Weg wächst allmählich zu

Fußgängern und Radfahrern bleibt am Schraderpark nur noch eine schmale Passage. Ein Zustand, der einen Rentner ärgert.

Auerbach.

Der Rad- und Fußweg entlang des Schraderparkes an der Klingenthaler Straße in Auerbach wächst an einigen Stellen allmählich zu. Die Äste von Bäumen und Büschen ragen so weit auf den Weg, dass von seiner eigentlichen Breite von 2,30 Meter nur noch eine schmale Passage von 80, 70 beziehungsweise 60 Zentimeter bleibt. Für Fußgänger mag das genügen. Gefährlich könnte es hingegen für Radfahrer dort werden, wo Äste über den Weg ragen, etwa auf 1,80 Meter, also Kopfhöhe für den, der auf dem Rad sitzt.

Ein Zustand, über den sich Siegfried Flechsig ärgert. Er wohnt in Hinterhain und läuft zwei-, dreimal in der Woche in die Stadt. Weil sich an dem Zustand schon längere Zeit nichts geändert hat, hat der Rentner im Auerbacher Rathaus angerufen. Nach seinen Angaben hat er das bereits im vergangenen Jahr im zeitigen Frühjahr gemacht und er wurde bei mehreren Mitarbeitern bis zum Oberbürgermeister vorstellig. "Immer wurde mir versprochen, dass man sich drum kümmern will, getan hat sich bis heute nichts", so Flechsig. Er komme sich langsam veralbert vor.

Er verweist auf die Bürgersteige ein paar hundert Meter weiter in Richtung Hohengrün. "Die sehen ordentlich aus, die Anlieger der Privatgrundstücke kümmern sich darum, daran sollte sich die Stadt ein Beispiel nehmen", so der Auerbacher.

Sabine Schlosser vom Bauamt der Stadt reagiert leicht ungehalten auf die Kritik: "Wegen einer Stelle kann ich keine Firma losschicken. Aber wir werden uns drum kümmern und einen Auftrag für den Schnitt am Schraderpark auslösen, wenn in der Stadt überall solche Arbeiten ausgeführt werden."

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