Bergener Straße wird dieses Jahr fertig gebaut

Bürgermeisterin Carmen Reiher zum Etat 2019 der Gemeinde am Eimberg

Werda/Kottengrün.

Nach der Winterpause sind in dieser Woche in Werda die Bauarbeiten an der Bergener Straße wieder aufgenommen worden. In diesem Jahr wird der innerörtliche Teil der Straße als Gemeinschaftsmaßnahme mit dem Zweckverband Wasser/Abwasser Vogtland und dem Vogtlandkreis zu Ende gebracht. "Die Gemeinde finanziert hier den Fußweg und die Straßenbeleuchtung", nennt Bürgermeisterin Carmen Reiher (parteilos/CDU-Mandat) die mit 122.500 Euro umfangreichste Investition, die Werda in diesem Jahr abschließen will. Rund zwei Drittel der Investitionssumme sind Fördermittel.

Weitere 70.000 Euro will Werda in die Unterhaltung der Gemeindestraßen stecken. Welche Straßen in Werda und Kottengrün mit dem Geld 2019 repariert werden können, stehe noch nicht fest, so Reiher. Der Gemeinderat werde sich demnächst damit beschäftigen, kündigte sie an.

In der Grundschule soll im Eingangsbereich der Fußboden erneuert und mit einer Trittschalldämmung versehen werden. Für das Vorhaben sind 44.000 Euro eingeplant. 2020 soll es dann komplettiert werden, kündigt Carmen Reiher an: Für rund 20.000 Euro erhält dann auch die Decke einen Schallschutz - einschließlich Malerarbeiten. "Möglich wird dies durch die Förderung im Bereich Schulhausbau in Höhe von insgesamt 34.000 Euro", erläutert die Bürgermeisterin.

Für die beiden Ortsfeuerwehren sind im Gemeindeetat 2019 Ausgaben für Unterhaltung und Anschaffungen in Höhe von 7000 Euro geplant.

Die größten Ausgabepositionen im Ergebnishaushalt sind die Personalausgaben im Bereich Kita/Bauhof/Grundschule in Höhe von 693.000 Euro, die Kreisumlage mit etwa 425.000 Euro sowie die Umlage an den Verwaltungsverband Jägerswald in Höhe von 264.050 Euro. "Diese letztgenannte Position erhöht sich in diesem Jahr um 22 Euro pro Einwohner, da ein Flächennutzungsplan für unser Verbandsgebiet erarbeitet werden soll und dafür im Zeitraum 2019/2020 für alle Gemeinden insgesamt Kosten von rund 200.000 Euro anfallen werden", begründet Reiher. Damit ergebe sich für den Ergebnishaushalt ein Fehlbetrag von 39.550 Euro, der nicht ausgeglichen werden könne.

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