trifft ihn Heyer von hinten unglücklich mit dem Fuß am Hinterkopf. Die Entscheidung geht in Ordnung.
35.
Vincenzo Grifo bleibt eiskalt und erzielt das 3:0 vom Punkt!
34.
Deniz Aytekin zeigt auf den Punkt! Es gibt Elfmeter für den SC Freiburg!
33.
Möglicher Strafstoß für die Gäste nach einem Foul von Heyer an Schlotterbeck! Aytekin ist draußen am Monitor.
29.
Immer wieder Bakery Jatta. Wenn es gefährlich wird für die Hausherren, dann hat dieser Mann seine Füße im Spiel. Erneut wird er auf der rechten Seite von Suhonen bedient und spielt sofort eine scharfe Hereingabe vor das Tor der Gäste. Diese rutscht allerdings an allen Mannen im Sechzehner vorbei und geht knapp am Pfosten vorbei ins Toraus. Die Rothosen haben sich hier noch lange nicht aufgegeben!
26.
Suhonen! Das war die Großchance für den HSV. Schnelle Umschaltsituation über Glatzel und Jatta. Letztgenannter flankt auf den langen Pfosten, an dem der mitgelaufene Vagnoman die Kugel festmacht. Dieser bedient Kittel, der sich in den Strafraum tanzt, aber noch mit seinem Abschluss an einem Abwehrbein hängen bleibt. Der Abpraller fällt Suhonen vor die Füße, doch der junge Finne scheitert aus zentraler Position im Strafraum am glänzenden Mark Flekken. Das muss das 1:2 sein.
24.
Die beiden schnellen Treffer haben ihre Wirkung beim HSV und auch beim Publikum hinterlassen. War die Stimmung in der Anfangsphase atemberaubend, so müssen sich alle, die es mit dem HSV halten, erstmal kurz schütteln.
22.
Die Gäste aus dem Süden Badens fügen nahtlos an ihre guten Auftritte in der Liga an. Sie stören immer wieder schon früh in der gegnerischen Hälfte und erobern somit viele Bälle. Ihre ersten beiden wirklichen Abschlüsse waren sofort drin. Eine hervorragende Ausgangssituation für die Gäste!
20.
Das sind zwei besonders bittere Nackenschläge für den HSV. Die Gastgeber waren eigentlich gut in der Partie und nun laufen sie einem Zwei-Tore-Rückstand hinterher. Können sich die Rothosen davon nochmal erholen?
17.
Das ist einfach pure Effizienz von den Gästen! Heuer Fernandes mit dem Fehler im Aufbauspiel. Höfler ist hellwach und bekommt die Kugel in der gegnerischen Hälfte in die Füße. Von dort geht der Mittelfeldspieler ein paar Meter in Richtung Sechzehner und hält dann einfach mal drauf. Sein Schuss wird noch entscheidend von Schonlau abgefälscht und fällt somit hinter dem chancenlosen Heuer Fernandes ins Netz. Foto: Christian Charisius, dpa
17.
Tor für den SC Freiburg! Nicolas Höfler mit dem Doppelschlag für die Gäste- 0:2!
12.
Es wurde noch kurz geprüft, ob Roland Sallai bei der Abgabe des Kopfballs von Petersen straflich im Abseits stand und entscheidend eingegriffen hat, aber das ist nicht der Fall! Der Treffer zählt.
11.
Und so ist es passiert: Nach einem Eckball von der linken Seite kommt erneut Lienhart am ersten Pfosten an die Kugel und behauptet sie. Der Innenverteidiger lägt nochmal auf Höfler ab, der den Ball gefühlvoll auf den zweiten Pfosten löffelt. Dort steht Petersen goldrichtig und köpft zur Führung für die Gäste ein! Foto: Marcus Brandt, dpa
11.
Nils Petersen mit dem 1:0 für den SC Freiburg!
9.
Wieder wird Jatta auf der rechten Seite an der Höhe des Strafraums freigespielt. Der schnelle Außenstürmer will sofort in die Mitte Flanken, aber die Hereingabe misslingt und geht hinter dem Kasten der Gäste ins Toraus. Dennoch der HSV wirklich mutig in den ersten Minuten im eigenen Spiel mit dem Ball.
8.
Munterer Beginn hier in Hamburg. Beide Teams sind sofort im Spiel und provozieren viele Ballverluste beim Gegner. Somit entsteht bislang eine interessante und leicht hektische Partie. Gute Anfangsphase!
5.
Dafür die Hamburger auf der Gegenseite mit ihrer ersten großen Gelegenheit! Jatta hat auf der rechten Seite zu viel Platz und schlägt eine genaue Flanke in den Strafraum. Dort löst sich Glatzel geschickt im Rücken von Lienhart und köpft in Richtung Tor. Der Stürmer bekommt das Leder aber nicht richtig platziert und köpft somit am Tor vorbei.
4.
Und wieder der SC! Erneut eine Balleroberung im Mittelfeld und sofort schalten die Gäste schnell um. Jeong Woo-Yeong wird auf der rechten Seite in den Lauf geschickt und bedient am zweiten Pfosten den mitgelaufenen Grifo. Dieser kommt allerdings nicht richtig an den Ball, sodass die Chance verpufft.
3.
Nach einer Ecke von der linken Seite gibt es die erste Chance für die Gäste. Der aufgerückte Lienhart kommt an die Kugel, aber köpft doch deutlich über das Tor.
1.
Die Gäste laufen sofort hoch an und zwingen den HSV zum Ballverlust.
1.
Anpfiff! Der Ball rollt in Hamburg.
Die Einlaufmusik schallt durch den Volkspark und beide Teams betreten unter tosendem Applaus den Rasen. Es geht hier jeden Augenblick los.
Die Tickets für das heutige Spiel waren ähnlich begehrt, wie ein kaltes Eis an einem Sommertag. Kein Wunder bei der großen Chance für beide Vereine, in diesem Jahr in das Pokalfinale nach Berlin zukommen. Das Volksparkstadion in Hamburg ist bis auf den letzten Platz gefüllt und begrüßt heute knapp 57 000Zuschauer. Ein mehr als würdiger Rahmen für ein Pokal-Halbfinale!
Als Schiedsrichter der Partie ist Deniz Aytekin im Einsatz, als VAR unterstützt ihn Benjamin Brand.
Die Gäste aus Freiburg starten in folgender Besetzung: Mark Flekken - Jonathan Schmid, Philipp Lienhart, Nico Schlotterbeck, Christian Günter - Maximilian Eggestein, Nicolas Höfler - Roland Sallai, Jeong Woo-Yeong, Vincenzo Grifo - Nils Petersen
Genug in der Vergangenheit geschwelgt. Richten wir den Blick auf die heutige Partie und die jeweiligen Mannschaftsaufstellungen. Der HSV beginnt mit folgendem Personal: Daniel Heuer Fernandes - Moritz Heyer, Mario Vuskovic, Sebastian Schonlau, Josha Vagnoman - Bakery Jatta, Jonas Meffert, Anssi Suhonen, Ludovit Reis - Robert Glatzel, Sonny Kittel
Bisherige Duelle der beiden Clubs im Pokal: Der Hamburger SV und der Sport-Club Freiburg treffen zum insgesamt dritten Mal im DFB-Pokal aufeinander. Die beiden bisherigen Duelle, jeweils in der 2. Runde des Pokals, konnten die Rothosen für sich entscheiden.
Allgemein verloren die Hanseaten nur eines der letzten acht Pflichtspiele gegen die Mannen aus dem Breisgau. Allerdings gab es in dieser Zeit auch nur einen Heimerfolg für die Hamburger über den SCF zu feiern. Mit dem Blick auf die Statistik dürfen wir uns also heute auf ein enges Spiel zwischen diesen beiden Vereinen freuen. 
Beide Teams haben einen richtigen Pokalexperten in ihren Reihen, zumindest wenn es um die Torausbeute geht. Denn kein anderer der noch im Wettbewerb verbliebenen Spieler traf in dieser Pokal-Saison so häufig wie Robert Glatzel (vier Tore). Der HSV-Stürmer erzielte allgemein in seinen bisherigen zehn Pokal-Spielen 11 Tore – im Schnitt also alle 72 Minuten, das ist Rekord unter allen Spielern mit mindestens zehn Pokal-Einsätzen! Aber auch die Gäste haben in Person von Nils Petersen einen echten Pokal-Stürmer im Team. Der 33-Jährige erzielte in 14 Spielen für Freiburg elf Tore – mit seinem nächsten Treffer würde er mit Alexander Iashvili als Freiburgs Rekordtorschütze im DFB-Pokal gleichziehen.
Allgemein läuft es aktuell wie in einem Märchenfilm für die Südbadener. Während der SC in der Liga auf Kurs Europa liegt, winkt nun die große Chance auf das Pokalfinale in Berlin. "Wenige von uns haben bisher ein Finale gespielt. Das ist ein einmaliges Erlebnis", berichtet Nicolas Höfler von seiner Vorfreude. Auch Trainer Streich hat das große Ziel, die Reise nach Berlin, fest vor Augen: "Wir möchten uns diesen Traum, den wir uns bis jetzt hart erkämpft haben, ermöglichen."
Doch auch der Gast aus Freiburg hatte knifflige Aufgaben zu lösen, um in das Pokalhalbfinale einzuziehen. Die Mannschaft von Christian Streich setzte sich in dieser Pokal-Saison in vier Auswärtsspielen in Folge durch. Die letzte Mannschaft, die auf dem Weg ins Pokal-Finale nur Auswärtsspiele bestritt, war Werder Bremen in der Saison 2008/09. Dort stand damals am Ende der Pokalgewinn nach dem man im Halbfinale durch einen Sieg beim Hamburger SV weitergekommen war. Möglicherweise dient das heute als ein gutes Omen für den Gast aus dem Breisgau.
Der Weg des HSV in das Pokalhalbfinale hätte steiniger und emotionaler kaum sein können. Denn die Hamburger überstanden in drei Runden in Folge ein Elfmeterschießen (4:2 gegen Nürnberg, 4:3 gegen Köln, 3:2 gegen Karlsruhe) – das gelang zuvor innerhalb einer Pokal-Saison nur Carl Zeiss Jena Ende der 90er Jahre und Jahn Regensburg in der Vorsaison. Überhaupt musste innerhalb einer Spielzeit noch nie ein Verein in mehr als drei Pokal-Runden in Folge ins Elfmeterschießen. Falls es dennoch heute wieder zur finalen Austragung vom Elfmeterpunkt kommen sollte, dann bringen die Männer von Tim Walter ordentlich Erfahrung mit.
Trotz der großen Pokal-Historie des Vereins geht der HSV als einziger Zweitligist im Halbfinale natürlich als Außenseiter ins Rennen um den Titel. Diese veränderte Ausgangslage im Vergleich zur Situation in der Liga veranlasst Trainer Tim Walter aber nicht dazu, seine Herangehensweise ändern zu wollen. "Freiburg ist auf dem Weg in die Champions League, wir kämpfen ein Stück weit um den Aufstieg in die Bundesliga und wollen uns neu erfinden. Natürlich sind wir der Herausforderer und die Favoritenrolle ist von der Papierform her klar verteilt. Aber die wollen wir widerlegen", sagt der Cheftrainer vor dem Spiel.
Wer bucht das Ticket nach Berlin? In seinen mittlerweile vier Zweitliga-Spielzeiten gelang dem Hamburger SV nun schon zum zweiten Mal, nach der Saison 2018/19, der Einzug ins Pokal-Halbfinale. Die letzte Finalteilnahme liegt dennoch schon ein paar Jahre her, denn die vergangenen vier Halbfinal-Teilnahmen konnten die Rothosen nicht für sich entscheiden – zuletzt standen die Hanseaten in der Saison 1986/87 im Finale. Damals folgte der Pokalsieg, der bis heute letzte Erfolg des HSV. Der Sport-Club aus Freiburg dagegen steht überhaupt erst zum zweiten Mal im Pokal-Halbfinale – die Breisgauer sind darüber hinaus der einzige Verein der vier Halbfinalisten, der noch nie das Endspiel in Berlin erreicht hat. Foto: Marcus Brandt, dpa
Moin! Heute Abend empfängt der Hamburger SV den SC Freiburg zum Halbfinale im DFB-Pokal.
Herzlich willkommen zur Halbfinal-Runde im DFB-Pokal.

Bundesligist RB Leipzig muss auf dem Weg in sein nun drittes DFB-Pokalfinale den 1. FC Union Berlin bezwingen. Die Sachsen empfangen am 20. April den Ligarivalen zum Halbfinale. Einen Tag zuvor hat der Hamburger SV den SC Freiburg zu Gast. Das ergab die Auslosung im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund. Anpfiff ist jeweils um 20.45 Uhr.

Leipzigs Trainer Domenico Tedesco freute sich besonders, dass Red Bull erstmals in einem Halbfinale Gastgeber ist. "Dieses wollen wir gewinnen und ins Finale einziehen. Natürlich wissen wir um die Stärken von Union, nicht zuletzt wegen der Niederlage in der Hinrunde. Das ist eine richtig gute Mannschaft, die auch in dieser Saison wieder eine gute Rolle spielt", sagte der Trainer des Tabellenfünften in der Liga. Foto: Andreas Gora, dpa

Mit uns sind Sie bei den Begegnungen jeweils eine Viertelstunde vor Anpfiff im Live-Ticker mit dabei
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