Lengenfelder nutzen neuen Radlader

Die Anschaffung der Maschine war nicht geplant, aber unvermeidbar. Ein anderes Vorhaben muss warten.

Lengenfeld.

Die Stadtverwaltung von Lengenfeld wollte in diesem Jahr ursprünglich keinen neuen Radlader, ein Fahrzeug zum Schüttgutumschlag, kaufen. Um diese Ausgabe kommt die Kommune aber nicht herum. Das vorhandene Fahrzeug ist so kaputt, dass eine Reparatur unwirtschaftlich erscheint. Deshalb beschlossen die Stadträte in ihrer letzten Sitzung des Jahres doch noch eine Neuanschaffung. Dafür müssen aus dem städtischen Haushalt 51.280 Euro entnommen werden.

Dieses Geld war zuerst für den Bau von Mannschaftskabinen für die Sportler in Weißensand geplant. Weil es für dieses Vorhaben aber in diesem Jahr keine Fördermittel gibt, entschieden die Stadträte, die Summe für den neuen Radlader einzusetzen.

Der städtische Bauamtsleiter Dirk Brandt erklärte, was am alten Radlader kaputt ist: "Einer der Motoren ist ausgefallen. Außerdem müssten wir die Hälfte der Hydraulikpumpen ersetzen. Das allein kostet 12.000 Euro." Die Werkstatt könne nicht garantieren, dass es in Kürze nicht zu weiteren Schäden komme. Brandt: "Das Fahrzeug ist Baujahr 2007 und verschlissen, schon durch den ständigen Kontakt mit Splitt und Salz." Den alten Radlader kann die Stadtverwaltung verkaufen und bekommt dafür zwischen 5000 und 7000 Euro. Ein solches Fahrzeug braucht die Stadtverwaltung, um die Winterdiensttechnik mit dem Streumaterial zu beladen, manchmal auch, um Schneeverwehungen oder große Schneehaufen zu beseitigen. Im Sommerhalbjahr setzt der Bauhof den Lader für Tiefbau- und Transportarbeiten ein. Da der Winter vor der Tür steht, lasse sich die Investition auch nicht verschieben, hieß es. Die Stadtverwaltung hatte drei Angebote eingeholt und entschied sich für das wirtschaftlichste und zweckdienlichste, so Brandt.

Die Sportler von Weißensand müssen sich noch bis nächstes Jahr gedulden. Das Fördergeld möchte die Stadtverwaltung im kommenden Jahr neu beantragen. Auch das dafür benötigte Geld stellt die Kommune laut Auskunft des Bauamtsleiters wieder in den Haushalt ein.

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