Arbeiten im Wunderlich-Park gehen in heiße Phase

Ehrenamtliche Helfer packen heute in Meerane an, um die zerstörten Rasthütten zu erneuern. Bis Ende März müssen Ergebnisse zu sehen sein.

Meerane.

Die Pflastersteine hat Udo Friedrich bereits gemeinsam mit ein paar Helfern verlegt. Denn in Zukunft sollen die fünf neuen Rasthütten im Meeraner Wunderlich-Park auf festem Untergrund stehen. Heute gehen die Arbeiten am Vereinsheim "Uhu" weiter. Friedrich hofft, dass sich etliche Menschen daran beteiligen.

Denn bevor die neu gebauten Holzhütten am Samstag in der kommenden Woche aufgestellt werden, ist noch viel zu tun. Der kleine Hang vor der Plattform soll begradigt werden. Friedrich will eine Treppe zum Rastplatz bauen. Außerdem soll das angrenzende Vereinsheim in Schuss gebracht werden.

Der Grund für die Erneuerung des Rastplatzes ist Vandalismus. Mitte November vergangenen Jahres hatten Unbekannte die fünf alten Hütten, die bereits zu DDR-Zeiten aufgestellt worden waren, umgeworfen. Sie waren so stark beschädigt, dass aus ihnen nur noch Kleinholz gemacht werden konnte. Udo Friedrich wollte die Zerstörung nicht einfach hinnehmen. "Fast jeder Meeraner hat einen Bezug zu diesem Ort", sagt er. Viele Menschen hätte es genossen, sich dort mitten im Stadtwald auszuruhen und ein Picknick zu machen.

Schnell fasste er den Entschluss, die Hütten ehrenamtlich wieder aufzubauen. Um das Projekt zu finanzieren, hatte er eine besondere Idee. Er nahm an der Aktion "Zusammentun" der R+V Versicherung teil. Mit fast 1800 Stimmen bei dem Online-Wettbewerb schaffte es das Meeraner Projekt auf Platz 2. 10.000 Euro stehen nun für den Neubau zur Verfügung. Laut Friedrich sind 4000 Euro in das neue Pflaster und 5000 Euro in den Hüttenbau investiert worden. Von den restlichen 1000 Euro soll eine weitere Bank für den Park gekauft werden.

Jetzt muss alles schnell gehen: Denn es gilt die Vorgabe, dass der Versicherung bis Ende März sämtliche Rechnungen vorliegen. Den Fortgang der Arbeiten dokumentiert Friedrich zudem mit Fotos. "Wir haben Glück, dass es schon so warm ist", sagt er. Frost hätte die Pläne durchkreuzen können. In den kommenden zwei Wochen heißt es nun: Endspurt.

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