Kahlschlag am Steinberg eröffnet neue Perspektive

An der Auffahrt zum Steinberg ist durch den großflächigen Holzeinschlag nicht nur ein neuer Fernblick in Richtung Lengenfeld und Reichenbach erschlossen worden, auch bislang eher im Verborgenen schlummernde Landmarken wie der Joly-Stein und der danebenliegende Teufelsstein (vorn rechts) sind nun gut sichtbar. Die Felsen neben der Steinberg-Auffahrt waren bislang im Wald verborgen; durch den Holzeinschlag zur Eindämmung des Borkenkäferbefalls in den Forsten am Steinberg wurden sie freigelegt. Der Joly-Stein erhielt seinen Namen nach Jolanda "Joly" Edle von Querfurt. Deren Familie hatte Ende des 19. Jahrhunderts den Schönheider Hammer erworben und am Steinberg ein Jagdrevier. Der benachbarte Teufelsstein wird so genannt, weil man mit etwas Fantasie darauf den Abdruck eines Pferdefußes erkennt - laut einer Sage hinterlassen vom Teufel. "Jetzt, wo die markanten Felsen gut sichtbar und leicht zugänglich sind, wäre eine gute Gelegenheit, dort eine Hinweistafel mit Erläuterungen anzubringen", regt Rothenkirchens Ortschronist Günter Bäuerle an. (how)

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