"Leinen los" beim Spielplatzbau: Spielschiff geht an Kita vor Anker

Der evangelische Kindergarten Rodewisch will sein Spielgelände umgestalten. Spenden sollen helfen, das Vorhaben zu finanzieren.

Rodewisch.

Das Schiff des Fischers Petrus ist das zentrale Element im Logo des Kindergartens der Rodewischer Kirchgemeinde St. Petri. So ein Kahn aus Holz wird bald im Garten der Kita vor Anker gehen - als Spielschiff. Die Holzkonstruktion zum Klettern und Toben ist zentrales Element bei der Umgestaltung des Kita-Geländes.

"Petrus' Schiff im Logo und im Garten - diese Symbolik fanden wir passend", sagt Beate Hadlich, Pfarrerin der evangelisch-lutherischen Kirchgemeinde Rodewisch, die Trägerin der Kita ist. Tabea Rößler, Leiterin der Kita, nickt und hofft, "dass wir mit der Umgestaltung bald loslegen können". Denn noch ist das auf 40.000 Euro veranschlagte Vorhaben nicht zu 100 Prozent finanziell gesichert: Trotz verschiedener Fördermittel und Zuschüsse von Freistaat, Landkreis und anderen Geldgebern bleibt ein Eigenanteil von 14.000 Euro. Einen Teil - 8000 Euro - will die Kirchgemeinde aus Spenden bestreiten. Um diese einzuwerben, wurde jetzt ein Aufruf gestartet.


"Es läuft gut", sagt Pfarrerin Hadlich voller Zuversicht, dass die Summe aufgebracht wird: "Die Leute spenden bereitwillig, wenn sie wissen, wofür." Eine Hebammen-Praxis habe 1000 Euro überwiesen, ein Einzelspender 600 Euro, dazu kommen Spenden nach der Verkündigung im Gottesdienst. So seien bereits um die 2700 Euro zusammengekommen, berichtet Beate Hadlich.

An der Neugestaltung des Spielplatzes wirkt der Holzgestalter Christian Radloff mit. Der Kunsthandwerker aus Eich hatte bereits Mitte der 1990er-Jahre den Garten der Kita mit individuell gestalteten Spielelementen aus Holz ausgestattet. Aber das ist eben schon ein paar Jahre her, und irgendwann müssen die Spielgeräte erneuert werden.

Dabei arbeiten die Rodewischer wieder mit Radloff zusammen: "Er verwendet Elemente, die noch brauchbar sind, weiter und arbeitet einige Spielgeräte auch auf", lobt die Pfarrerin, dass Radloff nachhaltig arbeitet und Ressourcen schont. Und Tabea Rößler findet: "Außerdem gefallen uns die Sachen, die er macht."

Gewonnen hat das Gelände der zwischen Göltzsch und Uferstraße gelegenen Kita bereits durch eine neue Ufermauer zur Göltzsch. Sonnensegel und neu gepflanzte Bäume sollen ausgleichen, dass im Zuge der Bauarbeiten alte Schattenspender weichen mussten. Zwei Tipis aus Weidengerten, von einem Baumarkt zur Verfügung gestellt, geben ebenfalls einen Ausblick auf die Umgestaltung des Kindergarten-Areals. Die Spielplatz-Erneuerung mit dem Schiff als Kletterkombination ist ein weiterer Mosaikstein dazu.

Dabei beschränkt sich der Frischluft-Aufenthalt für die bis zu 70 Kinder nicht auf den Kita-Garten an der Uferstraße: "Wir haben auch einen Waldkindergarten in Rebesbrunn. Die Ausflüge dorthin kommen bei unseren Kindern immer besonders gut an", berichtet Tabea Rößler.

Wer die Spielplatz-Erneuerung im Kindergarten unterstützen möchte, der findet weiterführende Informationen auf der Homepage der Kirchgemeinde, Rubrik Kindergarten/Aktuelles.

st-petri-rodewisch.de

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