Eltern noch zögerlich bei Anträgen

Erst 5400 Formulare für Rückerstattung ausgefüllt

Plauen/Auerbach.

Rund 5400 Anträge von Eltern liegen bisher beim ÖPNV-Zweckverband Vogtland auf Rückerstattung von Beiträgen zum Schülerfahrverkehr vor. Das teilte Geschäftsführer Michael Barth auf Anfrage des Reichenbacher Kreisrats Henry Ruß (Die Linke) mit. Dieser hatte in der jüngsten Sitzung des Vogtlandparlaments nach dem Stand gefragt und darauf aufmerksam gemacht, dass die Antragsfrist im November endet.

Weil im März und April wegen der coronabedingten Schließung von Schulen auch der Schülerverkehr weitgehend zum Erliegen gekommen war, erstattet der Landkreis den Eltern auf Antrag für zwei Monate pauschal 20 Euro zurück. Der Betrag entspricht dem Eltern- anteil an der Schülerfahrkarte für zwei Monate. Insgesamt stehen bis zu 200.000 Euro zur Verfügung. Im Klartext: Die Zahl der bisher gestellten Anträge entspricht erst etwas mehr als der Hälfte dessen, was der Zweckverband erwartet hatte.

Im September hatten sich die Gremien des Vogtlandkreises für die Rückerstattung auf Antrag ausgesprochen. Der ÖPNV-Zweckverband wickelt die Auszahlungen ab. Auf seiner Internetseite ist ein Antragsformular dazu abrufbar. (us)

vogtlandauskunft.de

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