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Eintracht Frankfurt
8. Spieltag
01.10.2022
1. FC Union Berlin
2:0
90.
Das soll es von uns gewesen sein, wir verabschieden uns und danken fürs fleißige Mitlesen! Ab 18.30 Uhr beschließen dann Aufsteiger Werder Bremen und die wiedererstarkte Borussia aus Mönchengladbach diesen Bundesliga-Samstag. Klicken Sie auch da gerne wieder rein, bis dahin - machen Sie's gut!
90.
Leidenschaftliche SGE schlägt Spitzenreiter Union Berlin. Nach der Gala im ersten Durchgang blieben die Hausherren vom Main auch im zweiten Spielabschnitt das aktivere Team. Sturmtalent Randal Kolo Muani, bis dahin einer der absoluten Aktivposten in Reihen der Eintracht, erwies seinen Kollegen jedoch mit seiner Hinausstellung nach Gelb-Rot einen vermeintlichen Bärendienst. Doch auch in Unterzahl hielten die Hessen gegen überraschend harmlose Gäste von der Spree stand und brachten ihre Zwei-Tore-Führung ohne große Schwierigkeiten ins Ziel. Dank seines vierten Siegs insgesamt klettert Frankfurt zwischenzeitlich in der Bundesliga-Tabelle auf Rang fünf, der 1. FC Union bleibt hingegen trotz seiner ersten Ligapleite 2022/2023 Erster. Foto: Arne Dedert, dpa

Nächste Spiele Eintracht Frankfurt:
VfL Bochum (A), Bayer Leverkusen (H), Bor. Mönchengladbach (A)
Nächste Spiele 1. FC Union Berlin:
VfB Stuttgart (A), Borussia Dortmund (H), VfL Bochum (A)  
90.
Sekunden später ist aber Schluss! Frankfurt bezwingt Union Berlin mit 2:0.

Tore: 1:0 Mario Götze (12.), 2:0 Jesper Lindstrøm (42.) 
90.
Nein! Skarke stellt nochmal seine feine Technik unter Beweis, nagelt eine Volley-Abnahme aus 15 Metern aufs Eintracht-Gehäuse. Da gibt Trapp zum wiederholten Male den Spielverderber und entschärft diesen unplatzierten Versuch mit einem Reflex.
90.
Eine letzte Unioner Flanke segelt herrenlos durch den Frankfurter Fünfer, wieder kann sie kein Berliner erreichen. War es das?
90.
Die scheint die Eintracht souverän herunterspielen zu können. Ein weiterer Eckball nimmt wichtige Sekunden von der Uhr. Der wird gar nicht mehr richtig ausgeführt, sondern kurz gehalten.
90.
Vier Minuten Nachspielzeit sind annonciert.
88.
Per Konter lassen sogar die heimischen Kicker aus Deutschlands Bankenmetropole aufhorchen. Die Stafette endet bei Sow, der aus 16 Metern allerdings seine wuchtige Direktabnahme zu zentral auf Rønnow feuert. Trotzdem: Die SGE ist dem 3:0 näher als die Berliner Gäste dem Anschlusstor!
87.
In seiner vierten Spielzeit seit dem umjubelten Erstliga-Aufstieg 2019 ließen die Eisernen bisher aufhorchen, heute wissen sie kaum zu überzeugen. Unzählige Hereingaben segeln zwar in den finalen Minuten in die Frankfurter Gefahrenzone, sind allerdings stets leichte Beute für Trapp.
86.
Für die Schlussminuten darf bei Frankfurt noch Rafael Borré mitwirken, Jesper Lindstrøm macht stattdessen Schluss.
Jesper Lindstrøm
Rafael Borré
84.
Die Eintrachtler igeln sich in der Schlussphase im eigenen Drittel ein, in letzter Linie reihen sie sich inzwischen in einer Fünferkette auf. Der FCU fahndet währenddessen händeringend nach Ideen, findet aber einfach keine Lücke im Abwehrriegel der SGE.
82.
Als Fünfter der Vorsaison ließ Union Berlin bereits aufhorchen, in der laufenden Saison erarbeiteten sie sich die Tabellenführung. Ohne Gegenwehr wollen die Eisernen die natürlich nicht aus der Hand geben, aber Künstler Kamada grätscht am eigenen Sechzehner Michel die Kugel weg. Der Einsatz stimmt nach wie vor auf Seiten der Adlerträger.
80.
Unten auf dem Rasen gibt der 1. FC Union inzwischen deutlich den Ton an, doch Durchbrüche en masse kann er noch immer nicht kreieren. Auch in Unterzahl steht die hessische Defensive sattelfest, Skarke peitscht einen Nachschuss von der Strafraumgrenze lediglich in die Fäuste von Trapp. Sehenswerte Aktion von beiden!
77.
Fernab des Balles reißt Niko Gießelmann im Laufduell am Trikot seines Kontrahenten und bekommt für sein Vergehen ebenso einen Gelben Karton gezeigt.
Niko Gießelmann
76.
Unglücklich im eigenen Adlerhorst: Kein Team verlor im Jahr 2022 in der Bundesliga mehr Heimspiele als die Eintracht mit sieben Pleiten vor eigenem Publikum (wie Hertha BSC). Sieben BL-Heimniederlagen in einem Kalenderjahr gab es für die Adlerträger zuletzt 2017 zu beklagen, mehr noch nie in der BL-Historie der Frankfurter. Heute ist der nächste Heimdreier allerdings zum Greifen nahe.
74.
... und Angreifer Kevin Behrens ersetzt Rani Khedira.
Rani Khedira
Kevin Behrens
74.
Die Elf aus der Bundeshauptstadt will trotz des 0:2 nichts unversucht lassen. Timo Baumgartl weicht Tim Skarke ...
Timo Baumgartl
Tim Skarke
74.
Der neue Mann bringt sich direkt körperlich ein, Sven Michel foult Ebimbe und wird verwarnt.
Sven Michel
73.
Damit dürfte die Fahrtrichtung für die Schlussphase feststehen. Die Eintracht überlässt dem FCU zunehmend das Spielgerät und lauert auf Konter aus einer kompakten Abwehr heraus.
71.
... sowie Éric Dina-Ebimbe anstelle von Kapitän Sebastian Rode aufs Feld.
Sebastian Rode
Éric Dina-Ebimbe
71.
SGE-Coach Glasner reagiert und schickt Christopher Lenz für Luca Pellegrini ...
Luca Pellegrini
Christopher Lenz
68.
Oha, Randal Kolo Muani handelt sich eine Ampelkarte ein: Übermotiviert geht er im FCU-Sechzehner einem verlorenen Ball hinterher, trifft seinen Gegenspieler schmerzhaft am Knöchel. Vorbelastet ergibt das in Summe Gelb-Rot, Frankfurt ab sofort also in Unterzahl!
Randal Kolo Muani
66.
Mario Götze darf sich ebenfalls vorzeitig in den Feierabend verabschieden, Djibril Sow übernimmt für ihn.
Mario Götze
Djibril Sow
66.
... und Sven Michel betritt für den heute blassen Sheraldo Becker den Rasen.
Sheraldo Becker
Sven Michel
66.
Zwei weitere frische Beinpaare für das Team aus der Wuhlheide: Janik Haberer macht Platz für Paul Seguin ...
Janik Haberer
Paul Seguin
65.
Jetzt weiß sich Unions Rani Khedira nicht anders gegen Rode zu wissen, als ihn per Regelverstoß zu bremsen. Auch er wird mit Gelb bedacht.
Rani Khedira
64.
Nach einer leichten Unkonzentriertheit von Hasebe segelt das Kunstleder bis an den zweiten Pfosten durch zu Haberer. Aber SGE-Torhüter Trapp kommt ihm mutig entgegen, verkürzt den Winkel immer weiter - bis er letztlich im kurzen Eck pariert.
64.
Szene aus Halbzeit eins: Jesper Lindstrøm (r) traf in der 42. Minute zum 2:0 für die SGE. Foto: Arne Dedert, dpa
62.
Kamada ist es, der den dritten Eckball der Hessen in die Gefahrenzone vor dem Union-Tor zwirbelt. Doch wiederum ist Rønnow in der Mitte zur Stelle und fängt die Hereingabe locker ab.
60.
Eine knappe Stunde ist absolviert im Waldstadion, Frankfurt verwaltet aktuell eher sein 2:0 als auf einen dritten Treffer zu drängen. Die Zahlen belegen die Dominanz der Adlerträger: 11:6 Torschüsse, 59 Prozent Zweikampfquote sowie 55 Prozent Spielanteile sprechen für sich.
58.
Ungewohnt zielsicher: Eintracht-Veteran Sebastian Rode traf zuletzt erstmals in seiner langen Karriere in zwei BL-Einsätzen in Folge und erzielte dabei genauso viele Tore (zwei) wie in seinen 47 BL-Einsätzen zuvor zusammen! Am heutigen Nachmittag hält er sich offensiv aber noch merklich zurück.
57.
SGE-Organistor Sebastian Rode unterbindet einen rollenden Gegenstoß im Mittelfeld, er foult den enteilenden Haberer klar und sieht dafür Gelb.
Sebastian Rode
57.
Nun wechselt FCU-Coach Fischer erstmals: Morten Thorsby geht, András Schäfer kommt.
Morten Thorsby
András Schäfer
55.
Am gegenüberliegenden Ende des Platzes seziert Becker die Frankfurter Hintermannschaft mit einem schicken Chipball in den Sechzehner. Haberer läuft ein, erreicht die Kugel jedoch auch mit gestrecktem Bein nicht mehr entscheidend.
54.
Denn auch zu Beginn der zweiten Hälfte prägen die SGE-Akteure überwiegend das Geschehen: Pellegrini tut sich schon wieder auf links als cleverer Balldieb hervor, nimmt sich schließlich den Abschluss aus 16 Metern höchstpersönlich. Der 23-Jährige schießt abermals daneben, doch man merkt: Er ist heiß auf seinen ersten BL-Treffer für die Frankfurter Eintracht.
51.
Der 1. FC Union ist momentan saisonübergreifend seit bemerkenswerten 14 Erstliga-Auftritten ungeschlagen und baute damit den Vereinsrekord weiter aus! Bei elf Erfolgen und drei Unentschieden liegt die Messlatte. 17 Punkte nach sieben Spielen bedeuten für die Berliner zudem den mit Abstand besten BL-Start in der Klubgeschichte - zuvor waren es zu diesem Zeitpunkt nie mehr als neun Zähler. Heute droht aber ein Ende dieser Erfolgsserie!
49.
Kurz darauf ist es Pellegrini, der es zum wiederholten Male aus der Distanz versucht. Doch auch seinem Schuss fehlen die entscheidenden Zentimeter zum Erfolg.
48.
Standardschwäche: Union Berlin kassierte drei seiner vier Gegentore in dieser Saison bis dato nach einem ruhenden Ball. Der Aktion gerade haperte es allerdings sichtlich an der nötigen Präzision.
47.
Auf dem Rasen übernimmt sofort Frankfurt wieder die Initiative. Kolo Muanis Dribbling kann erst spät gestoppt werden, die folgende Ecke findet nicht den gewünschten Adressaten.
46.
Zunächst haben beide Cheftrainer noch auf personelle Änderungen verzichtet.
46.
Der Anpfiff ertönt, unsere Begegnung läuft wieder.
45.
Spielfreudige Eintracht zieht dem Tabellenführer aus Köpenick den Zahn. Vom Anpfiff weg unterstrichen die Frankfurter ihre Ambitionen, den eigenen Aufwärtstrend auch nach der Länderspielpause fortzuführen. Mit enger Zweikampfführung in der Defensive und schnellem Kombinationsspiel nach vorne setzte die SGE den Gast aus Berlin fast permanent unter Druck. Das 1:0 der Adlerträger durch Mario Götze (M) fiel folgerichtig, doch auch im Anschluss fand Union nicht zu seiner gewohnten Kompaktheit oder dem überfallartigen Umschalten. Im Gegenteil: Die Hessen dominierten weiterhin das Geschehen und belohnten sich noch vor dem Seitenwechsel mit dem verdienten 2:0 durch Jesper Lindstrøm. Wir dürfen gespannt sein auf die Reaktion der Eisernen im zweiten Durchgang, gleich geht's weiter! Foto: Arne Dedert, dpa
45.
Pünktlich geht es in die Pause! Beim Stand von 2:0 entschwinden die Protagonisten in die Katakomben.
44.
Randal Kolo Muani übertreibt es mit seinem Einsatz jedoch einige Momente darauf. Im Stellungskampf nach einem weiten Schlag nach vorne setzt er den Ellenbogen ein, trifft Pechvogel Jaeckel im Gesicht - und wird auch verwarnt.
Randal Kolo Muani
42.
Unions Verteidiger Jaeckel verliert als letzter Mann im Aufbau die Kugel gegen den aggressiven Torschützen. Der macht sich anschließend flugs über die linke Seite auf die Reise, vernascht im Sechzehner Jaeckel ein zweites Mal und lässt auch Baumgartl noch ins Leere rutschen, ehe er aus sieben Metern leicht und locker einschiebt. Ein Augenschmaus!
42.
Toooor! Jesper Lindstrøm legt noch vor der Pause das 2:0 für die Sportgemeinde Eintracht nach.
Jesper Lindstrøm
41.
Jetzt darf Lindstrøm die Ausführung eines Freistoßes aus dem linken Halbfeld übernehmen. Halbhoch donnert der Däne die Pille aus 23 Metern in die Mauer, da war mehr drin.
38.
Die Leihgabe von Juventus Turin werkelt also weiter eifrig an seinem Premierentreffer für den amtierenden Europa-League-Sieger. Bemerkenswert: Pellegrinis Abschluss gerade war der erste von außerhalb des Sechzehners an diesem Nachmittag, ihre anderen fünf Schüsse gaben die Frankfurter bisher von innerhalb des Strafraums ab.
36.
Nächster Beweis gefällig? Bitteschön! Erst kann sich Kolo Muani ausnahmsweise mal nicht durchsetzen und wird geblockt - doch der Abpraller landet in den Füßen des fleißigen Pellegrini. Der Italiener zieht wuchtig von der Strafraumgrenze ab, doch sein Volley knallt nur gegen die Latte. Das Aluminium bewahrt die Eisernen vor dem 0:2!
34.
An der Seitenlinie muntert Frankfurt-Coach Glasner seine Schützlinge berechtigterweise immer wieder auf. Union ist nicht komplett von der Rolle, die Hessen machen es bis dato einfach grandios.
33.
In der Ruhe liegt die Kraft: Die SGE erzielte beim 3:1 in Stuttgart erstmals seit Start der detaillierten Datenerfassung drei Standard-Tore in einem BL-Match - ihre insgesamt sechs Treffer nach ruhenden Bällen in dieser BL-Saison bedeuten Ligabestwert zusammen mit dem FC Bayern. Gerade kam die Ecke jedoch maximal unplatziert.
32.
Weiterhin dominiert die Eintracht, ein ums andere Mal kommen sie spielerisch hinter die letzte Union-Kette. In dieser Szene wird Pellegrini jedoch im letzten Moment geblockt, den fälligen Eckstoß pflückt Rønnow mühelos aus der Luft.
30.
58 Prozent gewonnene Zweikämpfe unterstreichen momentan auch, wie giftig die Adlerträger vom Main an diesem Nachmittag unterwegs sind. Das 1:0 geht insgesamt in Ordnung, Rønnow verhindert derweil bei einem Lindstrøm-Aufsetzer aus 17 Metern einen noch größeren Rückstand.
28.
Dann muss auch Trapp erstmals eingreifen. Haberer probiert sein Glück aus 18 Metern mit einem Schlenzer und lässt den SGE-Torhüter fliegen. Der nimmt die Einladung dankend an und pariert auf Kosten der ersten Ecke dieser Partie. Die bringt nichts ein.
26.
Wenig später bricht Lindstrøm über rechts bis an die Torauslinie durch, findet mit seiner Ablage zunächst jedoch keinen Abnehmer. Aber Kolo Muani setzt links am Sechzehner nach, ist kaum zu halten. Am Ende drischt Pellegrini aus schwierigem Winkel auf den Union-Kasten, verfehlt allerdings um zwei Meter.
24.
Ein weiteres Indiz für den Aufwärtstrend der SGE: Die Frankfurter trafen heute direkt mit ihrem ersten Abschluss, während der Überraschungsspitzenreiter aus der Wuhlheide bereits zwei Abschlüsse verzog. Normalerweise ist der FCU ja eigentlich bekannt für seine Effektivität.
22.
Weiter die Eintracht im Vorwärtsgang: Wiederum ist es Kolo Muani, der sich über rechts gleich gegen mehrere Bodyguards behauptet und an ihnen vorbeikommt. Im Anschluss legt er abermals in den Hinterhalt, wo Götze am Elferpunkt diesmal passieren lässt. Stattdessen darf Pellegrini aus dem Rückraum abziehen, prügelt die Pille aus 17 Metern Torentfernung und trotz viel Freiraum am Ziel vorbei.
19.
Nach einem korrekten Abseitspfiff gegen Sheraldo Becker schießt der Stürmer den Ball frustriert weg - und bewirbt sich so erfolgreich um den ersten Eintrag ins Notizbüchlein von Schiri Stegemann. Gelb ist hier gleichermaßen überflüssig wie gerechtfertigt.
Sheraldo Becker
17.
Mit dem 1:0 im Rücken genießt nun erstmal Ballsicherheit und Struktur Priorität in Reihen der Eintracht. Geduldig zirkuliert die Kugel durch die Ketten der Hessen, Union lauert auf Fehler.
14.
Die Köpenicker sind umgehend um eine Antwort bemüht, doch Siebatcheu kann auch einen zweiten Kopfstoß unter Bedrängnis aus kurzer Distanz nicht auf den Kasten von Frankfurt-Schlussmann Trapp bringen. Abstoß SGE.
13.
Gern gesehene Gäste: Eintracht Frankfurt verlor lediglich ein einziges der sechs bisherigen Heimspiele im Profifußball gegen Union (bei drei Siegen und zwei Remis). Beim jüngsten 2:1 im November 2021 gegen die Eisenern feierte die SGE den allerersten BL-Heimsieg unter Oliver Glasner, am Ende der Saison stand der sensationelle Europa-League-Triumph. Auch heute legen die Gastgeber prächtig los!
12.
Da kommt die individuelle Qualität der SGE zum Tragen: Kolo Muani erkämpft einen weiten Ball stark gegen Baumgartl, schüttelt im Anschluss auf seinem Weg an die Grundlinie einen weiteren Bewacher ab. Schließlich behält der Franzose die Übersicht, legt mustergültig in den Rückraum. Dort schließt Götze aus zehn Metern mit einem Kontakt ab, flach bringt er das Spielgerät im langen Eck unter. Foto: Arne Dedert, dpa
12.
Toooor! Mario Götze bringt die Eintracht mit 1:0 in Führung!
Mario Götze
11.
Dann verliert Rode im Mitteldrittel die Kugel an Khedira. Der übergibt flugs an Haberer, doch dessen nachfolgender Steilpass auf Siebatcheu kommt in den Rücken, so verpufft diese Konterchance bereits im Ansatz. Kurz darauf erwischt der Sommerzugang eine Hereingabe von links nicht optimal und köpft eindeutig daneben.
10.
Die Hausherren aus Hessen erwarten ihre Rivalen im gegnerischen Ballbesitz rund um die Mittellinie in einem 4-4-2. Nur vereinzelt streut die Glasner-Elf bisher ein hohes Angriffspressing ein.
8.
In der Arbeit gegen den Ball verbarrikadiert sich Union in einem 5-3-2 in der eigenen Hälfte. Die Angreifer Becker und Siebatcheu sollen mit ihren Anlaufbewegungen in der ersten Linie den Aufbau der Frankfurter auf die Flügel lenken.
6.
Jetzt tasten sich die Adlerträger erstmals mit einer ausgedehnten Ballbesitzpassage nachhaltiger ins Match. Doch die Räume im Mittelfeld sind eng, so verliert Pellegrini auf links rasch das Kunstleder.
4.
In den Anfangsaugenblicken sammelt aber der FCU mehr Spielanteile. Insbesondere über die Außen suchen die Berliner aus ihrer 3-5-2-Grundordnung heraus den Weg nach vorne. Noch ist allerdings kein Durchkommen ins letzte Drittel für sie.
2.
Die Hausherren vom Main postieren sich zunächst im gewohnten 3-4-2-1, in dem Kolo Muani wieder an vorderster Front agiert.
1.
Und da ertönt auch schon der Anpfiff, unsere Begegnung ist freigegeben.
Unterdessen begrüßt Schiedsrichter Sascha Stegemann bereits die beiden Mannschaftskapitäne zur Platzwahl. Lange müssen wir uns also nicht mehr gedulden!
Die Frankfurter Gastgeber halten ihrerseits mit folgendem Anfangspersonal dagegen: Kevin Trapp -  Tuta, Makoto Hasebe, Evan Ndicka - Ansgar Knauff, Sebastian Rode, Daichi Kamada, Luca Pellegrini - Jesper Lindstrøm, Mario Götze - Randal Kolo Muani
Mit dieser Startelf läuft der 1. FC Union heute auf: Frederik Rønnow - Paul Jaeckel, Timo Baumgartl,  Diogo Leite - Christopher Trimmel, Morten Thorsby, Rani Khedira, Janik Haberer, Niko Gießelmann - Sheraldo Becker, Jordan Siebatcheu
Zu Wochenbeginn beeilte sich Unions Rani Khedira einmal mehr, auf die sprichwörtliche Euphoriebremse zu treten. "Natürlich ist es cool, aber die Tabellenführung ist eine Momentaufnahme. Am siebten Spieltag ist noch nie jemand Meister geworden", sagte der 28-Jährige und schob nach: "Es hat sich nichts verändert. Wir haben immer viel Spaß und wollen jedes Training mit Freude und Spaß angehen. Was von außen kommt, lässt uns kalt." Bis zur WM-Pause stehen nun 13 Partien in sechs Wochen an, Mittelfeld-Organisator Khedira mahnte angesichts dieses straffen Programms: "Wir werden nicht müde, das Wort Demut zu verwenden. Wir sind ein recht kleiner Verein in der Bundesliga und werden deshalb nicht müde, an uns zu arbeiten."
Am vergangenen Spieltag schrieben die Hauptstadt-Kicker ihre imposante Erfolgsgeschichte fort und ließen auch Wolfsburg mit 2:0 an der Alten Försterei keine Chance. Nicht zufällig sorgte dabei das Unioner Top-Duo aus Sheraldo Becker und Sommerzugang Jordan Siebatcheu für den nächsten Heimerfolg, die Köpenicker stellen mit ihren sechs bzw. drei Liga-Toren sowie vier bzw. zwei Vorlagen aktuell ligaweit den gefährlichsten Angriff in der deutschen Fußball-Beletage. Lediglich auf internationalem Parkett will es für den FCU bisher noch nicht so recht klappen, ihre beiden Europa-League-Einsätze musste die Elf von Urs Fischer gegen Saint-Gilloise und beim portugiesischen Teilnehmer vom SC Braga jeweils knapp mit 0:1 verloren geben.
Die Formkurve der Sportgemeinde Eintracht von 1899 zeigt also klar ansteigende Tendenz - aber in Person des 1. FC Union wartet auf die Hessen an diesem Nachmittag eine echte Bewährungsprobe, ist mit den Berlinern der Überraschungs-Spitzenreiter im Waldstadion zu Gast. Die Eisernen sind 2022/2023 in der Bundesliga noch immer ungeschlagen, fuhren dabei fünf Erfolge sowie zwei Remis ein. Dank 17 Zählern auf der Habenseite grüßt der Traditionsklub aus der Wuhlheide erstmalig in der Vereinsgeschichte vom Platz an der Sonne des BL-Klassements. Beflügelt vom dominanten Derby-Sieg über die Hertha (3:1) konnte anschließend auch Leipzig (2:1), Schalke 04 (6:1) und der 1. FC Köln (1:0) bezwungen werden, einzig Mitte August bei Mainz 05 (0:0) und Anfang September im Duell mit dem Rekordmeister vom FC Bayern (1:1) reichte es am Ende nur zu Punkteteilungen.
Angesichts der bisherigen Ausbeute von elf Punkten aus sieben Spielen in Deutschlands Fußball-Oberhaus sei man "einigermaßen im Soll", befand beispielsweise Sportdirektor Markus Krösche im Nachgang des letzten Auswärtstriumphs beim VfB: "Vor allem wettbewerbsübergreifend. In der Liga hätten wir den einen oder anderen Punkt mehr haben können. Aber die Richtung stimmt!" Und auch Coach Glasner befand stolz: "Wir sind sechs Kilometer mehr gelaufen als Stuttgart - und das vier Tage nach diesem intensiven Spiel in Marseille. Es war das fünfte Spiel in 14 Tagen. Mit nun zwei Siegen in dieser Woche haben wir das hervorragend abgeschlossen."
Doch der Schein trog zunächst, ein klares 0:3 beim Champions-League-Debüt der Eintracht gegen Sporting Lissabon sowie ein 0:1 im anschließenden BL-Heimspiel gegen einen biederen VfL Wolfsburg sorgten rasch wieder für Ernüchterung im Lager der Adlerträger. Der goldene Treffer von Jesper Lindstrøm am Dienstag darauf in der Königsklasse bei Olympique Marseille ließ allerdings schnell neuen Optimismus Einzug erhalten. Das letztlich souveräne 3:1 über Stuttgart vor zwei Wochen sorgte dann endgültig dafür, das Selbstvertrauen der Schützlinge von Cheftrainer Oliver Glasner wieder nachhaltiger zu stärken. Als Tabellensiebter vor Anbruch dieses Wochenendes kann der Europa-League-Sieger vom Main mit dem bisherigen Saisonverlauf mittlerweile zumindest halbwegs zufrieden sein.
Die jüngste Länderspielpause kam unseren Rivalen von heute eher ungelegen, waren beide zuvor im nationalen Ligabetrieb doch blendend unterwegs gewesen. Die heimische SGE hatte zwar insgesamt einen durchwachsenen Start in die neue Spielzeit hingelegt, erst im vierten Auftritt wurde (nach einer 1:6-Klatsche gegen den FC Bayern zum Auftakt und zwei 1:1 gegen Hertha und Köln) der erste BL-Dreier eingefahren. Das spektakuläre 4:3 über Werder Bremen schien die Wende zum Besseren einzuleiten, zumal Frankfurt im Anschluss auch das ambitionierte RB Leipzig mit 4:0 abschoss.
Hallo und herzlich willkommen: Am 8. Bundesliga-Spieltag der Saison 2022/2023 empfängt Eintracht Frankfurt die Mannschaft vom 1. FC Union Berlin!
Spielplan

Hinrunde


Rückrunde


Relegation

Tabelle
Pl. Verein Sp. Pkt. Diff.
1 Bayern 19 40 38
2 Union Berlin 19 39 10
3 Dortmund 19 37 12
4 RB Leipzig 19 36 15
5 Frankfurt 19 35 14
6 Freiburg 19 34 0
7 Wolfsburg 19 29 12
8 Bremen 19 27 -6
9 M'gladbach 19 26 5
10 Leverkusen 19 24 -1
11 Köln 19 23 -2
12 Mainz 05 19 23 -4
13 Augsburg 19 21 -9
14 Hoffenheim 19 19 -8
15 Bochum 19 19 -22
16 Stuttgart 19 16 -12
17 Hertha BSC 19 14 -15
18 Schalke 04 19 11 -27